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Liebe – Warum es so ein Ding mit der Liebe ist…

Liebe – Heute; wo innere Leere die Seelen verödet, Zerrissenheit und Ohnmachtsgefühle sie aus dem Gleichgewicht bringen und Trauer sie zerfrisst, wird uns ständig suggeriert, die Erlösung aus solch innerem Drangsaal liege im Äußeren – einem Shopping Trip, einem Wellnessausflug, einer Psychoanalyse, einer schnelle Diät, einem Erfolgskurs oder einem ausschweifendem schmerzbetäubendem Leben. Manch einer, der geblendet den Konsumverlockungen nachgab, fand sich damit mehr auf einem gefühlten  innerlichen Friedhof wieder. Statt die erhoffte Erlösung von seinem seelischen Leid  zu finden, brachte dem Menschen der Konsumrausch eher die seelische Tot-Zone

Du ahnst es wohl schon, im Außen werden wir die Erlösung von unserem seelischen Leid nicht finden, ganz im Gegenteil. Denn in uns gibt es etwas Höheres, etwas, was wie eine Kraft, wie eine höhere Wahrheit ist. Es ist dies die Liebe, die in uns wohnt. Und diese ist in uns, nie kommt sie von außen.

Wenn die Welt scheinbar aus den Fugen gerät, gibt es nur eine Zuflucht, die uns vor allem Unbill schützt. Die Liebe. Begeben wir uns in den inneren Raum der Liebe, wird Schmerz zur Freude, Angst zur Zuversicht und Unsicherheit zur Seelenruhe. Leider haben viele vergessen, daß das Lieben kein Konsumgut ist, sondern die erhabenste Tätigkeit des Geistes, die sich durch das Herz ergießt. Und tief in dir weißt du auch, daß die Liebe in dir immer da ist, sie verschwindet nicht einfach. In Wahrheit bist du ein Ausdruck der Liebe, du bist Liebe. Auch wenn dein Verstand sich oft entscheidet, es einfach zu vergessen. Oder dir dein weltliches Ich, dein Ego, ganz viel Gründe einsuggeriert, warum du dich nicht auf die Liebe einlassen solltest.

Liebe ist etwas, was wir vielleicht nicht mit unseren physischen Sinnen wahrzunehmen vermögen, doch wir können allgemein sagen, wann wir sie fühlen und wann nicht. Nur sehr wenige Menschen haben das Gefühl, dass es genügend Liebe in ihrem Leben gibt. Heutzutage ist die Welt um uns herum ein ziemlich liebloser Ort geworden. Wir sind kaum noch imstande uns eine Welt vorzustellen, in der wir Liebe für alle empfinden. Würden wir der Liebe folgen, gäbe es keine Kriege, denn wir würden nicht gegeneinander kämpfen. Es gäbe keinen Hunger, denn wir würden uns gegenseitig nähren. Es gäbe keine Umweltkatastrophen, weil wir uns selbst, unsere Kinder unseren Planeten und die Schöpfung zu sehr liebten, um sie zu zerstören. Es gäbe keine Vorurteile, keine Unterdrückung, keine Gewalt in jedwelcher Form. Es gäbe nur Frieden.

Viele von uns sind in einer Welt aufgewachsen, in der die Liebe nicht an erster Stelle steht. Oftmals war in unserer Welt kaum Liebe da und wo keine Liebe da ist, da macht Angst sich breit. Aus  Angst verletzen wir uns, aus Angst konsumieren wir Verlockungen, versuchen wir „Liebe zu kaufen“, aus Angst kämpfen wir um unser Überleben, um unseren Erfolg, um unseren Platz , wir bekämpfen egoistisch und hauen uns…..unsere Angst ist die Wurzel unseres Übels, sie ist das Grundproblem der Welt. Und dabei ist Angst in Wahrheit „nur“ die Abwesenheit von Liebe.

Brauchen wir heutzutage einfach nur mehr Liebe? Auf alle Fälle, sehen wir, dass ohne die Liebe diese Welt einfach kein sonderlich anziehender Aufenthaltsort ist.

Schauen wir uns um, so hat es den Anschein, dass wir allesamt ne zerstörerische Todesrichtung eingeschlagen haben, obwohl wir uns  nach dem lebendigen Leben, nach mehr Liebe sehnen. Es scheint also so ein Ding mit der Liebe zu sein ….wir wollen sie, wir brauchen sie und dennoch sind wir weit entfernt von ihr…

Soweit mal hier zum Thema Liebe, wir bleiben dran und forschen weiter, wie wir doch noch dahin kommen, wonach wir uns sehnen.

Mit Liebe für dich geschrieben von Angela

Wenn du mehr über diese Zusammenhänge erfahren möchtest, dann besuch doch einfach unser Blitzlicht: http://blitzlichttodundleben.liebeversöhnt.de

Oder trag dich in unseren Liebe-versöhnt-Letter ein, http://news.liebeversöhnt.de dann bleibst du auf dem Laufenden, wie es mit der Liebe weiter geht

Hast du Lust, mir zu schreiben, so kannst du das hier tun: angela.paschold@liebeversoehnt.de

Mit oder ohne dich, die Eintrittkarte für Himmel oder Hölle buchst du selber

Himmel und Hölle ist  kein Ort, wo wir  irgendwann mal landen, wenn das irdische Leben vorbei ist. Nein, die Tore zum Himmel oder zur Hölle stehen uns täglich offen. Und niemand bugsiert uns dort hinein. Nein, das machen wir schon selber. Mit unseren Gedanken kaufen wir das Eintrittsticket in eine von ihnen. Gute Gedanken von Liebe, Freude, Dankbarkeit führen uns in himmlische Zustände…niedere  und aggressive, gierige oder egoistische  Gedanken bescheren uns höllische Zustände.

Schön, wär s, wenn wir bewusst entscheiden könnten, ob´s in den Himmel oder in die Hölle gehen soll….immerhin tragen wir ja auch die Konsequenzen in der Form, dass wir uns gut oder schlecht fühlen. Doch oftmals sind wir uns unserer Gedanken gar nicht bewusst, wir sind gar nicht anwesend in uns, sondern im wahrsten Sinne des  Wortes in Gedanken und unterwegs …Und damit, wer weiss, wo in welchen Gefilden wir da  rum galoppieren. Unser Körper spaziert hier durch den Tag und währenddessen tragen uns unsere Gedanken von Pontius zu Pilatus oder auch von hierhin nach dahin –  bis hin zu-  von gestern nach morgen. Bloß hier, jetzt, wo wir grad sind, wo das Leben im moment stattfindet, da sind wir meistens nicht…

Rund 70.000 Gedanken denken wir im Laufe eines Tages…..Vergleichbar sind die Gedanken mit  Pferden einer Kutsche wo dein Geist auf dem Kutschbock sitzt oder vielmehr sitzen sollte. Weise und meisterhaft sind wir, wenn unser  eigener  Geist wach und anwesend auf dem Kutschbock sitzt und die Gedanken zügelt oder lenkt. Doch weit gefehlt, die meisten von uns lassen ihre Gedankenpferde dahin laufen, wohin  sie wollen und  kümmern sich nicht  um das Ziel.  Und dann wundern wir uns, dass wir nicht vorankommen, dass wir da, wo wir hinwollten, gar nicht landen.

Feinsinnig veranlagte Menschen spüren den Lärm, den  Menschen heutzutage machen, wenn sie  in ihren Gedankenwelten rumreisen. Oftmals passiert dies: wir sind  hier, jetzt auf der Straße mit der Freundin im Gespräch, währenddessen dabei nachdenken über die gewesene Auseinandersetzung im Büro, der Ärger über die Kassiererin im Supermarkt , die nicht schnell genug war, von dort aus in ein Warten-müssen.Schmerz aus der Vergangenheit, dann ein Zukunftsausflug , was am Wochenende sein wird, das rumfahrende Postauto erinnert uns an den Brief  für Onkel Karl der noch geschrieben werden muss..apropos Brief , das Schreiben vom Amt, …… und und und.

Bloss da, wo das Leben gerade stattfindet, hier im Jetzt,  in unserem Beispiel im Freundin-Gespräch, das sind wir nur teilweise oder kaum anwesend. Wir sind auf unsere Gedankenpferde aufgesprungen und haben uns in alle Richtungen mitziehen lassen…..es bleibt wenig Gewahrsein für den Moment jetzt.

Jedesmal, wenn wir ohne es zu merken, auf die Gedanken, egal woher sie kommen,  aufspringen, uns dem Gedanken hingeben, entfernen wir uns stückweise von uns selber. Und unser Bewusstsein im Jetzt schwindet. Unsere Gedanken übernehmen die Vorgesetztenrolle und “zwingen” uns oftmals eine Tagesgestaltung auf, die wir selber gar nicht gewählt haben. Erschöpfung, Freudlosigkeit, Unzufriedenheit macht sich in uns breit. Ausserdem verlieren wir unsere eigenen Ziele dabei leicht aus den Augen. Das ist umso schlimmer, da viele Gedanken gar nicht unsere eigenen sind. Wir machen sie zu unseren, indem wir ihnen Beachtung schenken. Und schon  sind wir lärmend mit dem Verstand beschäftigt und erlauben anderen unser Leben zu dirigieren.

Ein sinnvoller Ausweg aus diesem Dilemma ist, die Stille. Doch mit all deinem Gedankenlärm im Kopf wird es dir schlecht gelingen,zu deinem stillen ruhigen Geist zu kommen. Deshalb ist es wichtig, deinen Geist leer zu machen, still zu werden und nach innen zu lauschen, welches eigene Ziel du für dich im Moment  verfolgen möchtest. Die regelmässig praktiziert, gibt dir das Gefühl zurück, selbst der Gestalter und Entscheider in deinem Leben zu sein. Leere deinen Geist,  denn nur wenn es still in dir wird, kannst du dich hören und dich sehen…

Im Sommercamp werden wir Wege und Methoden vorstellen und gemeinsam praktizieren, wie wir für Leere  sorgen können, um Stille zu erfahren. Gleich den ersten Camp-Tag widmen wir diesem immens wichtigen Thema, denn wie willst du dein Leben machtvoll selber gestalten, wenn du dir selber gar nicht folgen kannst ? Das Wissen um die Leere und die Stille und sie im Alltag anzuwenden,  sind wie ein Fundament, auf dem du zielsicher  agieren kannst….um ein Schöpfer und Creator zu sein. Am 23. Juli geht es damit los…. 🙂

Von ganzem Herzen für dich geschrieben

von Angela

Wunderschöne Feiertage für Dich und Deine Liebsten

Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen. Nichts im Leben ist selbstverständlich.

Das Leben ist viel zu schön, um es in ewiger Hektik zu verbringen. Darum lebe lieber den Moment und warte nie mehr auf Morgen.

Dein Leben, unser Leben ist genau jetzt in diesem Augenblick. Ob es noch einen Morgen geben wird, das wissen wir in diesem Moment noch nicht.

Ich wünsche Dir die Kraft und Power, stets Dein Leben zu leben und dies in großer und tiefer Dankbarkeit.

Von Herzen  heute einfach nur Danke. Danke für Deine Treue, Danke für deine Zeit, Danke für ein weiteres gemeinsames Jahr 2017.

FROHE WEIHNACHTEN 🙂

Viele Grüße

lothar schmeller

Was also wird demnächst wirklich wichtig, was ist der Ausgang aus der Überforderung ?

“Was wohl wird demnächst wirklich wichtig? Wenn wir einen Begriff nennen müßten, der in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle spielen wird: welchen würden wir wählen???”…  Diese Frage stammt nicht etwa von mir, nein ich las sie in einem Zukunftsreport, herausgegeben von einem Zukunftsinstitut.  Tja, was es so alles gibt. Und wißt ihr, was die  “Zukunftsforscher” herausgefunden haben? , es ist die… Achtsamkeit.

Die Achtsamkeit ist auf dem besten Wege, den eher faden Begriff der Wellness abzulösen. Selbst auf die Titelseiten großer Magazine hat es die Achtsamkeit geschafft, begründete der Verfasser des Zukunftsreports den neuen Trend “Achtsamkeit”. Und wie die Zukunftsforscher ebenso vermuten, wird Achtsamkeit in den kommenden Jahren auch das derzeitige Lieblingsnebelwort Nachhaltigkeit ersetzen.

Voilá, die Achtsamkeit beginnt ihren Siegeszug in die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gemächer. Zunächst wirkt das ja geradezu paradox: Wir  leben in einer Welt, die derart mit Informationen, Meinungen, Erregung, Angst, Lärm, Gleichzeitigkeit, Krise und Katastrophe überfüllt ist, das die Vokabel  “Achtsamkeit” für viele vielleicht wie ein zynischer Treppenwitz klingen mag. Denn wie es schein hysteriert sich die Gesellschaft täglich mehr.

Und gerade deswegen müssen wir lernen: Uns in einer überfüllten, überreizten, überkomplexen Welt auf uns selbst zu besinnen. Dahin führt uns nur der Weg der Achtsamkeit. Achtsamkeit bedeutet ganz gegenwärtig zu sein für das augenblickliche Geschehen. Wenn ich achtsam lebe, bin ich mir bewusst, was ich in mir erlebe, sei es Freude oder auch Ärger. Egal womit ich beschäftigt bin, ich betrachte mein Erleben mit einem wachen Geist, ich lasse mich weder ablenken noch stören. Achtsamkeit ist ein Gewahrsein, das jeden Augenblick mit einem offenen, freundlichen Geist beobachtet. Das Schöne daran, wenn du achtsam bist, werden dir viele Momente, Begegnungen und Dinge bewußt, die du vorher nicht beachtet hättest. Du wirst im Belanglosen im Unscheinbaren, im Beiläufigen wirklich einzigartige Begegnungen entdecken, die dich immer wieder und auf´s Neue glücklich und dankbar machen können. So jedenfalls hab ich es erlebt, es ist meine Erfahrung.

Solange wir unseren Vorstellungen vom Glück hinterher rennen, alles muss größer, besser, bunter schillernder, lauter, noch anregender, noch kitzelnder, noch spektakulärer sein…. suchen wir den Kick von Faszination und Außergewöhnlichem,  um ein Gefühl von Fülle und Zufriedenheit zu bekommen. Doch diese Scheinwelten lenken uns nur von uns selbst, von unseren eigenen Leben ab. Wir kommen nicht in Kontakt mit dem Glück und das Leben rauscht an uns vorbei, ohne das es uns tiefer berühren und erfreuen kann. In dieser anstrengenden Zeit ist es wichtig, daß du verstehst, daß es nur die Achtsamkeit ist – die wache achtsame Präsenz, ganz im gegenwärtigen Moment zu sein- die dich dein Leben, dein Glück, deine Freude oder deinen Reichtum erst bewußt und damit erlebbar macht.

Du kannst dir noch so viel Momente von Freude oder Fülle erschaffen, solange du dir dessen nicht gewahr bist, geht s dir wie jemand, der im Wasser schwimmend vor Durst schreit. Wir sind blind und taub für unser kostbares Leben. Achtsamkeit öffnet uns den Blick für das Wunder des Lebens und das Glück lebendig zu sein.

Im Sommercamp halten wir an, wir stoppen unsere Suche nach dem nächsten Kick. Hier kommen wir zu uns, wir stellen die laute Musik des Lebens für eine Zeit ab, um uns wieder selbst zu spüren…um den wunderbaren Augenblick jetzt zu spüren.

Achtsamkeit braucht einen Raum, in dem sie sich entfalten kann, im Liebe-versöhnt-Sommercamp schaffen wir diesen Raum. Noch haben wir einige Plätze frei für dich. Wenn du dabei sein möchtest, meld dich entweder über unser Kontaktformular oder buch dir deinen Platz gleich auf der Seite “Übernachtung”

 

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, daß du achtsam mit dir lebst.

Dein Leben und du, ihr seid kostbar

Von Herzen, Angela

 

 

Das Liebe-versöhnt-Sommercamp-Gewinnspiel – ein wundervoller Beginn

“Es gibt Erfahrungen, die berühren dich so tief im Herzen , dass danach nichts mehr so ist  wie vorher.” Mit diesen Worten beschrieb ich  vor einiger Zeit meine Erfahrung im Liebe-versöhnt-Sommercamp. Genauso war es damals , genauso war es auch im Jahr drauf und genauso war es auch im vorigen Jahr. Ich bin gewiss oftmals ein kreativer Wortkünstler,  doch wenn ich mich hinsetzen wollte, um es perfekt zu  beschreiben, was genau diese Erfahrungen waren, dann spürte ich sehr schnell: all die Worte reichen nicht, sie sind nicht farbig genug, nicht umfassend genug, nicht tief oder hoch genug. Das, was das Sommercamp von Liebe versöhnt ausmacht, lässt sich nicht bunten kreativen Worten  beschreiben, du musst es einfach erfahren, um zu wissen was ich mein….

Da ist das fröhliche Zusammensitzen beim ersten Kaffee in der Morgensonne…

Und das Lächeln eines noch halb verschlafenen Gesichtes, das Richtung Dusche unterwegs ist.

Das ist die morgendliche Camprunde, wo wir lauschen, wo wir uns zeigen, wo wir annehmen lernen, wo wir mitfühlen, trösten oder auch mitjubilieren und Beifall zollen. Wo wir so sehr beschenkt werden und andere beschenken. Wo das Göttliche in uns durchscheinen darf…

Das sind die leuchtenden Augen, wenn die Angst mit ihrem Vergangenheitsschmerz der Liebe weicht und das Gesicht entspannt  zu strahlen beginnt.

Da ist das urplötzliche Innehalten, weil dir genau jetzt Mensch sagt, wie wirklich wunderbar du bist. Während du eben noch mit deiner gefühlten Wertlosigkeit gen Boden schautest. In einem winzigen Augenblick dreht sich deine Welt, du schaust mit lachenden Augen in ein frröhliches Gesicht…

Das ist die Erleichterung, wenn die Tränen eines frühreren Schmerzen geweint werden können und ein tiefe Ruhe in dich einzieht…

Das ist der schöne, so wunderbar heilige  Moment, wenn die Sehnsucht deines Herzens gestillt ist, weil du die ehrliche  Verbindung mit einem oder auch mehreren Menschen fühlst und du jetzt weißt, dass Liebe wahr ist….

Das Liebe versöhnt-Sommercamp..das sind die vielen heiligen kleinen und großen Momente, die dich im innersten berühren, hier ein liebevolles Wort, dort eine tröstende Umarmung, da eine helfende Hand, dort ein Ja auf deine Bitte. Das ist die Nähe, die entsteht, das ist die Achtung und Akzeptanz, die unsere Herzen weicher machen. Das ist das reiche, werthaltige Miteinander, das entsteht, das ist die nährende Kraft der Gemeinschaft und ein starkes Feld in dem wir  miteinader heilen.

Juhuu, du kannst gewinnen….

Nächsten Samstag beginnt unser diesjähriges Camp.  Noch stecken wir inmitten der Vorbereitungen und es gibt viel zu tun. Doch wir, vom Liebe-versöhnt-Team sind mit Freude und echtem Feuereifer bei der Sache, denn wir laden uns ein, um gemeinsam mit dir eine Erfahrung von Liebe zu machen…

Unsere Freude und Dankbarkeit über unser “3 Sommer-Camp” wollen wir gern mit dir teilen.

Deswegen starten wir hier  heute hier unser “Liebe-versöhnt-Sommercamp-Gewinnspiel”.Wir  verlosen  30 mal ein Tagesticket für unseren wundervollen Event.

Mit einem einfachen Klick kannst du hier dabei sein

http://bit.ly/2ahRg5A

 

Wie echt erlaubst du dir zu sein, oder “glänzt” du lieber durch Zurückhaltung…???

Du hast Angst davor, deine Empfindung zu offenbaren?, ja welch Alernative hättest du denn?  Du willst deinen Wunsch nach Nähe einfach weiterhin für dich behalten, weil du niemandem zur Last fallen willst? Meinst du, es sei eine gute Idee, dein Bedürfnis nach Verbindlichkeit in die letzte Ecke zu verbannen, weil du niemanden einengen willst? Macht es dich wirklich glücklich, deine Zuneigung einfach ‘ runter zu drücken, weil du niemandem sein Verständnis von Freiheit madig machen möchtest?…Bringt es dich an dein Ziel aller deiner Wünsche, dich “bedeckt”, deine Gedanken, deine Visionen, deine Sichtweise, deine Sehnsüchte, aber auch deine tiefsten Schmerzpunkte in dir weiterhin gefangen zu halten, um unauffällig, unerkannt,  im Strom der Masse mizuschwimmen…????

Ich wünsche dir, dass du deine eigene ganz eigene individuelle  Besonderheit siehst. Nicht im Sinne von Erhebung den anderen gegenüber, sondern im Sinne von deiner ganz eigenen  Individualität, mit all-das-was-dich-ausmacht . Frei von Arroganz, doch mit gesundem Stolz. Ich wünsche dir, dass du dich zeigst, wie du bist. Ob verletzlich, verwirrt, großkotzig, langweilig, überschäumend, ängstlich oder zaghaft. Ganz egal. Unsere Zeit hier auf dem Planeten ist begrenzt, wozu also mit Zurückhaltung „glänzen“?

Es geht nicht um den Jubel oder den Beifall der anderen. Es geht nicht um den tosenden und anerkennenden Applaus oder Beifallsbekundungen. Es geht darum, dass du deine eigenes Echt magst. Und das wünsche ich dir. Dass du genau das magst, dass du mit deinem Echt tanzen magst – und dass du das auch tust. Ob du jetzt hinausstürmst, um da draußen herumzuwirbeln und zu tanzen, ob du einfach auf deinem Sofa abhängst, den garten mit deiner Lebenslust bevölkerst, ob du traurig und versonnen am Wegesrand hockst, ob du dein Glück in den Häuserzeilen der Großstadt suchst,  oder die Stille in einer Berghöhle…Das ist egal. Ganz egal. Scheißegal. Denn darum geht es nicht, es geht erst einmal darum, dass du dich selber magst. Das hat nix mit egomaner Nabelschau zu tun, das ist eher so etwas wie deine menschliche Verpflichtung.

Ich wünsch dir von ganzem Herzen, daß du in deinem Inneren, deinganz eigenes Wesen, deinen besonderen Kern, das, was genau dich ausmacht,  findest.

Ich wünsche dir, daß du mit dir vertraut wirst, du eine annähernde Ahnung bekommst, wer du hier in deinem Leben bist.

Ich wünsche dir, daß du magst, was du in dir entdeckst, daß du dir selbst ein ehrliches “Ja” zuraunen kannst und daß du jeden Tag ein wenig mehr eins wirst mit dir.

Ich wünsche dir, daß du dich voll Freude mit deiner Echtheit dem Tanz deines Lebens hingibst

 Ich wünsche dir, dass du magst, was du mit und in dir entdecken wirst.

Hier für dich den wunderbare Text „Die Einladung“ von Oriah Mountain Dreamer:

“Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.

Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen, auf deiner Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu deinem Mond bilden. Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben, oder du dich klein machst und verschließt, um dich vor neuen Verletzungen zu schützen. Ich will wissen, ob du Schmerz – meinen oder deinen eigenen – ertragen kannst, ohne ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern.

Ich will wissen, ob du Freude – meine oder deine eigene – aushalten, dich hemmunglos dem Tanz hingegeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

Es interessiert mich nicht, ob das, was du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um deine eigene Seele nicht zu verraten; ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.

Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst, selbst wenn sie nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.

Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst – meiner und deiner eigenen – und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmonds ein uneingeschränktes „Ja!“ zurufst.

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie reich du bist. Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst, um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

Es interessiert mich nicht, wen du kennst oder wie du hierher gekommen bist. Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast. Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht.

Ich will wissen, ob du mit dir selbst allein sein kannst und ob du dem, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet, wirklich magst.”

Nimm dir Zeit, Zeit für dein Echtsein.

Das Liebe-versöhnt-Sommercamp ist eine wundervolle Übungsmatte dafür.  Anmelden kannst du dich, wenn du auf die Seite “Übernachtung” gehst. Hier  findest du auch alle wichtigen info´s dafür

Mit echtem Dank an dich, Angela

 

 

Wer seine eigene Mitte hat, kann über seine Grenze leichter hinauswachsen

Viele Menschen leiden heute an Überforderung. Das kann viele Gründe haben. Ein immer wieder anzutreffender Grund ist, überforderte und ausgebrannte Menschen haben ihre Grenze nicht beachtet. Sie leben über ihre Verhältnisse und merken irgendwann, daß sie das innere Maß verloren haben. Doch ohne das rechte Maß gelingt das Leben nicht.

Dann gibt es aber auch Menschen, für die etwas anderes zutrifft: Vor lauter Sich-Abgrenzen entdecken sie ihre eigeneKkraft gar nicht, sie wachsen nie über ihre eigene Grenzen hinaus. Ganz im Gegenteil, sie bleiben in ihrer eigenen inneren Enge stecken. Von solchen Menschen sagen wir, sie seien begrenzt oder starr…..sie sehen nicht über ihren eigenen Tellerrand hinaus. Sie sind wenig belastbar. Sie sind unfähig, ihre eigenen Grenzen, aber auch die ihrer  Gruppe, in der sie sich bewegen, auszuweiten, um neues Leben zuzulassen.

Wie aber gelingt menschliches Leben miteinander, das ja immer ein Leben in Beziehungen ist?

Ohne die Fähigkeit, sich abzugrenzen kann man seine menschliche Identität nicht wahrnehmen, seine eigene Persönlichkeit nicht entwickeln. Wenn ich mit jemanden in Kontakt trete, tönt meine Persönlichkeit, mein Menschsein durch meine Stimme und mein Sprechen zu dem anderen Menschen  hin, ich erreiche damit die andere Person. Auf diese Weise geschieht Begegnung. Damit aber Begegnung gelingt, braucht es einen guten Ausgleich von Grenze und Grenzüberschreitung, von Schutz und Sich-Öffnen, von Sich-Abgrenzen und Sich-Hingeben. Ich muss um meine Grenze wissen. Erst dann kann ich sie immer wieder überschreiten, um auf den anderen zuzugehen und ihm zu begegnen, ihn in der Begegnung zu berühren und darin möglicherweise einen Augenblick von Eins-Werden zu erfahren.

Begegnung geschieht also , so gesehen immer an der Grenze. Ich muss bis an meine Grenze, bis an mein Äußeres gehen, um beim Anderen anzukommen. Ich muss über mein Ich hinausgehen und mich dem Du zuwenden. Wenn wirkliche Begegnung gelingt, sind  Grenzen nicht mehr starr und trennend, sie werden fließend, es geschieht an der Grenze und über die Grenze hinweg Eins-Werden. Doch Begegnung ist nichts statisches, sondern immer etwas, was im lebendigen Vollzug geschieht. nach der Begegnung geht jeder wieder in seinen Bereich zurück, bereichert von den Erfahrungen an der Grenze.

Der richtige Umgang mit Grenzen ist also im Miteinander, in unseren Begegnungen, wichtig. Viele Menschen können heute nicht mehr “Nein” sagen, sie stehen unter dem inneren Druck, alle Wünsche, die an sie herangetragen werden, zu erfüllen. Sie haben Angst, nein zu sagen, weil sie befürchten, Ablehnung zu erfahren. Sie leiden darunter keine Grenzen setzen zu können. Wiederum andere haben die Fähigkeit verloren, sich gegenüber Menschen in ihrer Umgebung abzugrenzen. Ihre Grenzen zerfließen. Sie nehmen sofort wahr, was andere fühlen. Doch das ist nicht nur angenehm, denn ihre eigenen Gefühle mischen sich ständig mit denen anderer. Dadurch sind sie den Stimmungen anderer ausgesetzt und lassen sich davon bestimmen. Oftmals haben sie den Eindruck, dass sie sich auflösen. So leben sie schutzlos. Doch wir brauchen auch unseren Schutzraum.

Unser Leben kann nur gelingen, wenn es innerhalb bestimmter Grenzen gelebt wird. Wohl dem, der seine Grenzen kennt, denn es geht nicht nur darum, sich abzugrenzen. Es geht auch darum, seine eigene Grenze selbst  zu kennen und sie auch zu lieben. Das heißt nichts weiter, als: Wir sollten einverstanden sein mit unserer Begrenztheit, dankbar sein für die Grenzen, die wir an uns und anderen erfahren. Der Schlüssel zum Gelingen von Beziehungen liegt auch darin, sich in seiner Begrenztheit, in seinem Menschsein  zu erfahren und auch die Menschen mit ihren Grenzen zu lieben.

Ja, auch ich erfahre, das geht nicht immer ganz leicht, da wir in uns auch gern Bilder vom Unbegrenzheit entwickeln. Doch sicher bin ich mir darin, wenn ich mich mit meinen Grenzen, meiner eigenen Belastbarkeit, meiner menschlichen Schutzbedürftigkeit, meinem eigenen Bedürfnis nach Näher oder Abgrenzung, nach Zugehörigkeit oder Freiheit…aussöhne und liebevoll damit umgehe, dann gelingt mein Leben, mein Miteinander, mein In-Beziehung-Sein  besser. Mit mir selber bin ich dann ausgesöhnt, ich hab mich, mein maß, meine eigene Mitte, gefunden  und kann dadurch leichter über Grenzen auch herauswachsen.

Am 30. Juli beginnt im Bielefelder Naturpark unser Sommercamp, hier werden wir uns mit diesem wichtigen Thema von Grenzerfahrungen  weiter beschäftigen, um gesund Grenzen zu ziehen und zu achten.  Die Grenzen des Menschseins zu wahren und zu achten in unseren Beziehungen, ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir gern weiter geben wollen. Auch um der angebotenen Maßlosigkeit der fordernden Gesellschaft gesund zu entkommen. Du kannst im Camp dabei sein und viel über dich und deine innere Grenze erfahren.

Anmelden kannst du dich für das wundervolle  Miteinander im “Liebe versöhnt-Sommercamp”  direkt und ganz einfach auf der Seite ” Übernachtungen” .

Und wenn du über meine weiteren Blogthemen immer rechtzeitg informiert sein willst, dann kannst du rechts gern denBlog abbonieren.

 

In liebevoller Verbundenheit, Angela

Nimmst du dir Zeit, Zeit für Begegenungen?

Heute nehme ich mir Zeit, Zeit für Begegnungen.

Ich möchte allen begegnen, die meinen Weg kreuzen, die zu meinem Alltag gehören, mit denen ich lebe und arbeite.

Heute nehme ich mir Zeit zum Innehalten, nein ich geh nicht vorbei, als gäbe es nichts mehr zu sagen, als gehörtest du nicht zu mir.

Heute nehm ich mir Zeit, dir zu begegnen, dir die Hand zu geben, zu lächeln, dir Gutes zu wünschen. Ich nehm Kontakt zu dir auf, ich geh auf dich zu, verringere die Entfernung zwischen uns. Ich beginne ein Gespräch mit dir und baue Grenzen ab.

Ohne Spott und ohne Vorurteil will ich auf dich zugehen, stattdessen schau ich mit Wohlwollen und  mit Offenheit auf dich. Mit offenem Herzen halte ich heute inne, um dich zu sehen, dich anzusehen. Ich nehm mir Zeit, deinen Worten zu lauschen, deine Fragen ehrlich zu beantworten.

Heute nehme ich mir Zeit für Begegnungen,  weil der Mensch neben mir, immer mein Nächster ist, ein Mensch mit Sehnsüchten, mit Hoffnungen, ein Mensch von Gott geliebt, wie ich auch.

Heute nehm ich mir Zeit, liebevoll  und wirklich zu verweilen…..

Liebe hat viele Facetten. Wir nennne sie oftmals Mitgefühl, Anerkennung, Verstehen, Vergebung, Sanftmut, Güte,Weisheit, friedliches Verweilen oder auch Achtsamkeit. All dies sind Grundlagen aktiver Liebe: Mitgefühl hilft, Güte gibt, Sanftmut glättet die emotionalen Wogen, anerkennende Liebe nimmt alle Wesen liebevoll auf……  All diese Eigenschaften können wir als Übungsfelder unseres Geistes betrachten, wir entwickeln Wohlwollen, lassen unseren Geist sanftmütiger werden, wir üben uns darin, alle Handlungen mit diesem wohlwollenden Geist auszuführen.

Nimmst du dir Zeit für  Begegnungen, Zeit zum wirklichen Verweilen, so lehrst du deinen Geist offen, unbegrenzt liebevoll alles, alle Wesen, alle Ereignisse  in Liebe anzunehmen, egal ob angenehm oder unangenehm. Du kultivierst in dir, die Qualität des Geistes, dem Treiben des Lebens mit ruhigem Blick zuzuschauen, ohne vor Unangenehmem weglaufen zu wollen oder sich von Unangenehmem mitreißen zu lassen.

Viele vermeintliche Liebes-Taten sind sind in Wirklichkeit Handelsbeziehungen. “Weil du nett und symphatisch bist, mag ich auch dich.”, “Liebst du mich nicht mehr, liebe ich dich auch nicht mehr”..solchen “Liebe” ist keine Liebe, denn ihr fehlt der offene Geist, eine Qualität der Liebe, die einfach gibt, ohne aufzurechnen, was es dafür zurückerhält. Der offeneliebevolle  Geist macht keinen Unterschied in der Liebe.

Wir lieben vielleicht unseren Partner, unsere Kinder, unsere Nächsten, doch fremden uns nicht nahestehenden Menschen begegnen wir distanziert und mit Vorbehalten. Lernen wir wir doch heute allen Wesen mit der gleichen Liebe entgegenzutreten. Lernen wir heute durch uneigennützige Gesten, vielleicht durch einen ganz unerwarteten spontanen Akt der Liebe an für einen bis dato noch fremden Menschen unbedingt, grenzenlos zu lieben, entwickeln wir die Qualität mit einem offenen grenzenlosen liebevollem Geist in die Welt hinein zu handeln.

Deine Absicht, dir dafür heute Zeit zu nehmen, kann der Beginn wundervoller Begegnungen sein.

In wenigen Wochen beginnt unser Sommercamp, hier werden wir uns Zeit nehmen, liebevoll beieinander zu verweilen, uns liebevoll zu begegnen….diese sieben Tage sind eine gute Übungsmatte, einen liebevollen Geist zu entwickeln, um in den Stürmen des Alltragsauch eine sichere  eine Zuflucht in der Liebe zu haben.

Ich wünsch dir wundervolle Begegnungen

In Liebe, Angela

 

 

Danke, Gott, danke, dass ich wie alle anderen Menschen bin

Wie oft erscheint in unserem Alltag der Satz: ” Liebe dich selbst”, oder auch in der Form “Du musst dich selber mehr lieben” oder “Liebe beginnt bei dir”.  Auch ich hörte diese Sätze sehr  oft. Manchmal bekam ich auch gleich noch einige Hinweise wie ich das zu tun habe oder ich beobachtete einfach die Menschen, die vorgaben, sich selber zu lieben. Und ich gestehe, manches, was ich da beobachtete, fühlte sich in mir unstimmig an. Ich begann mich zu fragen: Ist es ein Akt der Selbstliebe, wenn ich mir, bildlich ausgedrückt, vom Lebensbuffett sofort die größten Brocken schnappe? Ist es ein Zeichen von Selbstliebe, wenn ich mich in meinen Schwächen hätschele? Ist es ein Zeichen von ehrlicher Liebe, wenn ich mich nur mit meinen Sonnenseiten wahrnehme. Ist es wirkliche Liebe, die ich zu mir empfinde, wenn ich mich selber meist hintenan stelle und den anderen den Vorrang lasse…? Ist es wirkliche Liebe zu mir selbst, wenn ich meinem inneren Gespür, meiner eigenen Erkenntnis nicht traue,wenn mein Handeln mit meiner inneren Wahrnehmung nicht authentisch ist sondern ich stattdessen Strategien entwickle um “Lieb sein zu wollen”….. Fragen über Fragen bewegten mich zu diesem Thema.

Es hat mich einige Nachdenklichkeit gekostet und auch so manch emotionales Nachspüren, manch Beobachten meiner Mitmenschen und so einige Auseinandersetzung mit mir selber. Doch für mich hat dieser Prozess einen enormen Wert gehabt und hat er immer noch, denn die innere Auseinandersetzung mit mir ist nichts Abgeschlossenes. (jedenfalls für mich): Heute bin ich mir bewußt, daß mich selbst zu lieben, mich für wertvoll zu halten, mich anzunehmen mit allem, was in mir ist, leichter gesagt als getan ist.

Viele verwechseln die Liebe zu sich selber mit Egoismus. Ihnen ist beigebracht worden, daß es etwas Negatives sei, sich selbst zu lieben.  Und dies “Egoistische”gilt es ,  zu überwinden. So verwehren sie sich, das JA zu sich selber. Andere wiederum  frönen dem Egoismus, setzen ihre eigene Wichtigkeit in Szene,  schauen selbstverliebt stundenlang in ihr eigenes Spiegelbild. Selbstverliebtheit jedoch ist keine Liebe, es ist eine  narzisstischen kindliche Auslegung der Liebe. Und: Selbstverliebtheit läßt nicht zu, dass du dich ganz, mit allen deinen Facetten anschaust. Sowohl der “Egoismus-Überwinder” als auch der “Selbstverliebte” haben sich im Egoismus verfangen. Beide sind von der Liebe zu sich selber weit entfernt.

Ich denke, wenn es uns gelingt, unabhängig von unseren Unvollkommenheiten, unseren Fehlern, unseren Unzulänglichkeiten,… unseren inneren Glanz, unsere inneres Gold wahrzunehmen, dann leisten wir einen wichtigen Beitrag für unser eigenes Wohlergehen. Mit “unabhängig von meinen Unvollkommenheiten..” meine ich: Ich  sehe meine eigenen Unvollkommenheiten, meine Schwächen, ich sehe sie ehrlich an, doch ich verfang mich nicht länger in ihnen. Ich nehm Abstand von meinem eigenen überzogenen Selbstbild. Ich schau mich ehrlich an.

In dem Moment, wenn ich nicht länger durch den Filter meiner übersteigerten Vorstellung, wie ich zu sein habe, um liebenswert zu erscheinen, sehe, beginne ich  mich anzunehmen, wie ich bin. Jetzt kann die Wertschätzung meines Selbstes, die ehrliche Liebe zu mir ihren Anfang nehmen. Das ist für mich der Beginn der Selbstliebe: Herauszutreten aus der Selbsttäuschung und mich ehrlich anzunehmen. Ja, und ich weiß, daß das nicht immer leicht ist.

Das beinhaltet aber ebenso, dass ich ehrlich auch auf meine lichtvollen Seiten, auf die Qualitäten in mir, die sich ehrlich gut anfühlen, auf meine göttlichen Kern, auf das Licht in mir schaue.  Denn all das bin ich auch.

Ich erkenne ehrlich, ja ich hab lichtvolle Seiten in mir und ja ich hab Schattenseiten in mir. Ich bin göttlich und ich bin auch menschlicher Mensch  mit all seinen Unvollkommenheiten..Und wenn ich zu  beidem in mir ehrlich “Ja” sage, dann habe ich begonnen, den Weg der Selbstliebe zu beschreiten. Und ich sage ganz  bewußt” begonnen” , denn für mich ist es  ein Weg, mich  immer wieder ehrlich anzunehmen und mir selber mit Selbstrespekt zu begegnen. Egal, was ich in mir betrachte.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, daß Menschen, die sich ehrlich selbst schätzen, die sich ehrlich angenommen haben, die sich selber wirklich ehrlich lieben, daß diese Menschen auch  viel für andere Menschen übrig haben. Das wusste schon Meister Eckhardt, wenn er sagte: “Hast du dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst”.

Lieben wir uns ehrlich  selbst , begegnen wir uns selbst mit Wertschätzung, nehmen wir anderen und auch Gott viel Arbeit ab. Wir schauen dann darauf, daß es mir und den anderen gut geht, daß wir mit uns und mit den anderen fürsorglich, respektvoll, verantwortlich umgehen. Wir beginnen in Liebe zu handeln. Hier beginnt ein wertvolles Wir zu wachsen, denn es wird von der ehrlichen Liebe getragen und wir können,  uns im anderen zu erkennen.

Danke, Gott, danke, dass ich wie alle anderen Menschen bin.

In dem Sinne, lieber Mensch, ich liebe dich, wie mich selber

Von ganzem Herzen, Angela

Sommercamp Liebeversöhnt

Sieben Tage den Lebenssinnn erspüren, Wunden heilen, Visionen teilen und Gemeinschaft erleben

Ich erinnere mich noch gut an das vergangene Sommercamp im Bielefelder Schopketal.

Das fröhliche Lachen schon draussen beim Freiluft-Morgenkaffee, wenn wir fürwitzig die Nase in die Sonne hielten. Der kleine Plausch in der Küche zwischen Semmelaufschneiden, Kaffepulver suchen und Müsli rühren. Das miteinander Schlendern auf unterschiedlichen Pfaden vom Schopketal zum Lila Haus oder umgedreht.  Die vielen vielen Gespräche mit so viel unterschiedlichen Menschen, mal ganz alltagsbanal, mal philosophisch fliegend, mal herzberührend und tief, mal verspielt und albern, mal tröstend und auch ganz viel emporhebend und  wertschätzend. Die vormittägliche Camprunde im Schopketal, die soviel Wahrhaftiges von uns  offenbarte. Die vorherige gemeinsame Zeit der Stille und des Besinnens im morgendlichen Bambushain. Das gemeinsame Mahl in entspannter großer Runde. Die vielen wundervollen Heilungs- und Erlösungsangebote in den zahlreichen Workshops. Die vielen Hände, die mithalfen. Die vielen schönen Lieder und Gitarrenklänge am Lagerfeuer und vorm Seminarhaus. Das freudige Leuchten der Augen beim miteinander Teilen.

Und es war egal, ob es Kaffeepulver oder Butter war, ob es Arme waren, die sich um dich und mich legten, ob es eine Geste des Dankes war, eine geteilte Erfahrung, eine sanfte Berührung, ein Lächeln  oder ein herzhafter Knuddler …ich erlebte soviel liebende und geliebte Menschen, die miteinander füreinander da waren. Ich erlebte tausenderlei Ausdrucksformen von Liebe, die mich an vielen Stellen tief in mir berührten, die mich davon überzeugten, dass ein liebevolles Miteinander  hier auf Erden doch möglich ist. All das trage ich wie einen leuchtenden  Schatz in meinem Herzen.

Immer noch. Und es wird schon wieder sehr  lebendig, im neugewählten Vorstandsteam, denn die Vorbereitungen für das Sommerkamp 2016 haben bereits begonnen. Weichen sind gestellt. Kontakte wurden geknüpf, das “Haus Lila” ist für eine Woche unser, Flyer sind im Druck, hier könnt ihr auf unserer neuen Sommercamp-Website etwas stöbern, wir haben emsig begonnen, das Sommercamp 2016….vorzubereiten. Am 30. Juli geht es los: Sieben Tage den Lebensssinn erspüren, Wunden heilen, Visionen teilen, Gemeinschaft erleben, Freude tanken und MEHR…..komm sei dabei…

Von Herzen und mit viel Freude, Angela