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Sei ehrlich du selbst! , das würde Gott bestimmt am meisten freuen

Nicht, dass Gott von mir oder von dir etwas bräuchte… Nein,nein das meinte ich nicht. Gott ist nicht bedürftig und brauchts mit Sicherheit nichts von uns. Gott ist schließlich alles. Doch ich könnte mir vorstellen, wenn Gott sich etwas für uns Menschen wünschen würde, dann könnte es sowas sein wie: Sei einfach du selbst. Sei ehrlich und wahrhaftig. Auf “Neudeutsch” bezeichnen wir es heute: sei authentisch.

Wobei ich in dem Zusammenhang auch festgestellt habe, wieviel variantenreiche Vorstellungen die Menschen haben, wenn das Angebot an sie heran getragen wird: “Sei doch mal mal authentisch oder wahrhaft..”.

Uiiii und Ja, nicht immer ist für mich in der anschließenden Umsetzung dieses “Sei doch mal authentisch”, erkennbar, dass wir Menschen damit ähnliche Vorstellungen verknüpfen. Währendessen es für den einen Mensch bedeutet, einfach mal kommunikativ oder emotional herauszubrettern, was gerade in ihm ist, so verhält sich der andere Mensch grad ziemlich verunsichert, weil es ihm Mühe bereitet, in sich eine klare Aussage zu finden, was er denn nun wirklich fühlt oder denkt. Und er taucht nach Innen ab, so dass ich als gegenüberstehende oder mitagierende Außenwelt, nicht erkenne, was bei diesem Menschen grad ist. Als beteiligter Mitmensch oder Mitmenschin wird es nun nebulös….auweia und das auch noch bei der ehrlichen  Anstregung wahrhaftig oder ehrlich sein zu wollen….wow, das sind Herausforderungen

Sehr oft erlebe ich auch, dass viele Menschen gar nicht so leicht herausfinden, ob das wirklich ihr eigenes Gefühl ist, was sie glauben zu fühlen. Oder ob sie etwas fühlen, was zu jemand anderes gehört.

Und noch schlimmer, was ihm von außen bewußt auch suggeriert worden sein kann. Ist das mein eigenes, was ich fühle, oder nehm ich etwas wahr, was gar nicht zu mir gehört,  sondern was ich emphatisch empfangen hab???? Sind das meine eigenen Gedanken, die ich denke, oder denke ich das, weil ich glaube…es sei richtiger so zu denken. Das wird der Wunsch nach Ehrlichkeit schnell nen gordischer Knoten….So kann es dann durchaus passieren, dass der eine Mensch, alles unkontrolliert aus sich rausschmeißt, ohne zu bedenken, was er damit anrichtet. Und der andere verstummt, weil er zutiefst verunsichert ist und sich gar nicht mehr kennt. Wo dann die leicht angesagte Aufforderung “sei du selbst” fast zur gewaltigen Herausforderung ansteigt.

Was sich für mich aber immer wieder zeigt ist, dass es wichtig ist, sich mit seinem  authentischen Selbstausdruck zu beschäftigen. Wer bin ich, wenn ich ehrlich sein darf??? Wie geh ich damit um, das nach außen zu kommunizieren auf meinen unterschiedlichen Kanälen, so dass wir aber auch alle in Beziehung miteinander bleiben können, ohne, dass es Verlierer gibt?

Für mich ist das eine gewaltige Herausforderung, vor der nicht nur jeder Einzelne steht, sondern wir auch allsamt als soziales Kollektiv. Wie ehrlich sind wir, mit dem, wie es uns gerade in unserer Gesellschaft geht.? Trauen wir uns, da ehrlich zu sein? Trauen wir uns, uns zu zeigen, in unserer ehrlichen Wahrnehmung, Gefühle und Gedanken oder Überlegungen..? Trauen wir uns intellektuell souverän geistig in die Ereignisse zu schauen, die unsere Realität bildet……oder hat schon längst die Angst den Lähmungsprozess in mir gestaltet?????

“Sei du selbst” bedeutet authentisch sein. Authentizität, ist die ehrlichste Voraussetzung, wie wir uns ehrlich und wahrhaft begegnen können.

Hier mal ein paar Ideen:

Authentizität bedeutet, dass wir sagen,was wir denken und so handeln, wie es unseren Überzeugungen entspricht. Authentische Menschen sind manchmal unbequem, unangepasst und verbiegen sich nicht.

Authentizität heißt, das wahre Selbst finden. Das ist die Voraussetzung für ein sinnvolles Leben.

Authentizität bedeutet, frei von den gesellschaftlichen(nicht ethischen) Normen zu leben.Es bedeutet, keine Kompromisse mit seinen Werten und Ansichten einzugehen, nur um es irgendwem recht zu machen oder anderen zu imponieren.

Indem wir unser eigentliches Leben verwirklichen, sind wir frei, selbständig und selbst verantwortlich.

Authentische Menschen „können nicht anders“, als so zu sein wie sie sind.

Authentisch sein heißt, einfach, du selbst zu sein. Ohne die soziale Konditionierung der Gesellschaft,die kulturellen Normen und den Zwang,sich anderen Menschen anzupassen.

Und noch was…

Sei du selbst. Nehme in Kauf, dass du nicht von jedem gemocht wirst, dass deine Meinung nicht bei jedem gut ankommt. Der Preis, den du dafür erhältst, ist viel wertvoller und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

Lebe deine eigene Wahrheit und habe den Mut, dich zu entfalten. Mach dich auf die Suche, nach deinem ehrlichen Selbst. Schmeiss raus, was du nicht bist, was du nicht selbst erdacht oder erkannt hast und was du nicht selber fühlst.

Mensch erkenne dich selbst, das ist dass Schönste, was du dir selber schenken kannst. Und wenn du es erkannt hast, dann lebe dich. Und erlaube es allen anderen auch.

Von Herzen für dich geschrieben von

Angela

 

 

Liebe drückt kein Auge zu

“Liebe drückt kein Auge zu”…..müßte das nicht heißen..?,… ist da nicht…??? Nein, da ist kein Buchstabe zuviel in der Überschrift…genau darum geht es, die Liebe drückt eben kein Auge zu. Sicherlich, die meisten von uns haben von Kindheit an zu hören bekommen: “sei doch lieb”. Vielen von uns wurde beigebracht, wenn jemand einen Fehler gemacht hat, ihm ein Mißgeschickt passiert ist, oder jemand sich daneben benommen hat: “.. na das macht doch nichts, das ist nicht so schlimm…”. Doch genau hier liegt eine der größten Gefahren, denn die Liebe bleibt dadurch in ihrem wahren Wesenskern unerkannt. Übrig bleibt dann nur noch eine zahnlose Karikatur von “Liebe”, eine Liebe, die man gerade deshalb nicht mehr ernst nimmt, weil sie zu lieb geworden ist. Wo Liebe zu lieb wird, weil sie zu oft die Augen zudrückt, bewirkt sie, daß man sie letztlich selbst aus den Augen verliert.

Wirkliche Liebe ist überhaupt nicht lieb. Sie schaut eben nicht weg, wenn Fehler gemacht werden, wenn Peinliches oder Schlimmes geschieht. Im Gegenteil, Liebe schaut genau hin. Nicht nur oberflächlich sondern eindringlich. Liebe verharmlost nichts- auch nicht den Schmerz, der dadurch entsteht, daß sie offenlegt, was gespielt wird, oder dass sie etwas klar beim Namen nennt, was in einem irreführenden Gewand oder lieblosem Handeln daherkommt.

Braucht die Liebe viele Namen?

Ich denke, Ja. Liebe läßt sich nach meinem Empfinden gar nicht in Worte fassen. Und schon gar nicht in ein einziges. Gerade weil Liebe so unbeschreiblich ist, braucht sie viele Namen. Ich wage sogar zu behaupten, ein Volk, das viele viele Namen für die Liebe hat, erkennt an, wie lebensnotwendig die Liebe für dieses Volk ist. Und andersherum: die undifferenzierte Verwendung des Wortes “Liebe” zeigt oftmals nur, wie lieblos oder wie seelisch arm eine Gesellschaft geworden ist. Dann dauert es nur eine kleine Weile, bis das Wort “Liebe” ausgelutscht ist und man es eigentlich nicht mehr hören kann. Und bald verschwindet dann auch das, was mit Liebe einst gemeint war.

Liebe als Gefühl

Ist die Liebe ein Gefühl? Viele verwechseln Liebe mit Schmetterlingsgefühlen im Bauch, mit dem  “Verliebt sein”. Damit reduzieren wir die Liebe auf das Erleben von romantischen Stunden, das Austauschen von Zärtlichkeiten oder dem Schwelgen in gemeinsamen Phantasien. Haben wir diese Gefühle nicht, glauben wir oftmals sogar, auch die Liebe verloren zu haben und verhalten uns dementsprechend -ungeliebt und lieblos. Verstehen wir Liebe als ein Gefühl, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn unser Leben einer Achterbahnfahrt gleicht…zwischenzeitlich mag es ja mal ganz spannend sein, die Ups and Downs zu erleben, aber für den Alltag auf Dauer ist es wohl eher wenig geeignet. Liebe löst Gefühle aus, ja, das ist wohl unumstritten, aber daß Liebe aus Gefühlen besteht, das ist ein Irrtum.

Liebe als Grundeinstellung

Liebe braucht ein festes stabiles Fundament, einen verlässlichen Grund, auf dem sie sich entwickeln und entfalten kann. Dabei geht es nicht um äußere Sicherheiten. Innere Entschiedenheit ist dafür wichtig. Meine klare Entscheidung, Liebe zu leben,das Leben zu lieben, meine Beziehungsmenschen – mich inbegriffen – zu lieben, weil ich sie lieben will, schafft Raum, in dem Gewissheit sich entwickeln kann, gewollt zu sein.  Hier entsteht das innerliche JA zum Leben.

Mit diesem  JA nehme ich das Leben an, als eibester Freundn kostbares  Geschenk, das gepflegt und geschützt werden sollte. Wo diese JA fehlt, hat auch die Liebe keinen Grund, keine stabile Basis, kein sicheres Fundament. Die Mütter dieser Welt kennen dies JA, sie drücken es aus, in der Fürsorge, symbolisch gesprochen, wenn sie den Säugling an die Mutterbrust nehmen. Die Christen benennen es in der Bibel “Barmherzigkeit”. Sowohl die Fürsorge als auch die Barmherzigkeit sind die mütterlichsten Eigenschaften der Liebe, die es gibt. Fürsorglich oder barmherzig zu sein bedeutet, offen zu sein für das noch ohnmächtige Leben, für die momentane Hilflosigkeit schwächerer Geschöpfe. Es bedeutet auch, sich mit seiner Lebenskraft mal hinzugeben, um dem Kleinen oder dem Hilflosen oder den Schwachen Lebenskraft zu geben. Diese Fürsorglichkeit oder Barmherzigkeit ist nicht abhängig von irgendeinem guten Gefühl. Nein, sie entspricht dem immerwährenden Aspekt der göttlichen Liebe. Wir als Wesen sind ein Ausdruck der Liebe, in uns ist alle Liebe, alle Kraft und alles Licht, was wir zum wahren Leben brauchen. Erweisen wir uns der Liebe würdig und  beginnen wir selbst zu lieben und Liebe den Mitmenschen und den Mitgeschöpfen dieser Welt zu geben. Indem wir zu Liebenden werden, zeigen wir, dass wir erwachsen sind.

Wie die Liebe schaut

Liebe öffnet die Augen, sie schaut auf die Wirklichkeit wie sie ist. Doch sie schaut nicht richtend, sondern auf-richtend darauf. Echte wirkliche Liebe kann das, weil sie sehen will und sehen kann, auch das, was beugt, kleinmacht, was lieblos ist, was unterdrückend ist oder was lähmt. Die echte Liebe kann das, weil sie an Ideale, an das Gute, das Liebende, das Unterstützende glaubt, weil sie Visionen hat, obwohl sie durch und durch realistisch ist. Gerade weil sie realistisch ist, macht die echte Liebe uns Menschen sehr lebendig. Die Liebe leuchtet in die Wirklichkeit des Alltags hinein, sie macht den jetzigen Moment hell, sie beleuchtet ihn. Und die Liebe klärt auf.  Die Äbtissin Hildegard von Bingen hat dafür den Begriff “Discretio” gewählt. Damit meinte sie kein Wegschauen von dem, was gerade geschieht, sondern ein darauf Achtgeben, dass die negativen Folgen möglichst gering bleiben. Discretio ist also Achtsamkeit pur. Ehrliche Achtsamkeit, Discretio, kann nur derjenige wirklich betreiben, der um die niederen Aspekte, die Ego-Mechanismen, die Begierden und Gelüste des Menschsein weiss und sie vor allem auch kennt, vor allem in sich selbst. Wirkliche Achtsamkeit, Discretio, kann nur gelingen, wenn wir mit wachem, offenem und vor allem wohlwollendem Blickauf uns selbst und dann auch auf alle anderen schauen. Dieses mit den Augen der Liebe schauende oder auch Wohlwollende empfinde ich als den Schlüssel zu Liebe. Lieb sein kann ich auch ohne Wohlwollen. Lieben nicht.

Oder kehren wir noch mal kurz zur mütterlichen Fürsorglichkeit, zur Barmherzigkeit zurück. Fehlt dieser Aspekt der Liebe, dann wollen wir unbarmherzig aufdecken, um abzugrenzen, auszuschließen, um zu trennen und zu richten. Lieb sein wollen dagegen, drückt ein Auge zu, sieht weg, um eben nicht auszuschließen oder einschreiten zu müssen. Beides steht der echten Liebe entgegen.

Liebende Fürsorglichkeit, oder auch Barmherzigkeit sieht mit offenen liebenden Augen auf den Anderen, sie deckt auf, eben damit der Andere sich nicht selbst ausschließt. Mit wirklich liebenden Augen zu schauen, bedeutet, den Schmutz an der Oberfläche zu sehen, doch auch die darunter liegende Wunde. Und genau darum geht es der echten Liebe, es geht um die Reinheit und die Klarheit, die das Leben braucht, um in seine Kraft zu kommen. Es geht ihr um das Beschreiten des Weges der Wahrhaftigkeit, um das Einüben, wahrhaftig sein zu wollen. Dies ist nur dort wirklich möglich, wo alles ans Licht kommen darf.

Wirkliche Wahrhaftigkeit läßt sich nur dort üben, wo der Blick im Licht und mit wahrhaft liebenden und vorurteilslosen Augen geschieht. Dies  richtet neu aus.

Es braucht in unserem Menschsein, mit all seinen dahergehenden kleinlichen Versuchungen und Verirrungen in unseren Ängsten und Begierden, aufrichtig Liebende, deren offene und klare Augen alles anzusehen bereit sind, die bei allem Geschehenen auf-richten und gerade dadurch heilenden Segen bewirken. Denn es ist die Liebe, die uns wahrhaft heilt.

In Liebe,

Angela

 

Mach das Jahr 2015 zu deinem besten Liebes-Jahr

 

Liebe ist das einzige, was wir brauchen. Liebe ist unser Frieden. Liebe ist auch unsere Freude, unsere Gesundheit und unser Reichtum. Liebe ist unsere wirkliche Identität. Auf der Suche nach Liebe gehen wir Beziehungen ein, ohne zu merken, dass wir selbst Liebe mitbringen müssen.

Es ist wichtig, dass wir ein ausgeprägtes Gefühl dafür mitbringen, was wir wahrhaft sind. Es ist ebenso wichtig, dass wir ein Selbstwertgefühl und ne dicke Portion Liebe für uns selber mitbringen, um unserer selbst sicher zu sein. Auch ist es richtig gut, wenn wir Begeisterung für uns und unser Leben mitbringen. Und ist ist super, wenn wir eine Vision von uns und unserem Leben ebenso mit in die Beziehung hinein bringen und Achtung vor Fülle und Reichtum im Gepäck haben.
Wenn wir all das in einem zufriedenstellenden Ausmaß allein geschafft haben, ist es gut, die Bereitschaft in dir zu stärken, all das, was du hast, teilen zu wollen und auch zu teilen – anstatt dich zu fürchten, jemand nehme dir was weg.
Freudiges Miteinander, Teilen und Begeisterung, Wertschätzung, Zielstrebigkeit und eine Wunschvorstellung….darum geht es in der Liebe.
Wenn wir all diese Dinge in die Beziehung einbringen, wird die Liebe zu einem großen Multiplikator und erweitert unsere Erfahrungen ungemein…

Wenn wir diese Dinge in unseer Beziehung nicht parat haben, beschert uns unsere Suche nach Liebe eine Erfahrung, die wir dringend brauchen….nämlich zu entdecken, was wahr und was falsch ist an unserer Liebe.
Und dann gestaltet sich deine Beziehung zu einem Entdeckungspozeß, wo du dich aus deinen Illusionen befreien kannst.

Wir gehen Beziehungen ein, weil wir auf der Suche nach Liebe sind. Wir sehnen uns nach Liebe, wir erwarten ,daß uns jemand liebt oder uns liebevoll anerkennt. Wenn wir uns in die Wahrheit zurückerinnern, dass jeder von uns geboren wurde, um Liebe zu äußern und Liebe zu empfangen, ist diese Einstellung doch absolut vernünftig.

Doch es kann unglückliche Momente und Situationen geben, in denen wir verzweifelt nach Liebe und Anerkennung verlangen, dass wir bereit sind fast alles zu tun, um sie zu bekommen. Damit vestoßen wir gegen die Regeln der Liebe und wir mißachten den Raum der Liebe, denn wir erlauben Menschen auf eine Art in unser Leben zu treten, die nichts mit Liebe zu tun hat. Die Lieblosigkeit uns selbst gegenüber erschafft die Lieblosigkeit und das Leid in unserer Beziehung…

Wenn wir glauben, uns fehle die Liebe oder unserem Leben mangele es an Liebe, dann beginnt für uns eine Reifezeit in Sachen Liebe. Was wir noch nicht verstehen ist, dass wir selbst die Liebe sind, die wir suchen. Solange wir uns selbst nicht als Liebe erkennen und mit unserer wahren Identität nicht in Harmonie leben, wird die Leere in uns mit nichts zu füllen sein. Im Gegenteil, sie quält uns solange, bis wir erkennen, dass wir selbst die Liebe sind. Dann ist es vollbracht…<3

Ich wünsche dir ein sanftes starkes 2015, wo du findest, was du suchst, wo du erkennst, dass du Liebe bist…..ich wünsche dir, dass dieses Jahr dein großes Liebesjahr wird….

In Liebe, Angela

Morgen beginnt unser Liebe- Versöhnt-Sommercamp

Nun ist es endlich soweit, es  geht´s los. Dei ersten Camper sind schon da und bauen emsig ihre Sommerclause auf. Im Schopketal beginnt  eine Campidylle zu wachsen, die ersten jubelnden Begrüßungsumarmungen,  das fröhliche  “Hallo”, ausgelassenes Lachen, Zelte werden ausgerollt, Heringe in den Rasen gekloppft,  Schnüre gespannt, Autos ausgeladen…kurz gesagt: es wird lebendig im Tal. Und morgen beziehen dann die Lila-Haus-Bewohner ihre Quartiere…Campbeginn !!!…jippiehhhh, ich freu mich. Falls du jetzt in dir Lust verspürst, auch zu kommen…dann zaudere nicht lange. Komm einfach spontan dazu, solange du willst und wann du willst. Wisse: Du wirst erwartet…

Riesig freue ich mich auch auf unsere musikalische Mitcamperin und Referentin Nikoleta. Die quirlige Medizinerin wird uns am Samstagnachmittag mit einem Vortrag und und einem Workshop überraschen: Während sie uns beim Vortrag wahrscheinlich ganz schön herausfordern wird, denn ihr Thema lautet:” Die Lust am Leiden und die Angst vorm eigenen Glück” geht es im Workshop  um das “Chakrensystem-Zugang zu allem, was war, was ist und was sein wird”. Es wird interessant, denn lt. Nikoletta  stellt  die Weisheit unseres Herzens die Mitte des Universums dar. Warum und wieso und wie sich das anfühlt, das erfahrt ihr nächsten Samstag im Lila Haus von Nikoleta. Also schon mal vormerken. Den Freitag am besten auch gleich, denn da begrüsst uns die Frauenärztin vormittags zum Thema”Heilung durch Nach-Hause-Kommen, wie die Wechseljahre der Frau gelingen können”.

Montagnachmittag im Bambusgarten: In der Gegenwart gehen wir in die Vergangenheit, um wieder Liebe in belastete Situationen fließen zu lassen, damit die Zukunft ein Stück heiler gelebt werden kann. Irene und Eron freuen sich mit systemischen Aufstellungen auf dich. Und danach kann mit Irene und Eron am Lagerfeuer gesungen werden.

Für all die, die Lichtarbeit nach Barbara Brennan kennenlernen wollen, sei schon mal der Dienstagvormittag empfohlen, Annette gibt im Lila Haus eine Einführung in diese Art des Heilens mit den Händen und lädt zu verschiedenen Übungen zur Wahrnehmung der Aura und der Chakren ein.

Resonanzharmonie ist das Schlüsselwort von Verena und Gerald. Wie die beiden beschreiben, bringt uns die Resonanzharmonie in Verbindung mit unserem Herzen..wir gehen wieder in Resonanz mit unserer ureigenen Harmonie…und darauf wartet auch unser inneres Kind. Dienstagnachmittag im Lila Haus..und es darf  leicht sein, bei Verena und Gerald.

Auch wichtig: Mittwoch ist Schwitzhüttentag , Annette und Volker geben nachmittag im Schopketal erst eine fundierte Einleitung und dann gehts zum Schwitzhüttenplatz.

In der Zwischenzeit laden Mittwochnachmittag im Bambushain Michael und Michaela zu einem schönen Vortrag ein” Wahre Liebe im Alltag”. Wer immer schon mal wissen wollte, wie die Liebe im Alltag bewahrt werden kann, der wird bei den beiden bestimmt fündig. Denn anschließend nach dem Abendessen gehts gleich weiter mit dem Workshop “Gewöhnliche und außergewöhnliche Beziehungen” und das Finale ist dann die sich anschließende Klangschalenmeditation, zu der die beiden einladen. Wow…da bin ich dabei 🙂

 

Unsere Versöhnungskreise

Text von Nuemi Holtwick:

Versöhnungskreise, was ist da eigentlich los? Was macht Ihr da? Was machen wir da? Gute Fragen, die mir immer wieder entgegenkommen.

Hier bemerke ich, dass ich ohnenhin einem (Ego-)Angebot in mir selbst zuhöre, das mir gut vertraut ist. Zweifel, Widerstand, nicht hinsehen oder hinhören wollen, Rückzug oder was habe ich damit zu tun? Und eben viele Fragen.

Und ich neige dazu, dem Gewohnten meine Aufmerksamkeit zu schenken, damit eine „scheinbare Ruhe“ sich einstellen möge. Es funktioniert mit dem Verdrängen aber immer nur einen Moment, und dann geht die Spirale von vorne los.

Doch dann komme ich in Begegnung mit meinen Brüdern und Schwestern und ich erfahre, dass ich einfach sein kann und in der Liebe Gottes ganz ruhig werde, dass meine Fragen, Zweifel und Widerstände einfach nicht mehr sind und ich mich wohl fühle.

Versöhnung heißt über genau diese Angebote hinwegsehen und die Liebe erfahren, so dass die Angebote sich auflösen und nicht verdrängt werden. In mir selbst eine neue Erfahrung von Frieden finden, so dass Angriffe sich verwandeln können und ich offen werde für Heilung in mir.

Der Kurs sagt: Es gibt nur ein Problem und das ist die Trennung von Gott.

Alle meine Erfahrungen, Begegnungen, was ich tue und was ich bin, ist eine Lehreinrichtung, um mit dem Heiligen Geist dieses „Problem“ zu betrachten.

Lasst uns mutig sein und in der ganzen Sicherheit des Himmels uns verbinden, um in jedem Raum der sich findet, Versöhnung stattfinden zu lassen – damit die Liebe sich ausdehnt.

Danke an alle die sich auf den Weg gemacht haben

Dankbarkeit und Wertschätzung –  Eure Nuemi

In Gemeinschaft studiert sich der Kurs leichter!

In vielen spirituellen Traditionen gibt es die “Zuflucht” oder die Gemeinde, die einen unterstützt. Gemeinschaft soll nicht Gruppenzwang sein, sondern gegenseitige Unterstützung. Gemeinschaft soll Freude bereiten und alle Teilnehmer befördern und unterstützen. Gemeinschaft lässt Raum für Ausdruck und Fragen.

Der Kurs war nie dafür gedacht, dass man ihn alleine studiert. Sicherlich machen wir die täglichen Lektionen in unserem Geist und oft alleine. Aber die wirkliche Umsetzung und auch die “Prüfungen” unseres Fortschrittes finden im Miteinander statt. Es sind die “anderen”, die mir meine Vergebungsübungen aufgeben, indem sie mich “ärgern” ;-))

Frieden und Liebe wollen ausgedehnt werden, Freude und Lachen geteilt werden, Tränen gemeinsam geweint werden. Wenn du mehrere Menschen in deiner Umgebung hast, die mit dir den Kurs studieren wollen, kommen wir gerne vorbei, um dich/euch beim Aufbau einer regionalen Kursgruppe zu unterstützen. Nur Mut!

Segen, Manuela

 

 

Unterwegs als Kurslehrer

Wenn du eine Weile lang hingebungsvoll den Kurs studiert und die Übungen darin gemacht hast, kommt er dir einfach “aus allen Ohren”. Nicht dass du die richtigen Seiten und die richtigen Sätze kennst und Weltmeister im Zitieren bist – nein, du bist in einem gewissen Maße der Kurs GEWORDEN. Er lebt in dir. Du bist das Zeugnis der Transformation, die durch den Kurs erzielt werden kann. Anders: du bist ein Ausdruck der Liebe, der Wahrheit und des Weges.

Am letzten WE war ich unterwegs im Ruhrgebiet und ein paar Menschen hatten ein paar Menschen eingeladen. In kleinen Gruppen im Wohnzimmer oder im Fitness-Studio haben wir uns unterhalten bzw. uns unsere “Themen” angeschaut. Sehr schön war für mich außerhalb dieser Treffen eine Begegnung mit einem jungen Mann, der offensichtlich und dann auch erklärtermaßen mit all dem “Zeug”, d.h. “Liebe Versöhnt”, Wunder, Kurs, usw. nichts anfangen kann und nichts davon hören wollte. Schön war nun, dass ich das nicht persönlich nahm und ihn einfach weiter wertschätzte. Ich ließ völlig davon ab, ihm “meine Ideen” überzustülpen, sondern war einfach bereit, da zu sein und hilfreich zu sein.

Ein paar Sätze später sprudelten aus mir Gedanken heraus, in denen es um die Freiheit ging, die eigenen Gedanken wählen zu können, und dass die meisten Menschen ständig irgendwelche Gedanken nachbeten, die sie von anderen haben, aber selbst nie reflektiert haben. Für eine kurze Zeit war er ganz aufmerksam und ich merkte, wie ihn die Worte berührten. Sein Hören war genauso ein Geschenk, wie die Worte, die durch mich kamen und ich weiß, wir haben uns in dem Augenblick versöhnt – jenseits von Weltanschauungen.

Liebe ist wichtiger als Rechthaben. Wunder sind ein Ausdruck von Liebe. Wir sind nicht hier, um die Leute zu missionieren, sondern um sie zu lieben! Ahhh, wie großartig!