Gedanken zum Jahresbeginn 2012: Liebe und Freiheit

Gedanken zum Jahresbeginn – Liebe versöhnt im JETZT und erkennt mich in meiner Freiheit

Es gibt, so heißt es im Kurs der Wunder (z.B. Kapitel 13 V.), nur zwei Gefühle: Liebe und Angst.
Wie einfach, wie uns allen ja auch bekannt. Ich stoße jedoch beim Weiter-Lesen und -Spüren auf einiges mehr, was sich anzusehen lohnt.
Die Liebe ist unveränderbar, sie fühlt sich wahr an und annehmend. Und Liebe will sich ausdehnen, auch das kennen wir, als gegenseitige Achtung, als Hinhören, ganz Sehen und wiedererkennen, sich verbunden fühlen. Keine Trennung und keine Beurteilung. Liebe dehnt sich aus wie etwa auch Freude und wird dadurch erst vollständig. Was für eine Botschaft.
In der Begegnung mit dem DU wird das ich zum Ich. „Das Kind erkennt sich im Glanz der Augen der Mutter“ hat der Kinderpsychologe Bruno Bettelheim formuliert. Ich fühle mich ganz inmitten der Freude meiner Familie. Ich bin ich, wenn ich mich vollständig in mir und vollständig von Gott angenommen fühle. „Ich erkenne mich im Wiedererkennen der ungeteilten Liebe und Freude Gottes genau an mir“.

Und für diese Erinnerung benötige oder besser: begegne ich mein Gegenüber, meinen Partner oder meine Partnerin, mein Kind.
Und auch in der Stille den Blick nach innen, mit dem ich erkenne, dass ich vollständig bin: gleichzeitig befreit und verbunden.
Das ist das Wunder, wie es im Kurs beschrieben ist: In dem inneren Raum, in dem ich mein Gegenüber so vollständig und in Liebe sehe wie mich, da sehe ich ihn und sie im Jetzt, ohne Vergangenheit. Ein großer Raum von Liebe tut sich auf. Wie von neuem geboren. Im DU das FREIE ICH.
Dann heißt Liebe versöhnt auch, loslassen von der Vergangenheit und meinen Deutungen der Ereignisse: im Jetzt ankommen. In der Liebe.

2 Kommentare
  1. Manuela sagte:

    Ja, Matthias!
    Gerade der Aspekt, nur aus dem Jetzt zu schauen und die Vergangenheit – wenn auch nur für einen Augenblick – zu vergessen befreit meine Wahrnehmung von meinen Filmen, damit ich dich, mein Gegenüber, überhaupt sehen kann.
    Jeder macht für sich ein Ego und auch vom anderen (im Geiste). Je länger wir einander kennen, umso fremder fühlen wir uns oft. Was trennt sind all die Bilder im Geiste. Aber sie sind doch schon so lange vorbei… warum sie nicht beiseite schieben, damit wir einander in der Gegenwart neu finden können?
    Vorschlag zur täglichen Übung: Stellt euch vor, ihr hättet die bekannte Person vor euch noch nie gesehen. Erlaubt ihr, sich euch ganz neu zu offenbaren und seid offen für ganz neue Begegnungen!
    Segen, M.
    :peace:

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  2. Nuemi Holtwick sagte:

    Liebe und Freiheit.
    Mir kommt in diesem Zusammenhang gleich wieder in Erinnerung eine Textstelle aus dem Kurs T-14/XI 10.5-7
    „Ich gebe dich dem Heiligen Geist als Teil von mir.
    Ich weiß, daß du befreist wirst, wenn ich dich nicht dazu benutzen will, um mich selber zum Gefangenen zu machen.
    Im Namen meiner Freiheit wähle ich deine Befreiung, weil ich begreife, daß wir gemeinsasam befreit werden.“
    In allen meinen Beziehungen macht es mich freier und Sicherer, das wir ganz von Liebe durchflutet sind und schenkt mir immer wieder die Möglichkeit, meine Gedanken zu befreien.
    Vielen Dank und
    Gottes Segen
    Nuemi

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