Beiträge

Das Sommercamp-Programm ist da….

Nur noch wenige Wochen trennen uns vom Sommercamp. Die Vorbereitungen sind eifrig im Gange. Nun gibt es auch schon die  genaueren Programmpunkte für die unterschiedlichen Tage. Ihr findet die momentane Programmplanung, wenn ihr auf den Artikel vom Sommerfest, links im Seitenbaum klickt. Kurz Entschlossene, die auch noch mitmachen und einen Beitrag geben möchten, haben noch die Möglichkeit.  Einfach kurz bei Ursa und Dietrich melden. Wir freuen uns, wenn dir unser Angebot gefällt und du dabei sein möchtest. Du kannst bleiben, so lange du möchtest, ein oder zwei oder drei Tage kommen, du kannst sogar sogar die ganze Zeit über da sein. Vielleicht magst du auch einfach nur in den Abendstunden, nach der Arbeit oder deinem Taggeswerk dazu kommen. Vielleicht interessieren dich bestimmte Angebote und du kommst nur dafür. Wir freuen uns auf alle Fälle auf dich! Für die Parkplatz-Sortierung und auch für Wohnmobil oder Zeltplanung wäre es super, wenn du kurz anrufst und dein Kommen bei Ursa und Dietrich anmeldest.

Versöhnungs SMS

22 Handys liegen in der Mitte. Am zweiten Tag eines Workshops, den ich mit meiner Tochter zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ für Studierende unserer Akademie für Soziale Berufe gebe, geht es morgens um Dankbarkeit. Dankbarkeit und Wertschätzung, zwei ganz wesentliche Öffner für Kommmunikation und Begegnung mit dem DU.
Wir schreiben Dankbarkeitsbriefe und sprechen darüber, wie wir uns fühlen, wenn wir sie lossenden.

Dann eine neue Idee: „Lasst uns die Zeit nutzen für ein kleines Experiment„, schlägt Lisa vor. „Wieviele SMS schreibst Du am Tag?“, „Wieviel Wertschätzung taucht darin auf?“.
In den nächtsen 10 Minuten schreibt jeder ein SMS an jemanden, der ihm an Herzen liegt. Und im Teilen wird schnell deutlich, Dank und Versöhnung sind gesimst unterwegs:

Danke, dass Du in meinem Leben bist, so wie du bist“, „Lass uns wieder gut sein, das war ein Missverständnis gestern“, „Lass uns wieder Kontakt aufnehmen“, „Auch wenn ich mich lange nicht gerührt habe, denke ich an Dich“, „Ich habe Dich lieb„. SMS an Freunde und Freundinnen. Miriam  schreibt an ihr Kind. Sarah an ihren Papa. Mitja an die kleine Schwester, die noch zuhause wohnt.

Die Handys bleiben die nächste Stunde unseres Workshops in der Mitte liegen – empfangsbereit.

Und während wir uns austauschen über die Wirkung von offener Wertschätzung, Marshall Rosenbergs Verstehen vom Empathie, das Geschenk von Beziehungen, den Wunsch nach Überwindung von Streit und Abstand, klingelt immer wieder ein Handy. Unterschiedliche Signale und Vibrationen im Raum.

Die Empfänger lesen vor: „Danke, ich wünsche mir ebenso Kontakt„, „Deine Nachricht ist mir gerade ein Lichtblick„, „Ich Dich auch, wie schön„, „Mein Schatz“ …. auch Tränen. „Wie gut dass ich den Graben von Schweigen und Rückzug überwunden habe„.

Wie wärs: Schreib doch einfach auch ein Versöhnungs SMS, spüre deine Nachricht fliegen und entspanne Dich. Bis es klingelt.

Matthias

 

 

 

Gedanken zum Jahresbeginn 2012: Liebe und Freiheit

Gedanken zum Jahresbeginn – Liebe versöhnt im JETZT und erkennt mich in meiner Freiheit

Es gibt, so heißt es im Kurs der Wunder (z.B. Kapitel 13 V.), nur zwei Gefühle: Liebe und Angst.
Wie einfach, wie uns allen ja auch bekannt. Ich stoße jedoch beim Weiter-Lesen und -Spüren auf einiges mehr, was sich anzusehen lohnt.
Die Liebe ist unveränderbar, sie fühlt sich wahr an und annehmend. Und Liebe will sich ausdehnen, auch das kennen wir, als gegenseitige Achtung, als Hinhören, ganz Sehen und wiedererkennen, sich verbunden fühlen. Keine Trennung und keine Beurteilung. Liebe dehnt sich aus wie etwa auch Freude und wird dadurch erst vollständig. Was für eine Botschaft.
In der Begegnung mit dem DU wird das ich zum Ich. „Das Kind erkennt sich im Glanz der Augen der Mutter“ hat der Kinderpsychologe Bruno Bettelheim formuliert. Ich fühle mich ganz inmitten der Freude meiner Familie. Ich bin ich, wenn ich mich vollständig in mir und vollständig von Gott angenommen fühle. „Ich erkenne mich im Wiedererkennen der ungeteilten Liebe und Freude Gottes genau an mir“.

Und für diese Erinnerung benötige oder besser: begegne ich mein Gegenüber, meinen Partner oder meine Partnerin, mein Kind.
Und auch in der Stille den Blick nach innen, mit dem ich erkenne, dass ich vollständig bin: gleichzeitig befreit und verbunden.
Das ist das Wunder, wie es im Kurs beschrieben ist: In dem inneren Raum, in dem ich mein Gegenüber so vollständig und in Liebe sehe wie mich, da sehe ich ihn und sie im Jetzt, ohne Vergangenheit. Ein großer Raum von Liebe tut sich auf. Wie von neuem geboren. Im DU das FREIE ICH.
Dann heißt Liebe versöhnt auch, loslassen von der Vergangenheit und meinen Deutungen der Ereignisse: im Jetzt ankommen. In der Liebe.