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Sei ehrlich du selbst! , das würde Gott bestimmt am meisten freuen

Nicht, dass Gott von mir oder von dir etwas bräuchte… Nein,nein das meinte ich nicht. Gott ist nicht bedürftig und brauchts mit Sicherheit nichts von uns. Gott ist schließlich alles. Doch ich könnte mir vorstellen, wenn Gott sich etwas für uns Menschen wünschen würde, dann könnte es sowas sein wie: Sei einfach du selbst. Sei ehrlich und wahrhaftig. Auf “Neudeutsch” bezeichnen wir es heute: sei authentisch.

Wobei ich in dem Zusammenhang auch festgestellt habe, wieviel variantenreiche Vorstellungen die Menschen haben, wenn das Angebot an sie heran getragen wird: “Sei doch mal mal authentisch oder wahrhaft..”.

Uiiii und Ja, nicht immer ist für mich in der anschließenden Umsetzung dieses “Sei doch mal authentisch”, erkennbar, dass wir Menschen damit ähnliche Vorstellungen verknüpfen. Währendessen es für den einen Mensch bedeutet, einfach mal kommunikativ oder emotional herauszubrettern, was gerade in ihm ist, so verhält sich der andere Mensch grad ziemlich verunsichert, weil es ihm Mühe bereitet, in sich eine klare Aussage zu finden, was er denn nun wirklich fühlt oder denkt. Und er taucht nach Innen ab, so dass ich als gegenüberstehende oder mitagierende Außenwelt, nicht erkenne, was bei diesem Menschen grad ist. Als beteiligter Mitmensch oder Mitmenschin wird es nun nebulös….auweia und das auch noch bei der ehrlichen  Anstregung wahrhaftig oder ehrlich sein zu wollen….wow, das sind Herausforderungen

Sehr oft erlebe ich auch, dass viele Menschen gar nicht so leicht herausfinden, ob das wirklich ihr eigenes Gefühl ist, was sie glauben zu fühlen. Oder ob sie etwas fühlen, was zu jemand anderes gehört.

Und noch schlimmer, was ihm von außen bewußt auch suggeriert worden sein kann. Ist das mein eigenes, was ich fühle, oder nehm ich etwas wahr, was gar nicht zu mir gehört,  sondern was ich emphatisch empfangen hab???? Sind das meine eigenen Gedanken, die ich denke, oder denke ich das, weil ich glaube…es sei richtiger so zu denken. Das wird der Wunsch nach Ehrlichkeit schnell nen gordischer Knoten….So kann es dann durchaus passieren, dass der eine Mensch, alles unkontrolliert aus sich rausschmeißt, ohne zu bedenken, was er damit anrichtet. Und der andere verstummt, weil er zutiefst verunsichert ist und sich gar nicht mehr kennt. Wo dann die leicht angesagte Aufforderung “sei du selbst” fast zur gewaltigen Herausforderung ansteigt.

Was sich für mich aber immer wieder zeigt ist, dass es wichtig ist, sich mit seinem  authentischen Selbstausdruck zu beschäftigen. Wer bin ich, wenn ich ehrlich sein darf??? Wie geh ich damit um, das nach außen zu kommunizieren auf meinen unterschiedlichen Kanälen, so dass wir aber auch alle in Beziehung miteinander bleiben können, ohne, dass es Verlierer gibt?

Für mich ist das eine gewaltige Herausforderung, vor der nicht nur jeder Einzelne steht, sondern wir auch allsamt als soziales Kollektiv. Wie ehrlich sind wir, mit dem, wie es uns gerade in unserer Gesellschaft geht.? Trauen wir uns, da ehrlich zu sein? Trauen wir uns, uns zu zeigen, in unserer ehrlichen Wahrnehmung, Gefühle und Gedanken oder Überlegungen..? Trauen wir uns intellektuell souverän geistig in die Ereignisse zu schauen, die unsere Realität bildet……oder hat schon längst die Angst den Lähmungsprozess in mir gestaltet?????

“Sei du selbst” bedeutet authentisch sein. Authentizität, ist die ehrlichste Voraussetzung, wie wir uns ehrlich und wahrhaft begegnen können.

Hier mal ein paar Ideen:

Authentizität bedeutet, dass wir sagen,was wir denken und so handeln, wie es unseren Überzeugungen entspricht. Authentische Menschen sind manchmal unbequem, unangepasst und verbiegen sich nicht.

Authentizität heißt, das wahre Selbst finden. Das ist die Voraussetzung für ein sinnvolles Leben.

Authentizität bedeutet, frei von den gesellschaftlichen(nicht ethischen) Normen zu leben.Es bedeutet, keine Kompromisse mit seinen Werten und Ansichten einzugehen, nur um es irgendwem recht zu machen oder anderen zu imponieren.

Indem wir unser eigentliches Leben verwirklichen, sind wir frei, selbständig und selbst verantwortlich.

Authentische Menschen „können nicht anders“, als so zu sein wie sie sind.

Authentisch sein heißt, einfach, du selbst zu sein. Ohne die soziale Konditionierung der Gesellschaft,die kulturellen Normen und den Zwang,sich anderen Menschen anzupassen.

Und noch was…

Sei du selbst. Nehme in Kauf, dass du nicht von jedem gemocht wirst, dass deine Meinung nicht bei jedem gut ankommt. Der Preis, den du dafür erhältst, ist viel wertvoller und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

Lebe deine eigene Wahrheit und habe den Mut, dich zu entfalten. Mach dich auf die Suche, nach deinem ehrlichen Selbst. Schmeiss raus, was du nicht bist, was du nicht selbst erdacht oder erkannt hast und was du nicht selber fühlst.

Mensch erkenne dich selbst, das ist dass Schönste, was du dir selber schenken kannst. Und wenn du es erkannt hast, dann lebe dich. Und erlaube es allen anderen auch.

Von Herzen für dich geschrieben von

Angela

 

 

Erforsche deinen Lebenssinn, dann lebst du mit Glanz in den Augen

Es gibt keine bessere Zeit als die Tage zwischen den Jahren, um sich zu entspannt zurückzulehnen, den Blick nach innen zu richten und tief in sich dem Lebenssinn nachzuspüren: „Lebe ich eigentlich so, wie ich es mir im tiefsten Inneren immer gewünscht habe?“

Wenn du dich in der Stille dieser Frage nach dem Sinn deines Lebens stellst und dabei tief abtauchst in die innere oder äußere Natur, kannst du daraus gestärkt wieder in den Strom des Lebens zurückkehren. In dir wird dadurch ein frisches Gefühl für die Lebendigkeit und die Vielfalt des eigenen Lebensweges entstehen.

Jeder von uns brauch etwas anderes, um zu sich selbst zu finden – für den einen erfüllen sich seine Sehnsucht durch den Rückzug in herrliche Winterlandschaften oder in ein Kloster, für den anderen ist es die höchste Freude, endlich mit der ganzen Familie nach Herzenslust herumzutollen und einfach mal gar kein Programm zu haben.

Im Grunde gibt es nichts weiter zu tun, als sich vom Leben selbst tragen zu lassen und sein ureigenes immerwährendes Lied zu singen. Die Frage dabei ist immer nur, lebst du nach deiner eigenen Melodie oder tanzt du nach der Pfeife eines anderen. Lebst du selbst oder wirst du belebt. Doch wenn du deinen Lebenssinn gefunden hast und du in das Verfolgen deiner eigenen Lebensspur investierst, dann hast du gute Karten, dein eigenes Lebenslied zu trällern. Der Glanz in deinen Augen und die Freude in deinem Gesicht zeugen davon.

Jedes Ende bedeutet gleichzeitig einen Anfang. Wir bekommen jedes Jahr auf´s neue die Chance, neu anzufangen. Wer seine Lebensziele klar formulieren kann, dem bietet sich stets eine einzigartige Möglichkeit: selbst zu leben, statt gelebt zu werden.

Das Ende des Jahres ist eine gute Gelegenheit, in diesem Leben den Himmel auf Erden zu erschaffen, und mit einer gewissen Portion Leichtigkeit, Freude oder Begeisterung  morgens aufzuwachen und zu sagen. „Danke! Danke für diesen neuen Tag“ Wir wachen morgens auf und bekommen einen ganzen Tag geschenkt. Die Frage, die deinen Lebensfaden webt ist immer: was machst du daraus???

Der Beginn eines Jahres ist, wie der Beginn eines jeden Morgens, ein wichtiger Moment. Die Rauhnächte jetzt sind ein guter Beginn, dir mal richtig Zeit für dich zu nehmen. Ambesten mehrerer Abende, um rückblickend aufzuschreiben, wie war mein Jahr 2017. Ebenso ist es gut auch vorwärts zu blicken und dich zu fragen: „Was wünsche ich mir?“

Wenn ich Zeit investiere, das heißt meine Aufmerksamkeit in den Beginn eines neuen Jahres, in die Schöpfung eines neuen Jahres lenke, werde ich mich im Laufe eines Jahres viel häufiger daran erinnern, wie ich denn dieses Jahr eigentlich leben wollte.

Nimm dir also jetzt die Tage zwischen den Jahren, um zu erforschen, welchen Sinn oder welche Richtung du deinem Leben geben möchtest. Nimm dir am besten ein oder zwei Blatt Papier und schreib alles auf, was dir dazu einfällt. Beschäftige dich mit deinen Aufzeichnungen hier nicht nur einen Tag, sondern ruhig mehrere Tage, jeweils eine Stunde lang und dabei tiefer und tiefer gehend. Dann können die Gedanken reifen. Am Ende bleiben nur wenige Sätze übrig, die zentriert, die Essenz deines Lebenswunsches, den Sinn deines Lebens formulieren.

Wenn dir dein Sinn und dein Wunsch für das Jahr 2018 so klar geworden ist, dass du diesen spontan benennen kannst, dann bist du bestens gerüstet, deinen eigenen Lebenssinn zu leben und musst ihn dir nicht von anderen geben lassen.

Ich wünsche dir Mut, dir in diesen heiligen Tagen selbst zu begegnen und ich wünsch dir viel Liebe zu dir, um das Beste aus deinem Leben zu machen.

Ich wünsche dir ein erkenntnisreiches Abschließen des Alten und ein mutiges, großherziges Ersehnen für das Neue in deinem Leben.

Das Team von “Liebe versöhnt” wünschst dir und deinen Liebsten einen guten Rutsch und einen wunder-gefüllten Neustart.

Mit Liebe für dich geschrieben von

Angela

 

Wieso haben wir die Liebe einfach verloren?

Wir sehnen uns nach der Liebe und erfahren stattdessen Lieblosigkeit. Mit dem Widerspruch stehen wir heute also mittendrin in unserer gegenwärtigen Welt, die nun wahrhaftig kein sonderlich anziehender Aufenthaltsort ist.( Lies dazu auch meinen vorherigen Liebe-Blogbeitrag:  Das Ding mit der Liebe )
Wir kämpfen ums Überleben, um unseren Platz, um unsere Positionen, um die billigsten Schnäppchen, um jeden Cent, um ein bisschen intakte Natur, um die Wahrheit, ums. Recht, um die Vormachtstellung, die Figur, die beste Leistung, um Anerkennung, um Zuwendung und um vor allen die Liebe…

Bei deiner Geburt warst du, wie wir alle, perfekt ausgestattet. Deine natürliche Neigung war, dass du deine Aufmerksamkeit auf die Liebe richtetest. Deine Einbildungskraft blühte, du warst kreativ und wusstest sie einzusetzen. Wir alle waren mit einer viel reicheren Welt verbunden, als wir es jetzt sind, einer Welt voller Zauber. Wir hatten Sinn für das Wunderbare. Was war passiert? Wieso war jener Zauber ab einem bestimmten Alter einfach verflogen?

Es geschah, weil uns beigebracht worden ist, unsere Aufmerksamkeit auf andere, auf äußere Dinge zu richten. Uns wurde beigebracht, unnatürlich zu denken und Gedanken von Konkurrenz, begrenzte Ressourcen, Schuld, Begrenztheit, Tod, Knappheit, Verlust, Krankheit, Schlechtigkeit…zu produzieren. Bald begannen wir all diese Dinge zu denken und so erfuhren wir sie dann auch. Wir lernten, dass Titel, Geld, Diplome, Standesbewusstsein oder korrektes Gesellschaftsverhalten wichtiger sind als die Liebe. Und wir  erlernten, dass wir von anderen Menschen getrennt sind, dass wir in Konkurrenz mit anderen Menschen treten müssen, um voran zu kommen. Wir erlernten, so, wie wir sind, sind wie nicht gut genug sind. Das Ellbogen-Ego wurde in uns geboren. Es wurde uns gelehrt, die Welt so zu sehen, wie andere Menschen es gelernt hatten. Diese Erfahrung der Abgetrenntheit erregte die Angst in uns.

Abgetrennt sein, heißt, dass die Welt über mich herfallen kann, ohne dass ich in der Lage bin, darauf zu reagieren. Wir begannen uns von Gott verlassen und getrennt  zu fühlen. Daher ist dies eine Quelle intensiver Angst. Scham und Schuld kamen hinzu, die Religion brachte uns bei, dass wir sündig seien. Und so wurde Konditionierung für Konditionierung auf uns geworfen. Und wir nahmen sie alle an. Wir vergaßen, was wir in Wahrheit sind und übergaben stattdessen dem Ego allein den Regiestab für unser Leben…

Die Jahrhunderte gingen ins Land und das Denken der Welt, das nicht auf Liebe gegründet ist, begann in unseren Ohren zu schnattern, sobald wir auch nur einen Fuß in die Welt setzten.

Die Liebe ist das, womit wir geboren sind. Die Angst ist das, was wir hier gelernt haben. Die spirituelle Reise bedeutet, das Aufgeben und wieder Verlernen der Angst und das Wiederannehmen der Liebe in unserem Herzen. Liebe ist essentiell, sie ist eine existierende Tatsache. Sie ist unsere tiefste Wirklichkeit und unser Sinn auf Erden. Sich ihr bewußt gewahr zu sein, sie in uns selbst und in anderen zu erfahren, das ist die Bedeutung des Lebens.

Wenn du erfahren möchtest, wie wir wieder ein bedeutungsvolles Leben leben können dann lade ich dich ein, hier wieder reinzuschauen, denn auch im nächsten Block schauen wir die Liebe an.

Für heute wünsch ich dir Freude beim Erkennen und danke dir für dein Sein

In Liebe, Angela

Angela Paschold

Angela Paschold

 

 

 

 

 

 

 

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Frieden - Liebe Versöhnt.de

Liebe – Warum es so ein Ding mit der Liebe ist…

Liebe – Heute; wo innere Leere die Seelen verödet, Zerrissenheit und Ohnmachtsgefühle sie aus dem Gleichgewicht bringen und Trauer sie zerfrisst, wird uns ständig suggeriert, die Erlösung aus solch innerem Drangsaal liege im Äußeren – einem Shopping Trip, einem Wellnessausflug, einer Psychoanalyse, einer schnelle Diät, einem Erfolgskurs oder einem ausschweifendem schmerzbetäubendem Leben. Manch einer, der geblendet den Konsumverlockungen nachgab, fand sich damit mehr auf einem gefühlten  innerlichen Friedhof wieder. Statt die erhoffte Erlösung von seinem seelischen Leid  zu finden, brachte dem Menschen der Konsumrausch eher die seelische Tot-Zone

Du ahnst es wohl schon, im Außen werden wir die Erlösung von unserem seelischen Leid nicht finden, ganz im Gegenteil. Denn in uns gibt es etwas Höheres, etwas, was wie eine Kraft, wie eine höhere Wahrheit ist. Es ist dies die Liebe, die in uns wohnt. Und diese ist in uns, nie kommt sie von außen.

Wenn die Welt scheinbar aus den Fugen gerät, gibt es nur eine Zuflucht, die uns vor allem Unbill schützt. Die Liebe. Begeben wir uns in den inneren Raum der Liebe, wird Schmerz zur Freude, Angst zur Zuversicht und Unsicherheit zur Seelenruhe. Leider haben viele vergessen, daß das Lieben kein Konsumgut ist, sondern die erhabenste Tätigkeit des Geistes, die sich durch das Herz ergießt. Und tief in dir weißt du auch, daß die Liebe in dir immer da ist, sie verschwindet nicht einfach. In Wahrheit bist du ein Ausdruck der Liebe, du bist Liebe. Auch wenn dein Verstand sich oft entscheidet, es einfach zu vergessen. Oder dir dein weltliches Ich, dein Ego, ganz viel Gründe einsuggeriert, warum du dich nicht auf die Liebe einlassen solltest.

Liebe ist etwas, was wir vielleicht nicht mit unseren physischen Sinnen wahrzunehmen vermögen, doch wir können allgemein sagen, wann wir sie fühlen und wann nicht. Nur sehr wenige Menschen haben das Gefühl, dass es genügend Liebe in ihrem Leben gibt. Heutzutage ist die Welt um uns herum ein ziemlich liebloser Ort geworden. Wir sind kaum noch imstande uns eine Welt vorzustellen, in der wir Liebe für alle empfinden. Würden wir der Liebe folgen, gäbe es keine Kriege, denn wir würden nicht gegeneinander kämpfen. Es gäbe keinen Hunger, denn wir würden uns gegenseitig nähren. Es gäbe keine Umweltkatastrophen, weil wir uns selbst, unsere Kinder unseren Planeten und die Schöpfung zu sehr liebten, um sie zu zerstören. Es gäbe keine Vorurteile, keine Unterdrückung, keine Gewalt in jedwelcher Form. Es gäbe nur Frieden.

Viele von uns sind in einer Welt aufgewachsen, in der die Liebe nicht an erster Stelle steht. Oftmals war in unserer Welt kaum Liebe da und wo keine Liebe da ist, da macht Angst sich breit. Aus  Angst verletzen wir uns, aus Angst konsumieren wir Verlockungen, versuchen wir „Liebe zu kaufen“, aus Angst kämpfen wir um unser Überleben, um unseren Erfolg, um unseren Platz , wir bekämpfen egoistisch und hauen uns…..unsere Angst ist die Wurzel unseres Übels, sie ist das Grundproblem der Welt. Und dabei ist Angst in Wahrheit „nur“ die Abwesenheit von Liebe.

Brauchen wir heutzutage einfach nur mehr Liebe? Auf alle Fälle, sehen wir, dass ohne die Liebe diese Welt einfach kein sonderlich anziehender Aufenthaltsort ist.

Schauen wir uns um, so hat es den Anschein, dass wir allesamt ne zerstörerische Todesrichtung eingeschlagen haben, obwohl wir uns  nach dem lebendigen Leben, nach mehr Liebe sehnen. Es scheint also so ein Ding mit der Liebe zu sein ….wir wollen sie, wir brauchen sie und dennoch sind wir weit entfernt von ihr…

Soweit mal hier zum Thema Liebe, wir bleiben dran und forschen weiter, wie wir doch noch dahin kommen, wonach wir uns sehnen.

Mit Liebe für dich geschrieben von Angela

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Life at Midlife, ich tanze meinen heiligen Kreis

Das Leben ist dazu da, dass wir es leben. Sonst gibts nichts zu erleben. Noch allzuoft verschieben wir vieles auf ein imaginäres Morgen, was uns in Wahrheit wichtig ist. Wir belasten uns mit Dingen und Handlungen, die wir glauben tun zu müssen. Wir schrauben uns Tag für Tag durch ein Pflichtprogramm, von dem wir glauben, es erfülllen zu müssen. Haben wir es eigentlich  je hinterfragt…?

Wenn wir unserem auferlegten Pflichtprogramm folgen, wenn wir das tun, von dem wir glauben, das wir es tun müssen, dann leben wir nach der Wahrheit von anderen Menschen, von anderen Glaubenssystemen. Ebenso, wenn wir gehorsam anderen Menschen nacheifern, unser Leben nach ihren Vorstellungen gestalten. Dann agieren wir wie aus einer Batterie heraus. Irgendwann ist sie leer…..!!!

Doch wenn du aus deinem Herzen lebst, dem folgst, was dich wahrhaft begeistert, dich inspiriert, dann lebst du aus deiner eigenen sprudelnden Quelle heraus, denn du bist zu einem Quell geworden.

Erlaube dir, deinem dir selbst auferlegtem Pflichtprogramm ab und an auch mal untreu zu werden. Warte nicht länger, sondern verwandle den Moment deines lebens in ein Wunder, indem du tust, wonach dein Herz sich sehnt 🙂 tanze deinen eigenen heiligen Tanz.

Life at Midlife

Ich warte nicht länger auf eine besondere Gelegenheit; ich verbrenne die besten Kerzen an normalen Tagen.

Ich warte nicht länger darauf, dass das Haus sauber ist; ich fülle es mit Menschen, die verstehen, dass selbst Staub heilig ist.

Ich warte nicht länger darauf, dass mich alle verstehen. Es ist nicht ihre Aufgabe. Ich warte nicht länger auf die perfekten Kinder, meine Kinder haben ihre eigenen Namen, die so hell brennen wie jeder Stern.

Ich warte nicht mehr auf den anderen Schuh zu fallen; es ist bereits geschehen und ich habe überlebt.

Ich warte nicht mehr auf die Zeit, um richtig zu sein; die Zeit ist immer. Jetzt.

Ich warte nicht länger auf den Freund, der mich vollenden wird. Ich bin dankbar, so herzlich, zärtlich gehalten zu sein.

Ich warte nicht länger auf einen ruhigen Moment; mein Herz kann jederzeit beruhigt werden.

Ich warte nicht länger darauf, dass die Welt in Frieden ist. Ich entspanne mein Verständnis und atme Frieden ein und aus. Ich warte nicht mehr darauf, etwas Großartiges zu tun wenn ich erwacht bin. Mein Getreide tragen reicht.

Ich warte nicht mehr darauf, anerkannt zu werden. Ich weiß, dass ich in einem heiligen Kreis tanze. Ich warte nicht länger auf Vergebung. Ich glaube, ich glaube.

Text: Mary Anne Perrone

Wagen: Ich wage es aufzubrechen, so werde ich lebendiger und gesünder

Wie oft warten wir auf etwas, daß sich etwas ereignet, daß sich äußere Umstände verändern, daß sich mein Leben verbessert, daß wir wieder glücklicher sein werden, oder freudiger, besser verstanden werden, mehr geliebt werden, etc etc. Wir sind dabei aber passiv,wir warten, lassen das Leben an uns geschehen und sind dann zutiefst enttäuscht, daß doch alles im alten Trott weiter geht. Wir klagen Gott, die Umstände, die Politiker, den Chef, unsere Herkunft oder was auch immer an. Manchmal still getarnt und unausgesprochen,weisen wir  in unserem Inneren Anderen die Schuld für unsere Erfahrungen zu. Manchmal empören wir uns auch lautstark und zeigten deutlich mit dem Finger auf den ” Verursacher” unserer unangenehmen Erfahrungen. Dabei werden wir immer negativer, verbiesterter, doch die gewünschte Veränderung tritt nicht ein.

Doch alle wirkliche Veränderungen, so meine eigenen Erfahrungen, sind immer mit einem Wagnis verbunden. Ich muss etwas einsetzen, etwas wagen, etwas riskieren, um über meinen jetzigen Zustand hinauszukommen. Es kann sein, dass ich Ruhe und Sicherheit durch Bestehen auf meine langjährige Sichtweise aufgeben muss. Vielleicht muss ich das Risiko auf mich nehmen, Gewohnheiten zu verlassen, das gewünschte Verständnis meiner Liebsten nicht zu bekommen, mich vielleicht sogar zu blamieren… Wage ich in  Beziehungen einen neuen Schritt, ein offenes Wort, kann vielleicht erst einmal Spannung entstehen oder die Beziehung geht vielleicht sogar auseinander…vielleicht bedeutet es auch den Verlust des Anderen.

Aber ohne das Wagnis, geht kaum etwas voran. Wir bleiben Gefangene unserer Angst unserer Passivität, wir folgen alten bekannten Mustern oder leben nur das, was “man” von uns verlangt.

Wagen heißt glauben, daß es eine Entwicklung zum Besseren gibt, daß eine  Entwicklung zur Reife möglich ist und daß aus dem Verlust des Alten etwas Neues, ein Gewinn werden kann. Indem wir etwas wagen, ein Wagnis eingehen, Courage zeigen,aufbrechen erschaffen wir uns selbst die Erfahrung, dass wir etwas verändern können…wir setzen uns Veränderungen aus, stellen uns Herausforderungen..

 

Alles, was wir dazu benötigen ist schon in uns, es möchte nur noch geboren werden. Alles, was dabei hilfreich ist, ist ein bissle Unterstützung, um den Mut zu finden aufzubrechen.

Das Liebe-versöhnt-Camp” wird in diesem Jahr auch dem Abenteuer Leben gewidmet sein, wo wir gemeinsam schauen, wohin wollen wir aufbrechen, jeder für sich und auch alle miteinander. Welches gemeinschaftliche Feld erschaffen wir, damit der Wandel auch gelingen kann, weg vom Einzelgänger hin zum bewußten Mitgestalter….Wie finden wir in uns den ungezähmten wilden Aspekt, der uns wirklich tief und echt lebendig sein lässt, der  uns einlädt, in Etwas neues aufzubrechen, weil wir im Alten nicht mehr leben wollen….. Wenn du den Ruf in dir hörst, meld dich bei uns….Liebe-versöhnt-camp 2017  vom  23. Juli bis zum 30. Juli…

Mit Liebe für dich geschrieben

Angela

Freie Zeit ist Zeit für das Leben

Vor drei Tagen war´s: Ich saß mit wundervollen Freunden zum gemütlichen Osterkaffee zusammen und wir lachten so richtig herzhaft über eine kleine Episode, die eine Freundin zum Besten gab. Sie erzählte von einer Übung, die sie in Dreierkonstellation auf einem Workshop machten. Einer stellte die Zeit dar, Einer die Ablenkung und Einer sich selber….das was unseren Lacher erzeugte, war ihre Beschreibung, dass die Person, die die Zeit darstellte, die ganze Zeit im Kreis herum rannte…. :-).

In dieser kurzen Momentschilderung der  im Kreis rennenden Zeit steckt so viel Symbolik drin, in welch einem Sog wir uns da oftmals befinden.

Wie oft höre ich “Oh Angela, ich würde gern, doch ich hab keine Zeit..”oder auch Sätze wie  “.. schade, ich muss jetzt weiter, ich muss noch das und das erledigen..”….”Ich hab keine Zeit” wie oft hören wir in unseren Beziehungen diesen Satz und wie oft akzeptieren wir selbigen. Beobachte dich einfach mal, wie oft du diesen Satz selber benutzt, und was das mit dir macht, wenn du ihn hörst.

Schauen wir ehrlich in unsere Welt: Nie war Zeit so rar wie heute. Wir sind dauernd damit beschäftigt, unsere Zeit zu planen, einzuteilen und sie effektiv zu nutzen. Atemlos und auch besinnungslos jagen wir Tag für Tag der Zeit hinterher. Unser Leben verkommt zu einem “Müssen”. Wir müssen Arbeiten erledigen, wir müssen unbedingt heute das und das erwerben, wir müssen unseren Terminen nachkommen, wir müssen Geld verdienen, Erwartungen erfüllen, wir müssen, wir müssen, wir müssen. Immer finden wir eine Rechtfertigung, in diesem Sog mitzudrehen.

Wir vergessen darüber ganz und gar, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt. Wäre es nicht besser, die Zeit mehr dafür zu nutzen, für das, was uns zum Leben hilft. Haben wir noch Zeit Glück zu erleben, haben wir noch Zeit für das Licht und Zeit unser Gesicht der Sonne zuzuwenden, haben wir noch Zeit unseren Liebsten zu lauschen, dem Klang eines Satzes nachzuspüren, eine leichte Berührung zu empfinden? Wir rennen und rennen, um keine Zeit zu verlieren und wissen vielleicht am Ende des Tages manchmal nicht wirklich, wo unsere Zeit geblieben ist.

Ich möchte dich heute hier  einladen, dir selber freie Zeit zu schenken. Freie Zeit für Muße, Ruhepausen, für Lachen, für Wesentliches. Wertschätze dich heute einfach mal selber, und schenk dir selber freie Zeit. Und es ist egal, ob du mit einer Viertelstunde beginnst oder mit einer ganzen Stunde, schenk dir Zeit für all die Dinge, die du magst und die dich glücklich machen….erlaube dir gegen den Strom zu schwimmen, das Wesentliche einzuladen, wie Zeit für Zärtlichkeit, Zeit für ein Gebet, Zeit für Lachen, Zeit für Geduld, Zeit für die Liebe. Erlöse dich vom “müssen”

Vielleicht fühlst du dich inspiriert, von unserem Sommercamp, denn dort wollen wir uns selber beschenken, mit freier Zeit. Freier Zeit, wo wir finden werden, was uns nährt, was wir so sehr brauchen. Wir schenken uns die freie Zeit, um ganz Mensch zu sein, um füreinander da zu sein und einander gut zu tun. Freie Zeit ist Zeit für das Leben, im Sommercamp von Liebe versöhnt wollen wir von ganzem Herzen das Leben leben.

Danke,  daß du dir heute Zeit schenkst…

Von Herzen, Angela