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Erforsche deinen Lebenssinn, dann lebst du mit Glanz in den Augen

Es gibt keine bessere Zeit als die Tage zwischen den Jahren, um sich zu entspannt zurückzulehnen, den Blick nach innen zu richten und tief in sich dem Lebenssinn nachzuspüren: „Lebe ich eigentlich so, wie ich es mir im tiefsten Inneren immer gewünscht habe?“

Wenn du dich in der Stille dieser Frage nach dem Sinn deines Lebens stellst und dabei tief abtauchst in die innere oder äußere Natur, kannst du daraus gestärkt wieder in den Strom des Lebens zurückkehren. In dir wird dadurch ein frisches Gefühl für die Lebendigkeit und die Vielfalt des eigenen Lebensweges entstehen.

Jeder von uns brauch etwas anderes, um zu sich selbst zu finden – für den einen erfüllen sich seine Sehnsucht durch den Rückzug in herrliche Winterlandschaften oder in ein Kloster, für den anderen ist es die höchste Freude, endlich mit der ganzen Familie nach Herzenslust herumzutollen und einfach mal gar kein Programm zu haben.

Im Grunde gibt es nichts weiter zu tun, als sich vom Leben selbst tragen zu lassen und sein ureigenes immerwährendes Lied zu singen. Die Frage dabei ist immer nur, lebst du nach deiner eigenen Melodie oder tanzt du nach der Pfeife eines anderen. Lebst du selbst oder wirst du belebt. Doch wenn du deinen Lebenssinn gefunden hast und du in das Verfolgen deiner eigenen Lebensspur investierst, dann hast du gute Karten, dein eigenes Lebenslied zu trällern. Der Glanz in deinen Augen und die Freude in deinem Gesicht zeugen davon.

Jedes Ende bedeutet gleichzeitig einen Anfang. Wir bekommen jedes Jahr auf´s neue die Chance, neu anzufangen. Wer seine Lebensziele klar formulieren kann, dem bietet sich stets eine einzigartige Möglichkeit: selbst zu leben, statt gelebt zu werden.

Das Ende des Jahres ist eine gute Gelegenheit, in diesem Leben den Himmel auf Erden zu erschaffen, und mit einer gewissen Portion Leichtigkeit, Freude oder Begeisterung  morgens aufzuwachen und zu sagen. „Danke! Danke für diesen neuen Tag“ Wir wachen morgens auf und bekommen einen ganzen Tag geschenkt. Die Frage, die deinen Lebensfaden webt ist immer: was machst du daraus???

Der Beginn eines Jahres ist, wie der Beginn eines jeden Morgens, ein wichtiger Moment. Die Rauhnächte jetzt sind ein guter Beginn, dir mal richtig Zeit für dich zu nehmen. Ambesten mehrerer Abende, um rückblickend aufzuschreiben, wie war mein Jahr 2017. Ebenso ist es gut auch vorwärts zu blicken und dich zu fragen: „Was wünsche ich mir?“

Wenn ich Zeit investiere, das heißt meine Aufmerksamkeit in den Beginn eines neuen Jahres, in die Schöpfung eines neuen Jahres lenke, werde ich mich im Laufe eines Jahres viel häufiger daran erinnern, wie ich denn dieses Jahr eigentlich leben wollte.

Nimm dir also jetzt die Tage zwischen den Jahren, um zu erforschen, welchen Sinn oder welche Richtung du deinem Leben geben möchtest. Nimm dir am besten ein oder zwei Blatt Papier und schreib alles auf, was dir dazu einfällt. Beschäftige dich mit deinen Aufzeichnungen hier nicht nur einen Tag, sondern ruhig mehrere Tage, jeweils eine Stunde lang und dabei tiefer und tiefer gehend. Dann können die Gedanken reifen. Am Ende bleiben nur wenige Sätze übrig, die zentriert, die Essenz deines Lebenswunsches, den Sinn deines Lebens formulieren.

Wenn dir dein Sinn und dein Wunsch für das Jahr 2018 so klar geworden ist, dass du diesen spontan benennen kannst, dann bist du bestens gerüstet, deinen eigenen Lebenssinn zu leben und musst ihn dir nicht von anderen geben lassen.

Ich wünsche dir Mut, dir in diesen heiligen Tagen selbst zu begegnen und ich wünsch dir viel Liebe zu dir, um das Beste aus deinem Leben zu machen.

Ich wünsche dir ein erkenntnisreiches Abschließen des Alten und ein mutiges, großherziges Ersehnen für das Neue in deinem Leben.

Das Team von „Liebe versöhnt“ wünschst dir und deinen Liebsten einen guten Rutsch und einen wunder-gefüllten Neustart.

Mit Liebe für dich geschrieben von

Angela

 

Life at Midlife, ich tanze meinen heiligen Kreis

Das Leben ist dazu da, dass wir es leben. Sonst gibts nichts zu erleben. Noch allzuoft verschieben wir vieles auf ein imaginäres Morgen, was uns in Wahrheit wichtig ist. Wir belasten uns mit Dingen und Handlungen, die wir glauben tun zu müssen. Wir schrauben uns Tag für Tag durch ein Pflichtprogramm, von dem wir glauben, es erfülllen zu müssen. Haben wir es eigentlich  je hinterfragt…?

Wenn wir unserem auferlegten Pflichtprogramm folgen, wenn wir das tun, von dem wir glauben, das wir es tun müssen, dann leben wir nach der Wahrheit von anderen Menschen, von anderen Glaubenssystemen. Ebenso, wenn wir gehorsam anderen Menschen nacheifern, unser Leben nach ihren Vorstellungen gestalten. Dann agieren wir wie aus einer Batterie heraus. Irgendwann ist sie leer…..!!!

Doch wenn du aus deinem Herzen lebst, dem folgst, was dich wahrhaft begeistert, dich inspiriert, dann lebst du aus deiner eigenen sprudelnden Quelle heraus, denn du bist zu einem Quell geworden.

Erlaube dir, deinem dir selbst auferlegtem Pflichtprogramm ab und an auch mal untreu zu werden. Warte nicht länger, sondern verwandle den Moment deines lebens in ein Wunder, indem du tust, wonach dein Herz sich sehnt 🙂 tanze deinen eigenen heiligen Tanz.

Life at Midlife

Ich warte nicht länger auf eine besondere Gelegenheit; ich verbrenne die besten Kerzen an normalen Tagen.

Ich warte nicht länger darauf, dass das Haus sauber ist; ich fülle es mit Menschen, die verstehen, dass selbst Staub heilig ist.

Ich warte nicht länger darauf, dass mich alle verstehen. Es ist nicht ihre Aufgabe. Ich warte nicht länger auf die perfekten Kinder, meine Kinder haben ihre eigenen Namen, die so hell brennen wie jeder Stern.

Ich warte nicht mehr auf den anderen Schuh zu fallen; es ist bereits geschehen und ich habe überlebt.

Ich warte nicht mehr auf die Zeit, um richtig zu sein; die Zeit ist immer. Jetzt.

Ich warte nicht länger auf den Freund, der mich vollenden wird. Ich bin dankbar, so herzlich, zärtlich gehalten zu sein.

Ich warte nicht länger auf einen ruhigen Moment; mein Herz kann jederzeit beruhigt werden.

Ich warte nicht länger darauf, dass die Welt in Frieden ist. Ich entspanne mein Verständnis und atme Frieden ein und aus. Ich warte nicht mehr darauf, etwas Großartiges zu tun wenn ich erwacht bin. Mein Getreide tragen reicht.

Ich warte nicht mehr darauf, anerkannt zu werden. Ich weiß, dass ich in einem heiligen Kreis tanze. Ich warte nicht länger auf Vergebung. Ich glaube, ich glaube.

Text: Mary Anne Perrone

Wagen: Ich wage es aufzubrechen, so werde ich lebendiger und gesünder

Wie oft warten wir auf etwas, daß sich etwas ereignet, daß sich äußere Umstände verändern, daß sich mein Leben verbessert, daß wir wieder glücklicher sein werden, oder freudiger, besser verstanden werden, mehr geliebt werden, etc etc. Wir sind dabei aber passiv,wir warten, lassen das Leben an uns geschehen und sind dann zutiefst enttäuscht, daß doch alles im alten Trott weiter geht. Wir klagen Gott, die Umstände, die Politiker, den Chef, unsere Herkunft oder was auch immer an. Manchmal still getarnt und unausgesprochen,weisen wir  in unserem Inneren Anderen die Schuld für unsere Erfahrungen zu. Manchmal empören wir uns auch lautstark und zeigten deutlich mit dem Finger auf den “ Verursacher“ unserer unangenehmen Erfahrungen. Dabei werden wir immer negativer, verbiesterter, doch die gewünschte Veränderung tritt nicht ein.

Doch alle wirkliche Veränderungen, so meine eigenen Erfahrungen, sind immer mit einem Wagnis verbunden. Ich muss etwas einsetzen, etwas wagen, etwas riskieren, um über meinen jetzigen Zustand hinauszukommen. Es kann sein, dass ich Ruhe und Sicherheit durch Bestehen auf meine langjährige Sichtweise aufgeben muss. Vielleicht muss ich das Risiko auf mich nehmen, Gewohnheiten zu verlassen, das gewünschte Verständnis meiner Liebsten nicht zu bekommen, mich vielleicht sogar zu blamieren… Wage ich in  Beziehungen einen neuen Schritt, ein offenes Wort, kann vielleicht erst einmal Spannung entstehen oder die Beziehung geht vielleicht sogar auseinander…vielleicht bedeutet es auch den Verlust des Anderen.

Aber ohne das Wagnis, geht kaum etwas voran. Wir bleiben Gefangene unserer Angst unserer Passivität, wir folgen alten bekannten Mustern oder leben nur das, was „man“ von uns verlangt.

Wagen heißt glauben, daß es eine Entwicklung zum Besseren gibt, daß eine  Entwicklung zur Reife möglich ist und daß aus dem Verlust des Alten etwas Neues, ein Gewinn werden kann. Indem wir etwas wagen, ein Wagnis eingehen, Courage zeigen,aufbrechen erschaffen wir uns selbst die Erfahrung, dass wir etwas verändern können…wir setzen uns Veränderungen aus, stellen uns Herausforderungen..

 

Alles, was wir dazu benötigen ist schon in uns, es möchte nur noch geboren werden. Alles, was dabei hilfreich ist, ist ein bissle Unterstützung, um den Mut zu finden aufzubrechen.

Das Liebe-versöhnt-Camp“ wird in diesem Jahr auch dem Abenteuer Leben gewidmet sein, wo wir gemeinsam schauen, wohin wollen wir aufbrechen, jeder für sich und auch alle miteinander. Welches gemeinschaftliche Feld erschaffen wir, damit der Wandel auch gelingen kann, weg vom Einzelgänger hin zum bewußten Mitgestalter….Wie finden wir in uns den ungezähmten wilden Aspekt, der uns wirklich tief und echt lebendig sein lässt, der  uns einlädt, in Etwas neues aufzubrechen, weil wir im Alten nicht mehr leben wollen….. Wenn du den Ruf in dir hörst, meld dich bei uns….Liebe-versöhnt-camp 2017  vom  23. Juli bis zum 30. Juli…

Mit Liebe für dich geschrieben

Angela