Ostern, meine Entscheidung für den Frieden und die Auferstehung…..

Ostern, für die einen ist es das Fest, wo der Frühling mit all seiner Fruchtbarkeit beginnt, wo die Tage wieder länger werden  oder das Leben erwacht und zurück kommt. Für die Christen ist es das Gedenken an die Kreuzigung und Auferstehung  Jesus…für die Schüler der Einweihungslehre ist diese Periode um die Frühjahrs-Tag-und Nachtgleiche ebenso eine sehr  wichtige Zeit, um sich seiner Läuterung, seine Erneuerung zu widmen. Der „Kurs in Wundern“ lädt in der Ostersymbolik die Schüler dieser Geistesschulung zur Schau der Heiligkeit ein. Nicht bei der Kreuzigung, beim Schmerz, beim Leid  stehen zu bleiben, sondern auf die Befreiung, die Auferstehung des  Gottessohnes zu schauen. „Denn Ostern ist die Zeit des Friedens, nicht des Schmerzes“..(EKIW, S. 426)

Ein auferstandener Christus wird zum Symbol der Vergebung, zum Symbol dafür, dass der Gottessohn die Vergebung sich selbst gegenüber angenommen hat und sich nun als geheilt und ganz betrachtet.

Nur diese  Wahrheit wird uns in den Frieden führen. Ostern ist die Zeit der Wahrheit, Ostern feiern wir die Auferstehung des Gottessohnes. Du hast deine Wahrheit, deine Sündenlosigkeit, angenommen. Du hast dir selber vergeben und damit den Gottessohn befreit.

Diese Woche hat begonnen mit Palmen und hört mit Lilien auf, dem weißen und heiligen Zeichen dafür, dass der Sohn Gottes unschuldig ist, heisst es im Kurs. Mögen wir uns erinnern, dass der Palmsonntag ein Zustand ist, wo du deine eigene Sündenlosigkeit annimmst. In diesem Moment, der Annahme deiner Sündenlosigkeit entscheidest du dich für deine Heiligkeit. Du nimmst den in dir innewohnenden Christus, deine eigene Göttlichkeit  an. Du schenkst dir selber die symbolische Gabe der weißen Lilien, der Blume der Unschuld. Und nun sei bereit und schau auch bei deinen Brüdern und Schwestern auf deren Unschuld. Schenke deinem Bruder die weiße Liliengabe, denn mit jeder weißen Lilie, die du verschenkst, bekennst du dich zu dieser Wahrheit und gemeinsam mit dir ehrst du die vollkommene Schuldlosigkeit, die Reinheit des Gottessohnes, deines Bruders.

Schauen wir gegenseitig auf den Christus in uns, auf unsere Göttlichkeit, so erkennen wir, das, was uns eint. Beginnen wir jetzt damit, das Schwert der Verurteilung nieder zu legen, um dem Hass die Nahrung zu entziehen. Schauen wir mit den vergebenden Augen der Liebe aufeinander, so mehren wir den Frieden zwischen uns. Mehren wir den Frieden in unserem Herzen, mehren wir den Frieden zwischen uns. Wenn Angriffgedanken verschwinden, verschwinden Waffen ebenso.

Schau nicht auf die Kreuzigung, lass die Dornenkrone als Symbol der Verurteilung sinken, schenke stattdessen die Vergebung und gib deiner Schwester, deinem Bruder, wo immer er ist, die weiße Lilie, das Symbol der Unschuld und der Reinheit. Schau auf seine Heiligkeit, damit der Friede in dir sich ausbreitet, denn die Welt sehnt sich nach Frieden. Setze ein Zeichen der Vergebung und sei ein Friedensbringer. Es ist wichtiger denn je. In dem Sinne wünsche ich dir ein segenreiches und wundervolles Osterfest.

Feiere deine Auferstehung,

in Liebe, Angela

 

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