Ho´oponopono – Vergebung

Ho´oponopono kommt aus Hawaii und ist ein altes Ritual, welches in Familien und Nachbarschaft verwendet wurde, um Versöhnung zu erreichen. Es kann auf jede Situation angewendet werden, die nicht optimal ist und die wir wahrnehmen. Es beruht auf der Basis, dass wir etwas mit dem zu tun haben, was um uns herum geschieht und wir in unserem Geist Heilung statt Urteil bringen können. Einfach einmal ausprobieren!

Zunächst wenden wir uns unserem himmlischen Vater zu. Anschließend sagen wir mit Bedacht und Fokus dir vier Sätze, die im Nachfolgenden fett gedruckt sind. Los geht´s …

 

Himmlischer Vater:

Wir anerkennen hiermit unseren Schöpfer. Wenn du glaubst, dass du aus einer Explosion stammst oder dich selbst erschaffen hast, wird dir dieser Teil der Übung Probleme bereiten. Das Wort „Vater“ bedeutet jedoch „Geber des Lebens“ und hat nichts mit einem alten Patriarchen mit einem langen Bart zu tun. Es ist wichtig, dass wir unseren Schöpfer ansprechen, denn nur Er kann das Chaos, dass wir (und unsere vorfahren) angerichtet haben, wieder in Ordnung bringen.

 

Es tut mir Leid. 

Dieser Satz öffnet der Versöhnung die Tür. Sobald du für irgendeine negative Manifestation, die du erfährst oder von der du Zeuge bist, Verantwortung übernimmst, öffnest du ein Tor für Heilung.

Du entschuldigst dich nicht deinem Schöpfer gegenüber. Gott ist Geist und braucht deine Entschuldigung nicht. Die Aussage ist einfach die Anerkenntnis, dass was auch immer uns Leid tut, was wir (oder unsere Vorfahren) dazu beigetragen haben, so dass es zu dieser unguten Situation kommt. Es geht nicht darum, zu Kreuze zu kriechen, ein einfaches „Es tut mir Leid“ reicht völlig.

 

Bitte vergib mir. 

Wir bitten um Vergebung dafür, dass wir vergessen haben, wir sehr uns unser Schöpfer liebt. Wir bitten um Vergebung dafür, dass wir den Schöpfer aus unserem Leben gesperrt haben und daher all die wunderbaren Erfahrungen nicht gemacht haben, die wir hätten machen können. Wir bitten mit der absoluten Gewissheit um Vergebung, dass sie uns schon gewährt wurde. Gott ist Geist und bedingungslose Liebe. Er kann keine Gefühle des Ärgers, der Ablehnung, der Rache und des Zorns haben, die nur neurotische menschliche Egos haben. Das besondere an Ho‘oponopono ist, dass man in dieser Tradition niemals anderen vergeben muss, da davon ausgegangen wird, dass alle Missetaten stets das Ergebnis der eigenen vergangen oder gegenwärtigen fehlerhaften Taten oder Gedanken sind.

 

Ich liebe dich.

Als Jesus gefragt wurde, „welches das größte aller Gebote sei“, überraschte er alle, indem er antwortete: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, aus ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele und ganzem Verstand.“ Liebe ist eine große Heilkraft. Wenn du dem Schöpfer eine echt empfundene „Liebes-SMS“ schickst, entsteht sofort ein Wohlgefühl. Das Gott jedoch reiner Geist ist, braucht der Schöpfer deine Liebe nicht. Wenn du jedoch liebevolle Gedanken denkst, schwingst du dich auf die Frequenz Seiner Liebe ein, was wunderbare und sofortige Ergebnisse bringt.

 

Und ich danke dir. 

Was auch immer es ist, worum du bittest oder wofür du ein Wunder möchtest: in dem Augenblick, in dem du die Verantwortung dafür übernimmst, dass es da ist, und eine Lösung suchst, findet sich eine.

In der Regel wird die Antwort nicht das sein, was du dir vorgestellt hast (oder in manchen Fällen, was du dir gewünscht hast), aber es wird das geschehen, was nötig ist, damit Heilung oder Wiederaufbau geschehen kann. Dein „Danke“ bedeutet, dass du anerkennst, dass deine Bitte gehört und die Antwort gegeben wurde. Das ist alles.

 

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