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Der österliche Frieden gelingt, wenn wir mit den Augen der Liebe schauen

Ostern. Das Osterfest ist ein interessantes symbolstarkes Datum, denn es überlagern sich hier doch zwei mächtige Mythen der Menschheit.

Lange vor den Christen feierten naturverbundene Stämme in diesen Tagen die Fruchtbarkeit des Lebens. Das deutsche Wort Ostern leitet sich vom altgermanischen Austrō für „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete. Der Wortstamm ist auch mit dem altgriechischen ēōs (Göttin der Morgenröte) verwandt. So spüren viele Menschen um diese Zeit herum eine Aufbruchsstimmung, eine neue Lust, hinauszugehen, zu wachsen, zu erschaffen – sich von den fruchtbaren Kräften des Lebens mitreißen zu lassen.

Doch in diesen Tagen wird noch ein weiterer Mythos geehrt und gefeiert – Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi – das älteste Fest der Christen. Wobei die Religionsvertreter heutzutage doch wohl mehr auf die Kreuzigungen des Menschensohnes Jesus schauen und seinen Kreuz-Tod beweinen. Im „Kurs in Wundern“ dagegen wird der Menschheit dringend ans Herz gelegt, eben nicht auf die Kreuzigung, sondern auf die Auferstehung zu schauen und diese zu leben und zu feiern. Auf den Christus zu schauen und zu ihm zu erwachen… (Mehr dazu findest du im vorjährigen Blogbeitrag: http://liebeversöhnt.de/ostern-meine-entscheidung-fuer-den-frieden-und-die-auferstehung/

Bleiben wir noch ein wenig bei der Auferstehung.

Jesus sagte. „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“. Die Tatsache, dass Jesus auferstanden ist, bedeutet, dass auch wir diesen Prozess der Auferstehung durchlaufen werden. Sogar in beschleunigter Form. Für die gesamte Menschheit wird sich dieser Prozess vollziehen. Offensichtlich stecken wir gegenwärtig mittendrin in diesem Prozess, denn die Zeichen, die auf die Entscheidung Tod oder Auferstehung des Menschen hinweisen, mehren sich. Und viele erkennen es bereits, wir müssen an unseren Gedanken, Gefühlen und Taten arbeiten und sie verbessern.

In den Einweihungstempeln wurde die Auferstehung schon immer gelehrt und viele sind auch schon auferstanden. Denn man braucht nicht körperlich zu sterben und beerdigt zu werden, um auferstehen zu können. Auferstehen heißt, die alten Schwächen, Laster, niedrige Gedanken oder Krankheiten abzulegen. Damit ein Wesen auferstehen kann, müssen seine Zellen vollkommen rein sein und hohe Schwingungen haben. Wer ein intensives geistiges Leben führt, bereitet sich auf diese Auferstehung vor.

Ein gutes Symbol, das das Lebensthema  Auferstehung gut verständlich macht, ist das Saatkorn oder das Samenkorn. Die wärmende Lebenskraft des Frühlings streichelt das Samenkorn sanft. Es wird aus seinem Schlaf wachgerüttelt. Das Leben erwacht und  beginnt sich in der Erde, im Samen  zu rühren und ein winziges Stielchen teilt das Samenkorn in zwei Hälften, sprießt aus dem Boden, bildet einen kleinen Trieb, aus dem dann eines Tages ein ganzer Strauch oder gar ein Baum wird. Das ist die Auferstehung.

Dieses Phänomen können wir überall in der Natur beobachten. Nicht umsonst genießen wir das Osterfest mit den buntesten und schönsten Ostereiern. Steht doch das Ei symbolisch für die Geburt des neuen Lebens. In der Natur zeigt sich, dass die Wärme und das Wasser, den Samen erwecken. Bei uns Menschen nennen wir es die Liebe, die wärmende, nährende und stärkende Form der Liebe, die in uns das Licht hereinlässt, so dass all unsere Zellen durchflutet und wir lichtvoll und erneuert werden.

Die Auferstehung ist nichts anderes, als die Qualität des Lebens als Sohn Gottes, als Christus. Christus ist die Auferstehung des  Lebens. Indem wir der Liebe folgen, den Christus in uns zum Leben erwecken, von der die Verurteilung ablassen  und die Qualitäten der Liebe nach außen leben, dann sind wir die Auferstehung. Wir steigen aus unseren symbolischen Gräbern des Schlafeswandelns in der Dunkelheit und der Lieblosigkeit und erwecken das Leben, geben uns der die Kraft Gottes in uns hin. Der Geist Gottes in uns erwacht und dehnt sich aus….das Licht kommtdie Welt wandelt sich und die Liebe breitet sich aus.

In dem Sinne wünsch ich euch ein schönes Osterfest und liebende Wärme für eure spirituelle Auferstehung

Mit Liebe für euch geschrieben von

Angela

 

 

 

 

Weitergabe gern und bitte im Originalformat mit Quellenangabe

http://liebeversöhnt.de/der-oesterliche-frieden-gelingt-wenn-wir-mit-den-augen-der-liebe-schauen/

 

 

Wieso haben wir die Liebe einfach verloren?

Wir sehnen uns nach der Liebe und erfahren stattdessen Lieblosigkeit. Mit dem Widerspruch stehen wir heute also mittendrin in unserer gegenwärtigen Welt, die nun wahrhaftig kein sonderlich anziehender Aufenthaltsort ist.( Lies dazu auch meinen vorherigen Liebe-Blogbeitrag:  Das Ding mit der Liebe )
Wir kämpfen ums Überleben, um unseren Platz, um unsere Positionen, um die billigsten Schnäppchen, um jeden Cent, um ein bisschen intakte Natur, um die Wahrheit, ums. Recht, um die Vormachtstellung, die Figur, die beste Leistung, um Anerkennung, um Zuwendung und um vor allen die Liebe…

Bei deiner Geburt warst du, wie wir alle, perfekt ausgestattet. Deine natürliche Neigung war, dass du deine Aufmerksamkeit auf die Liebe richtetest. Deine Einbildungskraft blühte, du warst kreativ und wusstest sie einzusetzen. Wir alle waren mit einer viel reicheren Welt verbunden, als wir es jetzt sind, einer Welt voller Zauber. Wir hatten Sinn für das Wunderbare. Was war passiert? Wieso war jener Zauber ab einem bestimmten Alter einfach verflogen?

Es geschah, weil uns beigebracht worden ist, unsere Aufmerksamkeit auf andere, auf äußere Dinge zu richten. Uns wurde beigebracht, unnatürlich zu denken und Gedanken von Konkurrenz, begrenzte Ressourcen, Schuld, Begrenztheit, Tod, Knappheit, Verlust, Krankheit, Schlechtigkeit…zu produzieren. Bald begannen wir all diese Dinge zu denken und so erfuhren wir sie dann auch. Wir lernten, dass Titel, Geld, Diplome, Standesbewusstsein oder korrektes Gesellschaftsverhalten wichtiger sind als die Liebe. Und wir  erlernten, dass wir von anderen Menschen getrennt sind, dass wir in Konkurrenz mit anderen Menschen treten müssen, um voran zu kommen. Wir erlernten, so, wie wir sind, sind wie nicht gut genug sind. Das Ellbogen-Ego wurde in uns geboren. Es wurde uns gelehrt, die Welt so zu sehen, wie andere Menschen es gelernt hatten. Diese Erfahrung der Abgetrenntheit erregte die Angst in uns.

Abgetrennt sein, heißt, dass die Welt über mich herfallen kann, ohne dass ich in der Lage bin, darauf zu reagieren. Wir begannen uns von Gott verlassen und getrennt  zu fühlen. Daher ist dies eine Quelle intensiver Angst. Scham und Schuld kamen hinzu, die Religion brachte uns bei, dass wir sündig seien. Und so wurde Konditionierung für Konditionierung auf uns geworfen. Und wir nahmen sie alle an. Wir vergaßen, was wir in Wahrheit sind und übergaben stattdessen dem Ego allein den Regiestab für unser Leben…

Die Jahrhunderte gingen ins Land und das Denken der Welt, das nicht auf Liebe gegründet ist, begann in unseren Ohren zu schnattern, sobald wir auch nur einen Fuß in die Welt setzten.

Die Liebe ist das, womit wir geboren sind. Die Angst ist das, was wir hier gelernt haben. Die spirituelle Reise bedeutet, das Aufgeben und wieder Verlernen der Angst und das Wiederannehmen der Liebe in unserem Herzen. Liebe ist essentiell, sie ist eine existierende Tatsache. Sie ist unsere tiefste Wirklichkeit und unser Sinn auf Erden. Sich ihr bewußt gewahr zu sein, sie in uns selbst und in anderen zu erfahren, das ist die Bedeutung des Lebens.

Wenn du erfahren möchtest, wie wir wieder ein bedeutungsvolles Leben leben können dann lade ich dich ein, hier wieder reinzuschauen, denn auch im nächsten Block schauen wir die Liebe an.

Für heute wünsch ich dir Freude beim Erkennen und danke dir für dein Sein

In Liebe, Angela

Angela Paschold

Angela Paschold

 

 

 

 

 

 

 

Wenn du mehr über diese Zusammenhänge erfahren möchtest, dann besuch doch einfach unser Blitzlicht: http://blitzlichttodundleben.liebeversöhnt.de

Oder trag dich in unseren Liebe-versöhnt-Letter ein, http://news.liebeversöhnt.de dann bleibst du auf dem Laufenden, wie es mit der Liebe weiter geht

Hast du Lust, mir zu schreiben, so kannst du das hier tun: angela.paschold@liebeversöhnt.de

Vom geistigem Frieden und der Suche auch nach etwas Wilderem

Bei meinen unterschiedlichen Zusammenkünften mit Menschen begegnen mir hin und wieder auch welche, deren ureigene Echtheit und Lebendigkeit auf mich wirklich ansteckend wirkt. Sie wirken präsent, nah, eigen, sehr lebendig und leuchten mit einem Feuer, das ihre Augen nur so funkeln lässt. Für mich hab ich dafür die Bezeichnung „Wilde weibliche Seelenkraft“ genommen.  Das was uns auch von der“ Wilden Weiblichen Seelenkraft“, die wir in uns wiederfinden können. Was ich damit meinte ist, daß es bei aller spirituellen Reife in mir auch noch etwas anderes gibt, etwas Wilderes…dieses Wildere in mir, das bezeichne ich hier mit “ Wilder Weiblicher Seelenkraft“.  Warum ich in dem Zusammenhang das Wörtchen „auch“ in die Überschrift reingesetzt habe? , weil es für mich kein entweder Geistiger Frieden oder das Wilde gibt, sondern, daß beides zusammengehört, um in meine ganz eigene lebendige individuelle Ganzheit zu kommen.
Und nein, es geht mir nicht um ein neues spirituelles Konzept, um ein neues Entweder/Oder, nein, ich philosophiere hier nicht, über eine neue fragmentarische Religion…mein fühlendes Denken hier bewegt sich in die Richtung Sowohl-als-Auch.
Intensiv folgte ich in den letzten Jahren dem spirituellen Weg, von dem ich mir erhoffte, dass er mich in den Geistigen Frieden bringt. Buddhismus, Taoismus, Gnostizismus…Kurs in Wundern, Christentum, Quantenphysik u.s.w.. Obwohl diese geistigen Wege mein Bewußtsein für Frieden und die Freude der Ewigen Gegenwart und auch von Gottes Liebe öffneten und mich auch lehrten, mich vereint  mit allem zu betrachten, scheinen sie mir zu trocken oder auch einseitig, von der Ganzheit menschlicher Erfahrung noch weit entfernt zu sein. Als Ergänzung zum Geistigen Frieden suchte ich nach etwas Wilderem, nach etwas, was meiner Sehnsucht nach Bedeutung ,meines einzigartigen Lebens und den heiligen Mysterien gerecht geworden wäre oder das mir geholfen hätte, die Natur des menschlichen Bewusstseins tiefer zu verstehen.
Ich stolperte über das untenstehende Gedicht von David Whyte. Seine Botschaft erschütterte mein spirituelles Weg-Konzept und das beeindruckte mich…ich forschte und ich suchte weiter..
Heute weiß ich, dass spirituelle Entwicklung sich nicht über einen, sondern zwei Bereiche definiert. Beide unterscheiden sich voneinander und dennoch ergänzen sie einander. Gemeinsam bilden sie ein Ganzes, einzeln sind die spirituellen Wege jedoch unvollständig.
Einer dieser spirituellen Wege wendet sich aufwärts dem Licht zu. Er hilft uns, aus den Interpretationen es weltlichen Egos auszusteigen und die innere Ruhe mit dem Einssein der Schöpfung erfahren. Er führt uns zu unserem Eins-Sein mit allem. Es ist der geistige Pfad, der dich in die geistigen hellen Höhen bringt.
Der Pfad, der Wilden weiblichen Seelenkraft, widmet sich der Erforschung des anderen spirituellen Weges. Dieser Weg führt uns hinab in das dunkle Zentrum unseres individuellen Selbstes und zu den fruchtbaren Mysterien der Natur, hinab zu dem weichen warmen atmenden  Tier in uns, dem tieferen Sinn des Menschseins. Diese Abstiegsreise bereitet uns darauf vor, in der Welt zu leben, die so sehr unseres Wandels bedarf, wie Whyte es in seinem Gedicht ausdrückt.Diese Reise zeigt uns, wo unser Standpunkt ist und wie wir diesen auf unsere ganz eigene einzigartige Weise einnehmen können. Wir erheben uns auf dieser Reise nicht hinauf zum Himmel, sondern fallen nach innen, in das Zentrum unserer Sehnsucht.
Die ganzheitliche Spiritualität bedeutet, dem Ruf zu folgen,den Aufstieg und den Abstieg miteinander zu verweben, um auf dieser Weise das Gleichgewicht zwischen oben und unten herzustellen. Aufzusteigen in die grenzenlose Leere des Raumes, dorthin in die obere Welt zu reisen, um dich mit den lichtvollen Ebenen zu vereinen. Ebenso steigst du, dem Rufe deiner Seele lauschend  in deine eigene Tiefe, in deine Wildnis hinab, du begibst dich auf deinen Seelenpfad, der dich zu deinen Schatten und zur Dunkelheit führt.
Die wahre Natur des Seins, deine wilde weibliche Seelenkraft,die Göttin in dir, will viel, vielleicht sogar alles:Sowohl die Dunkelheit des unendlichen Falles als auch dieses Steigen des lichtzitternden Spiels. Sie weiß, dass sie nicht gut sein muss, dass sie nicht um der Buße willen, meilenweit auf Knien durch die Wüste gehen muss. Sie weiss um ihre eigene Gottheit, ist darin eingewoben und verbunden und sie  läßt das weiche Tier ihres Körpers lieben, was es lieben will.
Von Herzen für dich
von, Angela
David Whyte, aus Self-Portrait“ in Fire in the Earth
„Es ist mir gleich, ob es nur einen Gott gibt, oder viele.
Ich möchte wissen, ob du dazu gehörst oder dich verlassen fühlst.
Ob du Verzweiflung kennst, oder sie in anderen erkennen kannst.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist, in dieser Welt zu leben, die so sehr deines Wandels bedarf.
Ob du mit festem Blick zurückschauenund sagen kannst: hier stehe ich.
Ich möchte wissen, ob du weisst, wie du mit dieser heftigen Lebenshitze verschmelzen kannst, um zur Mitte deiner Sehnsucht zu fallen.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist,Tag für Tag mit den Folgen der Liebe und mit der bitteren unerwünschten Leidenschaft deiner sicheren Niederlage zu leben.
 
Ich habe gehört, daß in dieser heftigen Umarmung sogar Gott von Gott spricht“
 
Es ist mir gleich, ob es nur einen Gott gibt, oder viele.
Ich möchte wissen, ob du dazu gehörst oder dich verlassen fühlst.
Ob du Verzweiflung kennst, oder sie in anderen erkennen kannst.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist, in dieser Welt zu leben, die so sehr deines Wandels bedarf.
Ob du mit festem Blick zurückschauenund sagen kannst: hier stehe ich.
Ich möchte wissen, ob du weisst, wie du mit dieser heftigen Lebenshitze verschmelzen kannst, um zur Mitte deiner Sehnsucht zu fallen.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist,Tag für Tag mit den Folgen der Liebe und mit der bitteren unerwünschten Leidenschaft deiner sicheren Niederlage zu leben.
Ich habe gehört, daß in dieser heftigen Umarmung sogar Gott von Gott spricht
( David Whyte)

Liebe drückt kein Auge zu

„Liebe drückt kein Auge zu“…..müßte das nicht heißen..?,… ist da nicht…??? Nein, da ist kein Buchstabe zuviel in der Überschrift…genau darum geht es, die Liebe drückt eben kein Auge zu. Sicherlich, die meisten von uns haben von Kindheit an zu hören bekommen: „sei doch lieb“. Vielen von uns wurde beigebracht, wenn jemand einen Fehler gemacht hat, ihm ein Mißgeschickt passiert ist, oder jemand sich daneben benommen hat: „.. na das macht doch nichts, das ist nicht so schlimm…“. Doch genau hier liegt eine der größten Gefahren, denn die Liebe bleibt dadurch in ihrem wahren Wesenskern unerkannt. Übrig bleibt dann nur noch eine zahnlose Karikatur von „Liebe“, eine Liebe, die man gerade deshalb nicht mehr ernst nimmt, weil sie zu lieb geworden ist. Wo Liebe zu lieb wird, weil sie zu oft die Augen zudrückt, bewirkt sie, daß man sie letztlich selbst aus den Augen verliert.

Wirkliche Liebe ist überhaupt nicht lieb. Sie schaut eben nicht weg, wenn Fehler gemacht werden, wenn Peinliches oder Schlimmes geschieht. Im Gegenteil, Liebe schaut genau hin. Nicht nur oberflächlich sondern eindringlich. Liebe verharmlost nichts- auch nicht den Schmerz, der dadurch entsteht, daß sie offenlegt, was gespielt wird, oder dass sie etwas klar beim Namen nennt, was in einem irreführenden Gewand oder lieblosem Handeln daherkommt.

Braucht die Liebe viele Namen?

Ich denke, Ja. Liebe läßt sich nach meinem Empfinden gar nicht in Worte fassen. Und schon gar nicht in ein einziges. Gerade weil Liebe so unbeschreiblich ist, braucht sie viele Namen. Ich wage sogar zu behaupten, ein Volk, das viele viele Namen für die Liebe hat, erkennt an, wie lebensnotwendig die Liebe für dieses Volk ist. Und andersherum: die undifferenzierte Verwendung des Wortes „Liebe“ zeigt oftmals nur, wie lieblos oder wie seelisch arm eine Gesellschaft geworden ist. Dann dauert es nur eine kleine Weile, bis das Wort „Liebe“ ausgelutscht ist und man es eigentlich nicht mehr hören kann. Und bald verschwindet dann auch das, was mit Liebe einst gemeint war.

Liebe als Gefühl

Ist die Liebe ein Gefühl? Viele verwechseln Liebe mit Schmetterlingsgefühlen im Bauch, mit dem  „Verliebt sein“. Damit reduzieren wir die Liebe auf das Erleben von romantischen Stunden, das Austauschen von Zärtlichkeiten oder dem Schwelgen in gemeinsamen Phantasien. Haben wir diese Gefühle nicht, glauben wir oftmals sogar, auch die Liebe verloren zu haben und verhalten uns dementsprechend -ungeliebt und lieblos. Verstehen wir Liebe als ein Gefühl, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn unser Leben einer Achterbahnfahrt gleicht…zwischenzeitlich mag es ja mal ganz spannend sein, die Ups and Downs zu erleben, aber für den Alltag auf Dauer ist es wohl eher wenig geeignet. Liebe löst Gefühle aus, ja, das ist wohl unumstritten, aber daß Liebe aus Gefühlen besteht, das ist ein Irrtum.

Liebe als Grundeinstellung

Liebe braucht ein festes stabiles Fundament, einen verlässlichen Grund, auf dem sie sich entwickeln und entfalten kann. Dabei geht es nicht um äußere Sicherheiten. Innere Entschiedenheit ist dafür wichtig. Meine klare Entscheidung, Liebe zu leben,das Leben zu lieben, meine Beziehungsmenschen – mich inbegriffen – zu lieben, weil ich sie lieben will, schafft Raum, in dem Gewissheit sich entwickeln kann, gewollt zu sein.  Hier entsteht das innerliche JA zum Leben.

Mit diesem  JA nehme ich das Leben an, als eibester Freundn kostbares  Geschenk, das gepflegt und geschützt werden sollte. Wo diese JA fehlt, hat auch die Liebe keinen Grund, keine stabile Basis, kein sicheres Fundament. Die Mütter dieser Welt kennen dies JA, sie drücken es aus, in der Fürsorge, symbolisch gesprochen, wenn sie den Säugling an die Mutterbrust nehmen. Die Christen benennen es in der Bibel „Barmherzigkeit“. Sowohl die Fürsorge als auch die Barmherzigkeit sind die mütterlichsten Eigenschaften der Liebe, die es gibt. Fürsorglich oder barmherzig zu sein bedeutet, offen zu sein für das noch ohnmächtige Leben, für die momentane Hilflosigkeit schwächerer Geschöpfe. Es bedeutet auch, sich mit seiner Lebenskraft mal hinzugeben, um dem Kleinen oder dem Hilflosen oder den Schwachen Lebenskraft zu geben. Diese Fürsorglichkeit oder Barmherzigkeit ist nicht abhängig von irgendeinem guten Gefühl. Nein, sie entspricht dem immerwährenden Aspekt der göttlichen Liebe. Wir als Wesen sind ein Ausdruck der Liebe, in uns ist alle Liebe, alle Kraft und alles Licht, was wir zum wahren Leben brauchen. Erweisen wir uns der Liebe würdig und  beginnen wir selbst zu lieben und Liebe den Mitmenschen und den Mitgeschöpfen dieser Welt zu geben. Indem wir zu Liebenden werden, zeigen wir, dass wir erwachsen sind.

Wie die Liebe schaut

Liebe öffnet die Augen, sie schaut auf die Wirklichkeit wie sie ist. Doch sie schaut nicht richtend, sondern auf-richtend darauf. Echte wirkliche Liebe kann das, weil sie sehen will und sehen kann, auch das, was beugt, kleinmacht, was lieblos ist, was unterdrückend ist oder was lähmt. Die echte Liebe kann das, weil sie an Ideale, an das Gute, das Liebende, das Unterstützende glaubt, weil sie Visionen hat, obwohl sie durch und durch realistisch ist. Gerade weil sie realistisch ist, macht die echte Liebe uns Menschen sehr lebendig. Die Liebe leuchtet in die Wirklichkeit des Alltags hinein, sie macht den jetzigen Moment hell, sie beleuchtet ihn. Und die Liebe klärt auf.  Die Äbtissin Hildegard von Bingen hat dafür den Begriff „Discretio“ gewählt. Damit meinte sie kein Wegschauen von dem, was gerade geschieht, sondern ein darauf Achtgeben, dass die negativen Folgen möglichst gering bleiben. Discretio ist also Achtsamkeit pur. Ehrliche Achtsamkeit, Discretio, kann nur derjenige wirklich betreiben, der um die niederen Aspekte, die Ego-Mechanismen, die Begierden und Gelüste des Menschsein weiss und sie vor allem auch kennt, vor allem in sich selbst. Wirkliche Achtsamkeit, Discretio, kann nur gelingen, wenn wir mit wachem, offenem und vor allem wohlwollendem Blickauf uns selbst und dann auch auf alle anderen schauen. Dieses mit den Augen der Liebe schauende oder auch Wohlwollende empfinde ich als den Schlüssel zu Liebe. Lieb sein kann ich auch ohne Wohlwollen. Lieben nicht.

Oder kehren wir noch mal kurz zur mütterlichen Fürsorglichkeit, zur Barmherzigkeit zurück. Fehlt dieser Aspekt der Liebe, dann wollen wir unbarmherzig aufdecken, um abzugrenzen, auszuschließen, um zu trennen und zu richten. Lieb sein wollen dagegen, drückt ein Auge zu, sieht weg, um eben nicht auszuschließen oder einschreiten zu müssen. Beides steht der echten Liebe entgegen.

Liebende Fürsorglichkeit, oder auch Barmherzigkeit sieht mit offenen liebenden Augen auf den Anderen, sie deckt auf, eben damit der Andere sich nicht selbst ausschließt. Mit wirklich liebenden Augen zu schauen, bedeutet, den Schmutz an der Oberfläche zu sehen, doch auch die darunter liegende Wunde. Und genau darum geht es der echten Liebe, es geht um die Reinheit und die Klarheit, die das Leben braucht, um in seine Kraft zu kommen. Es geht ihr um das Beschreiten des Weges der Wahrhaftigkeit, um das Einüben, wahrhaftig sein zu wollen. Dies ist nur dort wirklich möglich, wo alles ans Licht kommen darf.

Wirkliche Wahrhaftigkeit läßt sich nur dort üben, wo der Blick im Licht und mit wahrhaft liebenden und vorurteilslosen Augen geschieht. Dies  richtet neu aus.

Es braucht in unserem Menschsein, mit all seinen dahergehenden kleinlichen Versuchungen und Verirrungen in unseren Ängsten und Begierden, aufrichtig Liebende, deren offene und klare Augen alles anzusehen bereit sind, die bei allem Geschehenen auf-richten und gerade dadurch heilenden Segen bewirken. Denn es ist die Liebe, die uns wahrhaft heilt.

In Liebe,

Angela

 

Danke, Gott, danke, dass ich wie alle anderen Menschen bin

Wie oft erscheint in unserem Alltag der Satz: “ Liebe dich selbst“, oder auch in der Form „Du musst dich selber mehr lieben“ oder „Liebe beginnt bei dir“.  Auch ich hörte diese Sätze sehr  oft. Manchmal bekam ich auch gleich noch einige Hinweise wie ich das zu tun habe oder ich beobachtete einfach die Menschen, die vorgaben, sich selber zu lieben. Und ich gestehe, manches, was ich da beobachtete, fühlte sich in mir unstimmig an. Ich begann mich zu fragen: Ist es ein Akt der Selbstliebe, wenn ich mir, bildlich ausgedrückt, vom Lebensbuffett sofort die größten Brocken schnappe? Ist es ein Zeichen von Selbstliebe, wenn ich mich in meinen Schwächen hätschele? Ist es ein Zeichen von ehrlicher Liebe, wenn ich mich nur mit meinen Sonnenseiten wahrnehme. Ist es wirkliche Liebe, die ich zu mir empfinde, wenn ich mich selber meist hintenan stelle und den anderen den Vorrang lasse…? Ist es wirkliche Liebe zu mir selbst, wenn ich meinem inneren Gespür, meiner eigenen Erkenntnis nicht traue,wenn mein Handeln mit meiner inneren Wahrnehmung nicht authentisch ist sondern ich stattdessen Strategien entwickle um „Lieb sein zu wollen“….. Fragen über Fragen bewegten mich zu diesem Thema.

Es hat mich einige Nachdenklichkeit gekostet und auch so manch emotionales Nachspüren, manch Beobachten meiner Mitmenschen und so einige Auseinandersetzung mit mir selber. Doch für mich hat dieser Prozess einen enormen Wert gehabt und hat er immer noch, denn die innere Auseinandersetzung mit mir ist nichts Abgeschlossenes. (jedenfalls für mich): Heute bin ich mir bewußt, daß mich selbst zu lieben, mich für wertvoll zu halten, mich anzunehmen mit allem, was in mir ist, leichter gesagt als getan ist.

Viele verwechseln die Liebe zu sich selber mit Egoismus. Ihnen ist beigebracht worden, daß es etwas Negatives sei, sich selbst zu lieben.  Und dies „Egoistische“gilt es ,  zu überwinden. So verwehren sie sich, das JA zu sich selber. Andere wiederum  frönen dem Egoismus, setzen ihre eigene Wichtigkeit in Szene,  schauen selbstverliebt stundenlang in ihr eigenes Spiegelbild. Selbstverliebtheit jedoch ist keine Liebe, es ist eine  narzisstischen kindliche Auslegung der Liebe. Und: Selbstverliebtheit läßt nicht zu, dass du dich ganz, mit allen deinen Facetten anschaust. Sowohl der „Egoismus-Überwinder“ als auch der „Selbstverliebte“ haben sich im Egoismus verfangen. Beide sind von der Liebe zu sich selber weit entfernt.

Ich denke, wenn es uns gelingt, unabhängig von unseren Unvollkommenheiten, unseren Fehlern, unseren Unzulänglichkeiten,… unseren inneren Glanz, unsere inneres Gold wahrzunehmen, dann leisten wir einen wichtigen Beitrag für unser eigenes Wohlergehen. Mit „unabhängig von meinen Unvollkommenheiten..“ meine ich: Ich  sehe meine eigenen Unvollkommenheiten, meine Schwächen, ich sehe sie ehrlich an, doch ich verfang mich nicht länger in ihnen. Ich nehm Abstand von meinem eigenen überzogenen Selbstbild. Ich schau mich ehrlich an.

In dem Moment, wenn ich nicht länger durch den Filter meiner übersteigerten Vorstellung, wie ich zu sein habe, um liebenswert zu erscheinen, sehe, beginne ich  mich anzunehmen, wie ich bin. Jetzt kann die Wertschätzung meines Selbstes, die ehrliche Liebe zu mir ihren Anfang nehmen. Das ist für mich der Beginn der Selbstliebe: Herauszutreten aus der Selbsttäuschung und mich ehrlich anzunehmen. Ja, und ich weiß, daß das nicht immer leicht ist.

Das beinhaltet aber ebenso, dass ich ehrlich auch auf meine lichtvollen Seiten, auf die Qualitäten in mir, die sich ehrlich gut anfühlen, auf meine göttlichen Kern, auf das Licht in mir schaue.  Denn all das bin ich auch.

Ich erkenne ehrlich, ja ich hab lichtvolle Seiten in mir und ja ich hab Schattenseiten in mir. Ich bin göttlich und ich bin auch menschlicher Mensch  mit all seinen Unvollkommenheiten..Und wenn ich zu  beidem in mir ehrlich „Ja“ sage, dann habe ich begonnen, den Weg der Selbstliebe zu beschreiten. Und ich sage ganz  bewußt“ begonnen“ , denn für mich ist es  ein Weg, mich  immer wieder ehrlich anzunehmen und mir selber mit Selbstrespekt zu begegnen. Egal, was ich in mir betrachte.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, daß Menschen, die sich ehrlich selbst schätzen, die sich ehrlich angenommen haben, die sich selber wirklich ehrlich lieben, daß diese Menschen auch  viel für andere Menschen übrig haben. Das wusste schon Meister Eckhardt, wenn er sagte: „Hast du dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst“.

Lieben wir uns ehrlich  selbst , begegnen wir uns selbst mit Wertschätzung, nehmen wir anderen und auch Gott viel Arbeit ab. Wir schauen dann darauf, daß es mir und den anderen gut geht, daß wir mit uns und mit den anderen fürsorglich, respektvoll, verantwortlich umgehen. Wir beginnen in Liebe zu handeln. Hier beginnt ein wertvolles Wir zu wachsen, denn es wird von der ehrlichen Liebe getragen und wir können,  uns im anderen zu erkennen.

Danke, Gott, danke, dass ich wie alle anderen Menschen bin.

In dem Sinne, lieber Mensch, ich liebe dich, wie mich selber

Von ganzem Herzen, Angela

Vom König, der Gott sehen wollte

In einem fernen Land lebte einmal ein König. Der König wurde alt und sehr traurig.

Er wollte gar nichts mehr tun. „Seht“, sagte er, „in meinem Leben habe ich alles erlebt, was man erleben kann. Ich hab viel gesehen, gehört und erfahren. Nur eins habe ich nicht gesehen in meinem ganzen Leben: Gott habe ich nicht gesehen. Ihn möchte ich noch sehen, bevor ich sterbe.“

Deshalb befahl der König allen mächtigen Leuten, den Weisen und Priestern: „Zeigt mir Gott! Ihr habt dafür drei Tage Zeit. Wenn ihr es nicht schafft, werdet ihr schwer bestraft!“

Alle Bewohner des königlichen Palastes waren sehr traurig. Sie warteten auf ihren Tod. Genau nach drei Tagen rief der König alle vor sich. Aber keiner öffnete den Mund. Der König war sehr zornig. Er wollte das Todesurteil aussprechen.

Da kam ein Hirte vom Feld heim. Er hatte den Befehl des Königs gehört und sagte: „Erlaube mir König, deinen Wunsch zu erfüllen!“ „Gut“, sagte der König,

Gebetskerzen

„aber denk daran, es geht um deinen Kopf!“

Der Hirte führte den König auf einen freien Platz und zeigte ihm die Sonne. „Sieh in die Sonne“, sagt er. Der König hob seine Augen und wollte hineinsehen. „Ich werde ja ganz geblendet , willst du mich umbringen?“, fragt der König. „Aber König“, sagte der Hirte, „das ist doch nur ein kleines Ding der Schöpfung . Wie ein kleiner Funke eines großen Feuers. Gott ist noch viel größer. Wie willst du mit deinen schwachen Augen Gott sehen? Suche ihn mit anderen Augen!“

Das gefiel dem König. Er fragte den Hirten: „Was war vor Gott?“ Der Hirt dachte nach und sagte dann: „Fang an zu zählen!“ Der König begann: „Eins, zwei, drei….“ „Nein, nein“, unterbrach ihn der Hirte, „nicht so. Fange mit dem an, was vor eins kommt!“ „Wie kann ich das denn? Vor ‚eins’ gibt es doch nichts.“ – „Sehr klug gesprochen“, sagt der Hirte. Auch vor Gott gibt es nichts.“

 

Diese Antwort gefiel dem König noch besser. „Ich werde dich reich beschenken, wenn du mir noch eine dritte Frage beantworten kannst: Was macht Gott?“

Der Hirte merkte, dass das Herz des Königs weich geworden war. „Gut“, sagte er, „auch darauf will ich dir antworten.“ Nur um eins bitte ich dich: „Lass uns für eine kurze Zeit die Kleider tauschen

Der König legte die Zeichen seiner Königswürde ab und kleidete damit den Hirten. Er selber zog dessen kaputte und schmutzige Kleider an und hängte sich die Hirtentasche um. Der Hirt setzte sich auf den Thron, nahm das Zepter und zeigte damit auf die Stufen des Throns. Dort stand der König mit seiner Hirtentasche. „Siehst du, das macht Gott! … In Jesus Christus wurde der große Gott selber ein Mensch. Er stieg von seinem Thron herab und kam als kleines Kind in einem Stall zur Welt. Ja, er nahm für uns sogar den Tod auf sich, den Verbrechertod am Kreuz.“

Der Hirte zog wieder seine eigene Kleidung an. Der König stand lange da und dachte nach. Die letzen Worte des Hirten gingen durch seinen Kopf. Plötzlich aber wurde er froh und sagte: „Jetzt sehe ich Gott.“

Nach Leo N. Tolstoi

Segnen und Feiern im Heiligen Geist denn : „Heute biete ich nur Wunder an..“

„Unser Gebet ist Evolution. Unsere Mission wird lebendig durch unsere Absicht…wir vertrauen darauf uns der Liebe hinzugeben, wir glauben an einen Himmel und an einen besseren Tag für die Menschen. Die Quelle in uns ist ebenso mächtig wie Gott und wir lassen uns darauf ein und lassen sie fließen..wir folgen den Fußspuren des unsterblichen Christus, wir nehmen den Ruf an und laden den Himmel hier auf Erden ein“,…ja, dazu bekennen wir uns. Und mit WIR meine ich, wir, vom, im und mit dem Verein. Und so haben wir es auch in unserem neuen Flyer  DIE KUNST GÖTTLICH ZU LEBEN  für alle sichtbar festgeschrieben..
Am Donnerstagabend  im Sommercamp wollen wir genau dies miteinander praktizieren, erleben und miteinanderteilen. Wir laden tatsächlich den Himmel ein.  Stephanie Aguilar wird mit uns im Freiluftzelt im Schopketal „Segnen und Feiern im HEILIGEN GEIST“…Halleluhhjaahh.
Denn: „Heute biete ich nur Wunder an, denn ich möchte, dass sie mir zurückgegeben werden.“
DochStephanie Aguilar-profilbild lassen wir Stephanie, die übrigens schon beim  Camp in unserer Runde dabei war, selber zu Wort kommen: „Der Ruf, zum Sommercamp zu kommen, kam diesmal ganz plötzlich und ich freue mich riesig, wieder in diese große Gemeinschaft eintauchen zu dürfen. Schon zwei  Sommer war ich dabei und es war jedes Mal einfach umwerfend befreiend und so erfüllend, was ich erleben durfte.
Es liegt ein nicht zu beschreibender Segen darin, wenn sich viele in einer Absicht des Friedens und der Freude zusammenfinden.
Durch EIN KURS IN WUNDERN habe ich den ganz intimen Kontakt zum Heiligen Geist und zu Jesus kennengelernt.  Für mich gibt es nichts Schöneres und Wertvolleres, als diese Innigkeit mit jedem zu teilen, dem ich begegne.Segnen ist die Hingabe des Herzens, ist Gebet und Heilung in einem.
Daher ist es mir eine große Freude, dich dazu einzuladen, von altem Ballast loszulassen und dich ganz und gar vom Wunder der Segnung im Heiligen Geist erfüllen zu lassen. „Gib, was du empfangen willst“, sagt Jesus
Möge unser Fest saftig sein!“,   Stephanie

Du findest uns betend, segnend oder meditierend, mittem im Grün der Wiese, um unseren heiligen Raum in uns zu umarmen

Wir kommen ins Sommercamp um Gott in uns zu erwecken. „Der Heilige Raum“ ist hier unser Tempel inmitten der Natur. Hierher kommen wir, denn unsere heilige Stimme ist erwacht in dieser schmerzenden Welt. Hier im Tempel, im „Heiligen Raum“, gegenüber vom Eingang zum „Haus Lila“ kannst du dein Inneres, dein Herz, deine Wahrheit finden, hier darfst du loslassen und dein Herz berühren lassen.Hier kannst du Gott lauschen.

Wir bieten dir hier einen heiligen, einen ruLV Camp-2014higen Raum, einen Schutzraum, einen Raum der Stille  während deines Camplebens. Hier hast du einen Raum für deine spirituelle Evolution und für dein spirituelles Wachstum. Hier dürfen deine Lippen Worte formen, die zu deinem eigenen Gesang deiner Seele werden.

Wir alle kommen ins Camp um Gott in uns selbst zu erwecken. Wir ehren  dabei alle Religionen und feiern die Christusliebe. Kehre in deine Mitte ein, verbinde dich mit deiner tiefsten Essenz, deiner Wahrheit. Wir beten gemeinsam, denn hier ist unser Gebet Evolution und unsere Mission wird lebendig durch unsere Absicht…folgen wir dem Ruf des unsterblichen Christus…

Barbara  ist die Hüterin unseres „Heiligen Raumes“, sie lädt dich ein:
Deine Sehnsucht nach unbändigem Leben und die Verbundenheit zu Gott ist zu tiefst
heilig und kein Irrtum . Du bist ein Kind Gottes , es istdein Geburtsrecht…
Wenn du betest rufst du das Göttliche an. Du betest zu dem,was du in dir entdeckst: Zum Königreich, zum  Funken jenes alles überstrahlen Lichts aller Lichter. Das in dir glüht. Oder wie Jesus es ausdrückte : zumKönigreich in Dir.
Ich möchte dich unterstützen in deinen heiligenRaum zu gehen durch Gebet, Segen,Vergebung und Heilung.
Las uns gemeinsam Gott preisen. Nicht weil er es braucht,sondern weil du dich zu ihm erhebst.
Lass uns tanzen und singen oder zu tiefst still sein.
Die Welt wartet auf unsere Liebe und unseren Segen.
Niemand ist für sich allein geheilt.
Und hier ein paar persönliche Worte von Barbar über Barbara:

CameraEs hat viele Stationen in meinem Leben gegeben, schmerzvolle und himmlische.Durch die Intensive Anwendung mit ein „ Kurs im Wundern“ mit vielen Lektionen und Vergebung, konnte ich Gott wieder annehmen und ein Stück nachHause gehen.

Ich habe das Beten für michwieder neu entdeckt mit all seiner Kraft und Heilung.Und ich habe solche Lust es mit Dir zu tun

Flyer_SommercampSommercamp Programm 2015

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Wenn Liebe sich ausdehnt kann viel Heilsames geschehen

Wow, liebe  Freunde, war unser Sommer-Camp schön. Das fröhliche Lachen schon draussen beim Freiluft-Morgenkaffee, wenn wir fürwitzig die Nase in die Sonne hielten. Der kleine Plausch in der Küche zwischen Semmelaufschneiden, Kaffepulver suchen und Müsli rühren. Das miteinander Schlendern auf unterschiedlichen Pfaden vom Schopketal zum Lila Haus oder umgedreht.  Die vielen vielen Gespräche mit so viel unterschiedlichen Menschen, mal ganz alltagsbanal, mal philosophisch fliegend, mal herzberührend und tief, mal verspielt und albern, mal tröstend und auch ganz viel emporhebend und  wertschätzend. Die vormittägliche Camprunde im Schopketal, die soviel Wahrhaftiges von uns  offenbarte. Die vorherige gemeinsame Zeit der Stille und des Besinnens im morgendlichen Bambushain. Das gemeinsame Mahl in entspannter großer Runde. Die vielen wundervollen Heilungs- und Erlösungsangebote. Die vielen Hände, die mithalfen. Die vielen schönen Lieder und Gitarrenklänge am Lagerfeuer und vorm Seminarhaus. Das freudige Leuchten der Augen beim miteinander Teilen. Und es war egal, ob es Kaffeepulver oder Butter war, ob es Arme waren, die sich um dich und mich legten, ob es eine Geste des Dankes war, eine geteilte Erfahrung, eine sanfte Berührung, ein Lächeln  oder ein herzhafter Knuddler …ich erlebte soviel liebende und geliebte Menschen, die miteinander füreinander da waren. Ich erlebte tausenderlei Ausdrucksformen von Liebe, die mich an vielen Stellen tief in mir berührten, die mich davon überzeugten, dass ein liebevolles Miteinander  hier auf Erden doch möglich ist. All das trage ich wie ein Schatz in meinem Herzen. Und sind auch laut Kalender, die schönen Tage unseres Sommercamp schon wieder in der Vergangenheit gelandet, so ruft mein Herz mir doch zu: das Sommercamp lebt weiter, in unseren Herzen so sind wir auch jetzt und immer weiterhin verbunden.

 

Bereits am Eröffnungstag in den zeitigen Mittagstunden kam mir  auf dem sonnigen Campgelände mit zielstrebigem forschen Schritt  eine Frau mit einem Zeitungsartikel  über unser Camp entgegen. Noch vor dem Begrüssungs-Hallo hielt sie mir einen Zeitungsartikel vor´s Gesicht und meinte verschmitzt und gleichzeitig sehr energisch:….“ hier in der Zeitung steht, dass es hier im Sommercamp  bei euch Liebe gibt, deswegen bin ich hier, die will ich haben…“. Uiii und Uff, welch ein schöner Auftakt, so geradezu und entwaffnend ehrlich. Die zielstrebige Dame schnappte ihren Koffer und checkte im Lila Haus ein und kuz danach hatte sie schon die ersten Mitcamper ins Gespräch verwickelt….das Miteinander hatte begonnen.

Das wirklich Schöne an dieser kleinen geschilderten Episode, das, was mich in meinem Innersten dabei anrührte, war: die tempramentvolle  Dame, die ich hier erwähne,  war hoch in den Siebzigern und im Stillen  bewunderte ich ihren Mut, sich auf diese Camperfahrung einzulassen, denn sie blieb so einige Tage. Und sie erzählte mir viel von ihrem „Liebes-Auftrag“….wer weiß, auf welchen Wegen ich ihr wieder begegnen werde.

LV Camp-2014-Freude  LV Camp-2014 Pausenrunde

Bereits  das Ankommen im Camp, war schon mit viel Freudenjauchzer und Umarmungen bei Diesem und Jenem verbunden, denn  so einige  Camper waren schon die Jahre zuvor auch dabei und dementsprechend war natürlich im strahelenden Bielefelder Sonnnschein die Wiedersehensfreude groß….sie war so groß, dass die „Neulinge“ gleich in den Freudenstrom mithineingenommen wurden. Und eh wir uns dreimal umschauten, sassen wir schon nahgerückt zusammen und unterhielten uns. Waren es zu Beginn noch allgemeinere Worte des von-sich-erzählens,  die wir tauschten, so wandelte es sich ganz schnell in eine Bereitschaft des aneinander-Anteilnehmens, des Hörens und des Aufeinander-eingehens.  Es wuchs ein WIR.

LV Camp-2014-Andrea  LV Camp-2014-2

Eine ganze Woche lang gab es ein wundervolles Miteinander, eine Woche lang war unser aller Zusammensein davon getragen, dass wir uns wieder gegenseitig an den Geist Christi in uns erinnerten und diesen mit Leben erfüllen. Eine Woche, heilten wir unsere Herzenswunden, unsere Lebensgeschichten oder auch unsere Beziehungen gemeinsam und miteinander . Wir lachten und wir weinten zusammen, wir waren füreinander da und teilten all das, was da war.  Wir meditierten gemeinsam für einen weltweiten Frieden, wir betenten füreinander und für ein lebenswertes Leben, wir übernahmen Verantwortung und halfen untereinander, wir heilten Wunden in der Natur und in unserem Inneren, wir erfuhren viel Heilung und gaben Heilung in den unterschiedlichsten Arten weiter.
Es war ein wundervolles Camp mit wundervollen Menschen, fast täglich waren wir um die 60 bis 80 Leute aus nah und fern. Viele  Es gab Menschen, die blieben vom ersten bis zum letzten Tag bei uns. Es gab Camp-Gäste, die genossen unsere liebevolle Form des Miteinanders für ein paar Tage und es kamen Bielefelder und Besucher aus der Umgebung , die besuchten unsere Workshops und setzten  sich dann eine Weile zu uns.
Viele Heiler und Therapeuten waren dem Ruf unseres Vereins gefolgt und unterstützten unser gemeinnütziges Anliegen, Heilung und Versöhnung in die Welt zu bringen. Es war wirklich ein Gemeinschaftswerk, in dem wir uns für einen gemeinschaftlichen Zweck miteinander verbunden haben, um mehr Liebe und Heilung in die Welt zu bringen…
An dieser Stelle sagen wir all unseren vielen Helfern und Mitmachern „Danke“, wir danken allen Mitcamplern, die angereist waren, um dabei zu sein, wir danken den Bielefeldern für ihr Vertrauen, wir danken dafür , dass sie unser Angebot angenommen haben und dass sie sich  so wundervoll mit eingebracht haben, um Heilsames ins Leben zu bringen.  Ein großes „Danke“ auch an das Team von „Haus Neuland“ für die schöne Zusammenarbeit . Und ein dickes „Danke“ an das Team von „Emilio“, das sich so wundervoll um unsere leiblichen Bedürfnisse gekümmert hat. Wir vom Verein  „Liebe versöhnt“ danken für die vielen Wunder, die hier im Bielefelder Sommer geschehen durften und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, denn dann kommen wir wieder und laden ein zum großen Sommercamp von „Liebe versöhnt“. Danke, dass wir alle ein Stück Heilsein mehr erfahen haben, wir werden es nun alle miteinander in die Welt hinaustragen. Dank Gott, dass du all diese  wundervollen Puzzleteilchen so perfekt zusammengefügt hast. ..

Kurs-Lesestube im Sommercamp

Für alle, die sich mit dem „Kurs in Wundern“  beschäftigen, ihn kennen, ihn kennenlernen wollen…denen möchte ich eine schöne Erfahrung empfehlen: die  LESESTUBE KURS – Nuemi liest den Kurs.

Auch Nuemi ist Gründungsmitglied unseres Vereins und Nuemi ist  eine herzenstiefe,  Kurslehrerin und „Kursbrennerin“ und sie leitet schon lange einen Versöhnungskreis. Am Mittwoch Nachmittag lädt sie uns ein, ganz in die Gegenwärtigkeit einzutreten, denn mit Hilf ihrer  intuitiven Führung  wollen wir uns üben in Stille, Gebet, inneres Hören und  Gewahrsein. In diesem Raum darfst du mit allen eintreten, was gerade ist, wir wollen es achtsam betrachten und annehmen, ohne uns von ihm berühren zu lassen. Wir schenken uns, mit allem, was wir im Moment sind. Der Kurs schreibt, Erlösung ist, mein Traum erkennen und ihn in einen glücklichen Traum verwandeln zu lassen. Doch das setzt voraus, dass du erkennst, dass du träumst. Erlösung ist, meine Hindernisse berichtigen zu lassen, so dass mein Ich überflüssig wir und Gott heraustreten kann…in der Stille werden alle Probleme gelöst, das scheibt der Kurs. Und dazu dient die Lesestube..Mittwochnachmittag im Seminarraum 2, im Lila Haus….komm in die Stille.