Der österliche Frieden gelingt, wenn wir mit den Augen der Liebe schauen

Ostern. Das Osterfest ist ein interessantes symbolstarkes Datum, denn es überlagern sich hier doch zwei mächtige Mythen der Menschheit.

Lange vor den Christen feierten naturverbundene Stämme in diesen Tagen die Fruchtbarkeit des Lebens. Das deutsche Wort Ostern leitet sich vom altgermanischen Austrō für „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete. Der Wortstamm ist auch mit dem altgriechischen ēōs (Göttin der Morgenröte) verwandt. So spüren viele Menschen um diese Zeit herum eine Aufbruchsstimmung, eine neue Lust, hinauszugehen, zu wachsen, zu erschaffen – sich von den fruchtbaren Kräften des Lebens mitreißen zu lassen.

Doch in diesen Tagen wird noch ein weiterer Mythos geehrt und gefeiert – Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi – das älteste Fest der Christen. Wobei die Religionsvertreter heutzutage doch wohl mehr auf die Kreuzigungen des Menschensohnes Jesus schauen und seinen Kreuz-Tod beweinen. Im „Kurs in Wundern“ dagegen wird der Menschheit dringend ans Herz gelegt, eben nicht auf die Kreuzigung, sondern auf die Auferstehung zu schauen und diese zu leben und zu feiern. Auf den Christus zu schauen und zu ihm zu erwachen… (Mehr dazu findest du im vorjährigen Blogbeitrag: http://liebeversöhnt.de/ostern-meine-entscheidung-fuer-den-frieden-und-die-auferstehung/

Bleiben wir noch ein wenig bei der Auferstehung.

Jesus sagte. „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“. Die Tatsache, dass Jesus auferstanden ist, bedeutet, dass auch wir diesen Prozess der Auferstehung durchlaufen werden. Sogar in beschleunigter Form. Für die gesamte Menschheit wird sich dieser Prozess vollziehen. Offensichtlich stecken wir gegenwärtig mittendrin in diesem Prozess, denn die Zeichen, die auf die Entscheidung Tod oder Auferstehung des Menschen hinweisen, mehren sich. Und viele erkennen es bereits, wir müssen an unseren Gedanken, Gefühlen und Taten arbeiten und sie verbessern.

In den Einweihungstempeln wurde die Auferstehung schon immer gelehrt und viele sind auch schon auferstanden. Denn man braucht nicht körperlich zu sterben und beerdigt zu werden, um auferstehen zu können. Auferstehen heißt, die alten Schwächen, Laster, niedrige Gedanken oder Krankheiten abzulegen. Damit ein Wesen auferstehen kann, müssen seine Zellen vollkommen rein sein und hohe Schwingungen haben. Wer ein intensives geistiges Leben führt, bereitet sich auf diese Auferstehung vor.

Ein gutes Symbol, das das Lebensthema  Auferstehung gut verständlich macht, ist das Saatkorn oder das Samenkorn. Die wärmende Lebenskraft des Frühlings streichelt das Samenkorn sanft. Es wird aus seinem Schlaf wachgerüttelt. Das Leben erwacht und  beginnt sich in der Erde, im Samen  zu rühren und ein winziges Stielchen teilt das Samenkorn in zwei Hälften, sprießt aus dem Boden, bildet einen kleinen Trieb, aus dem dann eines Tages ein ganzer Strauch oder gar ein Baum wird. Das ist die Auferstehung.

Dieses Phänomen können wir überall in der Natur beobachten. Nicht umsonst genießen wir das Osterfest mit den buntesten und schönsten Ostereiern. Steht doch das Ei symbolisch für die Geburt des neuen Lebens. In der Natur zeigt sich, dass die Wärme und das Wasser, den Samen erwecken. Bei uns Menschen nennen wir es die Liebe, die wärmende, nährende und stärkende Form der Liebe, die in uns das Licht hereinlässt, so dass all unsere Zellen durchflutet und wir lichtvoll und erneuert werden.

Die Auferstehung ist nichts anderes, als die Qualität des Lebens als Sohn Gottes, als Christus. Christus ist die Auferstehung des  Lebens. Indem wir der Liebe folgen, den Christus in uns zum Leben erwecken, von der die Verurteilung ablassen  und die Qualitäten der Liebe nach außen leben, dann sind wir die Auferstehung. Wir steigen aus unseren symbolischen Gräbern des Schlafeswandelns in der Dunkelheit und der Lieblosigkeit und erwecken das Leben, geben uns der die Kraft Gottes in uns hin. Der Geist Gottes in uns erwacht und dehnt sich aus….das Licht kommtdie Welt wandelt sich und die Liebe breitet sich aus.

In dem Sinne wünsch ich euch ein schönes Osterfest und liebende Wärme für eure spirituelle Auferstehung

Mit Liebe für euch geschrieben von

Angela

 

 

 

 

Weitergabe gern und bitte im Originalformat mit Quellenangabe

http://liebeversöhnt.de/der-oesterliche-frieden-gelingt-wenn-wir-mit-den-augen-der-liebe-schauen/

 

 

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