Vom Sinn der Wahl, sich dem göttlichen Fluss ganzherzig hinzugeben

Endlich, die ersten Worte reihen sich an meinem Bildschirm aneinander, der erste Absatz ist geschrieben. Erleichtert nehm ich es zur Kenntnis und  ahne, dass ich wohl doch noch irgendwie meinen vorgegebenen Plan einhalten kann. Wenigstens annähernd, denn im leichten Planverzug bin ich eh schon. Ein Hoffnungsschimmer durchleuchtet mich, daß  die Sätze  in mir nun leichter in mein Bewusstsein purzeln werden und ich sie endlich leichtfingrig und fröhlich über die Tastatur nach außen schicken kann. Noch strengt ich mich an und ich denke noch nicht über den einer Sinn der Wahl nach.

Es sind so einige Stunden schon zerronnen, in denen ich mich wirklich abmühte, den Blogartikel zu schreiben. Den Newsletter wollt ich ja dann auch noch schnell auf die Reise schicken….so war mal der Plan.

Doch es will und will einfach nicht fließen, kein Flow stellt sich ein, der mich heut von Satz zu Satz tänzeln lässt. Mein Herz bleibt unbeeindruckt zurückhaltend, während mein Gehirn sich diszipliniert abmüht, das Gewünschte zu liefern. Gestelzt und hölzern klingen die Worte, ich vermisse meine gewohnte Textmelodie und drücke mißmutig zum gefühlten 100´ten Male die Löschaste….nein solch einen  erarbeiteten  Text will ich nicht nach außen bringen. Und ich will auch keine faulen Kompromisse machen, da bleib ich mir treu. Alles andere macht keinen Sinn, wie mir scheint.

Ich geb entnervt auf und klapp das Laptop zu. Um dem hochkommenden Frustrationsgefühl nicht zu erliegen, schnapp ich mir meine Jacke und stapf nach draußen. Hier inmitten der ruhenden Winterfelder  wird mein Kopf ruhiger, die innerlichen Dispute verlöschen und meine Klarheit kommt zurück.

Ja, da gibt es meinen äußerlichen Plan, was wann wo entweder auf der Website oder in der Newsletteragenda oder in unseren Vereinsbesprechungen erscheinen sollte. Und dem hatte ich mich auf der dreidimensionalen Zeitachse hoffnungsvoll unterworfen. Doch gleichzeitig erlebte ich die letzten Tage, dass mir einfach keine wirklich gute Idee einfiel, was ich zum besseren Menschenleben oder zum großen Weltgefüge  mit meinem Blog beitragen kann. Ich hatte zwar einen Plan, doch keine Idee, jedenfalls keine wirklich gute sinnstiftende. Und je mehr Druck ich auf das Leben ausübte, desto mehr verschloss sich das Leben vor mir. Je mehr ich versuchte, dass sich das Leben mir anpasste und meine Erwartungen erfüllte, desto enttäuschter wurde ich. Mir wurde bewußt, dass nun eine andere Wahl durchaus Sinn macht.

Und heute weiß ich, der „Weg des Herzens“ ist mein Weg, den ich gewählt habe.  Und der lässt sich mit dem Kopf nicht erzwingen. Der Weg, dem Herzen zu folgen, lässt sich auch nicht beschleunigen, nur weil die Time Line blinkt, da jetzt  terminlich ein neuer  Blogbeitrag  veröffentlicht werden muss, oder der Newsletter-Plan Gefahr signalisiert.

Vielmehr lerne ich  gerade, dass ich es bin, die die Anpassung zum größten  Teil  leisten muss. Nicht mein Herz muss schneller werden, um den Plan einzuhalten. Oder um den Forderungen anderer an mich einzuhalten. Nein, ich lerne hier und jetzt , dass ich es bin, die langsamer werden muss. Ich übe mich darin, meine Erwartungen loszulassen, damit ich langsamer werde und zuhören kann. Nur so kann ich einen Schritt zurücktreten und aus dem Weg gehen, denn  in Wahrheit sitz nicht ich am Steuer, sondern das  Leben selbst sitzt am Steuer. Wenn ich mich weigere, hier mit dem Leben zu kooperieren oder mich anzupassen, dann fall ich aus dem Fluss des Lebens einfach raus und das Vorwärtskommen wird anstregend.

Das ist der  Preis, den wir zahlen werden, wenn wir vom Kopf her versuchen etwas zu erzwingen, was das Herz im Moment nicht leisten will, da vielleicht das Leben gerade sagt, dass Innehalten und Lauschen dran ist. Und ja, es erfordert meinen Mut, wenn ich mir erlaube, dem Plan oder den Anforderungen nicht zu entsprechen. Ich bin nun nicht mehr so ganz gesellschaftlich passgenau, doch dafür herzhaft wahr.

Je besser wir  Menschen mit unseren Ego-Strukturen lernen, uns unserem Herzen oder unserem göttlichen Selbst hinzugeben, desto natürlicher kann sich der innere Fluss unseres Lebens entfalten. Unser Herz kennt den Weg, dass der innerliche Fluss erhalten bleibt. Es macht also echt Sinn, dem Herzen zu folgen.

Und aus dem Grund werde ich meinem Herzen folgen und dann schreiben, wenn wenn es aus meinem Herzen kommt.  Und wenn da kein Impuls kommt, dann lass ich es. Wenn ich dir dadurch vielleicht ab und an planlos erscheine, dann nur deshalb, weil ich  das Leben nicht länger kontrollieren will. Wie ungemütlich es sich anfühlt, wenn der Kopf sich durchsetzen will, das hab ich die letzten Tage zur Genüge gefühlt. Ich hab keine Lust mehr, mich im Kampf und im Mühsal zu erschöpfen….

 

Ich freu mich mit dir gemeinsam dem Leben zu folgen, um den „Weg des Herzens“  freudig zu gehen…

 

Mit ganzem Herzen für dich geschrieben

von Angela

p.s..und wenn du noch ein bissle mehr Inputs suchst, wie du deinem Herzen besser folgen kannst, dann meld dich einfach für unseren Newsletter an 🙂

Sei ehrlich du selbst! , das würde Gott bestimmt am meisten freuen

Nicht, dass Gott von mir oder von dir etwas bräuchte… Nein,nein das meinte ich nicht. Gott ist nicht bedürftig und brauchts mit Sicherheit nichts von uns. Gott ist schließlich alles. Doch ich könnte mir vorstellen, wenn Gott sich etwas für uns Menschen wünschen würde, dann könnte es sowas sein wie: Sei einfach du selbst. Sei ehrlich und wahrhaftig. Auf „Neudeutsch“ bezeichnen wir es heute: sei authentisch.

Wobei ich in dem Zusammenhang auch festgestellt habe, wieviel variantenreiche Vorstellungen die Menschen haben, wenn das Angebot an sie heran getragen wird: „Sei doch mal mal authentisch oder wahrhaft..“.

Uiiii und Ja, nicht immer ist für mich in der anschließenden Umsetzung dieses „Sei doch mal authentisch“, erkennbar, dass wir Menschen damit ähnliche Vorstellungen verknüpfen. Währendessen es für den einen Mensch bedeutet, einfach mal kommunikativ oder emotional herauszubrettern, was gerade in ihm ist, so verhält sich der andere Mensch grad ziemlich verunsichert, weil es ihm Mühe bereitet, in sich eine klare Aussage zu finden, was er denn nun wirklich fühlt oder denkt. Und er taucht nach Innen ab, so dass ich als gegenüberstehende oder mitagierende Außenwelt, nicht erkenne, was bei diesem Menschen grad ist. Als beteiligter Mitmensch oder Mitmenschin wird es nun nebulös….auweia und das auch noch bei der ehrlichen  Anstregung wahrhaftig oder ehrlich sein zu wollen….wow, das sind Herausforderungen

Sehr oft erlebe ich auch, dass viele Menschen gar nicht so leicht herausfinden, ob das wirklich ihr eigenes Gefühl ist, was sie glauben zu fühlen. Oder ob sie etwas fühlen, was zu jemand anderes gehört.

Und noch schlimmer, was ihm von außen bewußt auch suggeriert worden sein kann. Ist das mein eigenes, was ich fühle, oder nehm ich etwas wahr, was gar nicht zu mir gehört,  sondern was ich emphatisch empfangen hab???? Sind das meine eigenen Gedanken, die ich denke, oder denke ich das, weil ich glaube…es sei richtiger so zu denken. Das wird der Wunsch nach Ehrlichkeit schnell nen gordischer Knoten….So kann es dann durchaus passieren, dass der eine Mensch, alles unkontrolliert aus sich rausschmeißt, ohne zu bedenken, was er damit anrichtet. Und der andere verstummt, weil er zutiefst verunsichert ist und sich gar nicht mehr kennt. Wo dann die leicht angesagte Aufforderung „sei du selbst“ fast zur gewaltigen Herausforderung ansteigt.

Was sich für mich aber immer wieder zeigt ist, dass es wichtig ist, sich mit seinem  authentischen Selbstausdruck zu beschäftigen. Wer bin ich, wenn ich ehrlich sein darf??? Wie geh ich damit um, das nach außen zu kommunizieren auf meinen unterschiedlichen Kanälen, so dass wir aber auch alle in Beziehung miteinander bleiben können, ohne, dass es Verlierer gibt?

Für mich ist das eine gewaltige Herausforderung, vor der nicht nur jeder Einzelne steht, sondern wir auch allsamt als soziales Kollektiv. Wie ehrlich sind wir, mit dem, wie es uns gerade in unserer Gesellschaft geht.? Trauen wir uns, da ehrlich zu sein? Trauen wir uns, uns zu zeigen, in unserer ehrlichen Wahrnehmung, Gefühle und Gedanken oder Überlegungen..? Trauen wir uns intellektuell souverän geistig in die Ereignisse zu schauen, die unsere Realität bildet……oder hat schon längst die Angst den Lähmungsprozess in mir gestaltet?????

„Sei du selbst“ bedeutet authentisch sein. Authentizität, ist die ehrlichste Voraussetzung, wie wir uns ehrlich und wahrhaft begegnen können.

Hier mal ein paar Ideen:

Authentizität bedeutet, dass wir sagen,was wir denken und so handeln, wie es unseren Überzeugungen entspricht. Authentische Menschen sind manchmal unbequem, unangepasst und verbiegen sich nicht.

Authentizität heißt, das wahre Selbst finden. Das ist die Voraussetzung für ein sinnvolles Leben.

Authentizität bedeutet, frei von den gesellschaftlichen(nicht ethischen) Normen zu leben.Es bedeutet, keine Kompromisse mit seinen Werten und Ansichten einzugehen, nur um es irgendwem recht zu machen oder anderen zu imponieren.

Indem wir unser eigentliches Leben verwirklichen, sind wir frei, selbständig und selbst verantwortlich.

Authentische Menschen „können nicht anders“, als so zu sein wie sie sind.

Authentisch sein heißt, einfach, du selbst zu sein. Ohne die soziale Konditionierung der Gesellschaft,die kulturellen Normen und den Zwang,sich anderen Menschen anzupassen.

Und noch was…

Sei du selbst. Nehme in Kauf, dass du nicht von jedem gemocht wirst, dass deine Meinung nicht bei jedem gut ankommt. Der Preis, den du dafür erhältst, ist viel wertvoller und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

Lebe deine eigene Wahrheit und habe den Mut, dich zu entfalten. Mach dich auf die Suche, nach deinem ehrlichen Selbst. Schmeiss raus, was du nicht bist, was du nicht selbst erdacht oder erkannt hast und was du nicht selber fühlst.

Mensch erkenne dich selbst, das ist dass Schönste, was du dir selber schenken kannst. Und wenn du es erkannt hast, dann lebe dich. Und erlaube es allen anderen auch.

Von Herzen für dich geschrieben von

Angela

 

 

Erforsche deinen Lebenssinn, dann lebst du mit Glanz in den Augen

Es gibt keine bessere Zeit als die Tage zwischen den Jahren, um sich zu entspannt zurückzulehnen, den Blick nach innen zu richten und tief in sich dem Lebenssinn nachzuspüren: „Lebe ich eigentlich so, wie ich es mir im tiefsten Inneren immer gewünscht habe?“

Wenn du dich in der Stille dieser Frage nach dem Sinn deines Lebens stellst und dabei tief abtauchst in die innere oder äußere Natur, kannst du daraus gestärkt wieder in den Strom des Lebens zurückkehren. In dir wird dadurch ein frisches Gefühl für die Lebendigkeit und die Vielfalt des eigenen Lebensweges entstehen.

Jeder von uns brauch etwas anderes, um zu sich selbst zu finden – für den einen erfüllen sich seine Sehnsucht durch den Rückzug in herrliche Winterlandschaften oder in ein Kloster, für den anderen ist es die höchste Freude, endlich mit der ganzen Familie nach Herzenslust herumzutollen und einfach mal gar kein Programm zu haben.

Im Grunde gibt es nichts weiter zu tun, als sich vom Leben selbst tragen zu lassen und sein ureigenes immerwährendes Lied zu singen. Die Frage dabei ist immer nur, lebst du nach deiner eigenen Melodie oder tanzt du nach der Pfeife eines anderen. Lebst du selbst oder wirst du belebt. Doch wenn du deinen Lebenssinn gefunden hast und du in das Verfolgen deiner eigenen Lebensspur investierst, dann hast du gute Karten, dein eigenes Lebenslied zu trällern. Der Glanz in deinen Augen und die Freude in deinem Gesicht zeugen davon.

Jedes Ende bedeutet gleichzeitig einen Anfang. Wir bekommen jedes Jahr auf´s neue die Chance, neu anzufangen. Wer seine Lebensziele klar formulieren kann, dem bietet sich stets eine einzigartige Möglichkeit: selbst zu leben, statt gelebt zu werden.

Das Ende des Jahres ist eine gute Gelegenheit, in diesem Leben den Himmel auf Erden zu erschaffen, und mit einer gewissen Portion Leichtigkeit, Freude oder Begeisterung  morgens aufzuwachen und zu sagen. „Danke! Danke für diesen neuen Tag“ Wir wachen morgens auf und bekommen einen ganzen Tag geschenkt. Die Frage, die deinen Lebensfaden webt ist immer: was machst du daraus???

Der Beginn eines Jahres ist, wie der Beginn eines jeden Morgens, ein wichtiger Moment. Die Rauhnächte jetzt sind ein guter Beginn, dir mal richtig Zeit für dich zu nehmen. Ambesten mehrerer Abende, um rückblickend aufzuschreiben, wie war mein Jahr 2017. Ebenso ist es gut auch vorwärts zu blicken und dich zu fragen: „Was wünsche ich mir?“

Wenn ich Zeit investiere, das heißt meine Aufmerksamkeit in den Beginn eines neuen Jahres, in die Schöpfung eines neuen Jahres lenke, werde ich mich im Laufe eines Jahres viel häufiger daran erinnern, wie ich denn dieses Jahr eigentlich leben wollte.

Nimm dir also jetzt die Tage zwischen den Jahren, um zu erforschen, welchen Sinn oder welche Richtung du deinem Leben geben möchtest. Nimm dir am besten ein oder zwei Blatt Papier und schreib alles auf, was dir dazu einfällt. Beschäftige dich mit deinen Aufzeichnungen hier nicht nur einen Tag, sondern ruhig mehrere Tage, jeweils eine Stunde lang und dabei tiefer und tiefer gehend. Dann können die Gedanken reifen. Am Ende bleiben nur wenige Sätze übrig, die zentriert, die Essenz deines Lebenswunsches, den Sinn deines Lebens formulieren.

Wenn dir dein Sinn und dein Wunsch für das Jahr 2018 so klar geworden ist, dass du diesen spontan benennen kannst, dann bist du bestens gerüstet, deinen eigenen Lebenssinn zu leben und musst ihn dir nicht von anderen geben lassen.

Ich wünsche dir Mut, dir in diesen heiligen Tagen selbst zu begegnen und ich wünsch dir viel Liebe zu dir, um das Beste aus deinem Leben zu machen.

Ich wünsche dir ein erkenntnisreiches Abschließen des Alten und ein mutiges, großherziges Ersehnen für das Neue in deinem Leben.

Das Team von „Liebe versöhnt“ wünschst dir und deinen Liebsten einen guten Rutsch und einen wunder-gefüllten Neustart.

Mit Liebe für dich geschrieben von

Angela

 

Wieso haben wir die Liebe einfach verloren?

Wir sehnen uns nach der Liebe und erfahren stattdessen Lieblosigkeit. Mit dem Widerspruch stehen wir heute also mittendrin in unserer gegenwärtigen Welt, die nun wahrhaftig kein sonderlich anziehender Aufenthaltsort ist.( Lies dazu auch meinen vorherigen Liebe-Blogbeitrag:  Das Ding mit der Liebe )
Wir kämpfen ums Überleben, um unseren Platz, um unsere Positionen, um die billigsten Schnäppchen, um jeden Cent, um ein bisschen intakte Natur, um die Wahrheit, ums. Recht, um die Vormachtstellung, die Figur, die beste Leistung, um Anerkennung, um Zuwendung und um vor allen die Liebe…

Bei deiner Geburt warst du, wie wir alle, perfekt ausgestattet. Deine natürliche Neigung war, dass du deine Aufmerksamkeit auf die Liebe richtetest. Deine Einbildungskraft blühte, du warst kreativ und wusstest sie einzusetzen. Wir alle waren mit einer viel reicheren Welt verbunden, als wir es jetzt sind, einer Welt voller Zauber. Wir hatten Sinn für das Wunderbare. Was war passiert? Wieso war jener Zauber ab einem bestimmten Alter einfach verflogen?

Es geschah, weil uns beigebracht worden ist, unsere Aufmerksamkeit auf andere, auf äußere Dinge zu richten. Uns wurde beigebracht, unnatürlich zu denken und Gedanken von Konkurrenz, begrenzte Ressourcen, Schuld, Begrenztheit, Tod, Knappheit, Verlust, Krankheit, Schlechtigkeit…zu produzieren. Bald begannen wir all diese Dinge zu denken und so erfuhren wir sie dann auch. Wir lernten, dass Titel, Geld, Diplome, Standesbewusstsein oder korrektes Gesellschaftsverhalten wichtiger sind als die Liebe. Und wir  erlernten, dass wir von anderen Menschen getrennt sind, dass wir in Konkurrenz mit anderen Menschen treten müssen, um voran zu kommen. Wir erlernten, so, wie wir sind, sind wie nicht gut genug sind. Das Ellbogen-Ego wurde in uns geboren. Es wurde uns gelehrt, die Welt so zu sehen, wie andere Menschen es gelernt hatten. Diese Erfahrung der Abgetrenntheit erregte die Angst in uns.

Abgetrennt sein, heißt, dass die Welt über mich herfallen kann, ohne dass ich in der Lage bin, darauf zu reagieren. Wir begannen uns von Gott verlassen und getrennt  zu fühlen. Daher ist dies eine Quelle intensiver Angst. Scham und Schuld kamen hinzu, die Religion brachte uns bei, dass wir sündig seien. Und so wurde Konditionierung für Konditionierung auf uns geworfen. Und wir nahmen sie alle an. Wir vergaßen, was wir in Wahrheit sind und übergaben stattdessen dem Ego allein den Regiestab für unser Leben…

Die Jahrhunderte gingen ins Land und das Denken der Welt, das nicht auf Liebe gegründet ist, begann in unseren Ohren zu schnattern, sobald wir auch nur einen Fuß in die Welt setzten.

Die Liebe ist das, womit wir geboren sind. Die Angst ist das, was wir hier gelernt haben. Die spirituelle Reise bedeutet, das Aufgeben und wieder Verlernen der Angst und das Wiederannehmen der Liebe in unserem Herzen. Liebe ist essentiell, sie ist eine existierende Tatsache. Sie ist unsere tiefste Wirklichkeit und unser Sinn auf Erden. Sich ihr bewußt gewahr zu sein, sie in uns selbst und in anderen zu erfahren, das ist die Bedeutung des Lebens.

Wenn du erfahren möchtest, wie wir wieder ein bedeutungsvolles Leben leben können dann lade ich dich ein, hier wieder reinzuschauen, denn auch im nächsten Block schauen wir die Liebe an.

Für heute wünsch ich dir Freude beim Erkennen und danke dir für dein Sein

In Liebe, Angela

Angela Paschold

Angela Paschold

 

 

 

 

 

 

 

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Liebe – Warum es so ein Ding mit der Liebe ist…

Liebe – Heute; wo innere Leere die Seelen verödet, Zerrissenheit und Ohnmachtsgefühle sie aus dem Gleichgewicht bringen und Trauer sie zerfrisst, wird uns ständig suggeriert, die Erlösung aus solch innerem Drangsaal liege im Äußeren – einem Shopping Trip, einem Wellnessausflug, einer Psychoanalyse, einer schnelle Diät, einem Erfolgskurs oder einem ausschweifendem schmerzbetäubendem Leben. Manch einer, der geblendet den Konsumverlockungen nachgab, fand sich damit mehr auf einem gefühlten  innerlichen Friedhof wieder. Statt die erhoffte Erlösung von seinem seelischen Leid  zu finden, brachte dem Menschen der Konsumrausch eher die seelische Tot-Zone

Du ahnst es wohl schon, im Außen werden wir die Erlösung von unserem seelischen Leid nicht finden, ganz im Gegenteil. Denn in uns gibt es etwas Höheres, etwas, was wie eine Kraft, wie eine höhere Wahrheit ist. Es ist dies die Liebe, die in uns wohnt. Und diese ist in uns, nie kommt sie von außen.

Wenn die Welt scheinbar aus den Fugen gerät, gibt es nur eine Zuflucht, die uns vor allem Unbill schützt. Die Liebe. Begeben wir uns in den inneren Raum der Liebe, wird Schmerz zur Freude, Angst zur Zuversicht und Unsicherheit zur Seelenruhe. Leider haben viele vergessen, daß das Lieben kein Konsumgut ist, sondern die erhabenste Tätigkeit des Geistes, die sich durch das Herz ergießt. Und tief in dir weißt du auch, daß die Liebe in dir immer da ist, sie verschwindet nicht einfach. In Wahrheit bist du ein Ausdruck der Liebe, du bist Liebe. Auch wenn dein Verstand sich oft entscheidet, es einfach zu vergessen. Oder dir dein weltliches Ich, dein Ego, ganz viel Gründe einsuggeriert, warum du dich nicht auf die Liebe einlassen solltest.

Liebe ist etwas, was wir vielleicht nicht mit unseren physischen Sinnen wahrzunehmen vermögen, doch wir können allgemein sagen, wann wir sie fühlen und wann nicht. Nur sehr wenige Menschen haben das Gefühl, dass es genügend Liebe in ihrem Leben gibt. Heutzutage ist die Welt um uns herum ein ziemlich liebloser Ort geworden. Wir sind kaum noch imstande uns eine Welt vorzustellen, in der wir Liebe für alle empfinden. Würden wir der Liebe folgen, gäbe es keine Kriege, denn wir würden nicht gegeneinander kämpfen. Es gäbe keinen Hunger, denn wir würden uns gegenseitig nähren. Es gäbe keine Umweltkatastrophen, weil wir uns selbst, unsere Kinder unseren Planeten und die Schöpfung zu sehr liebten, um sie zu zerstören. Es gäbe keine Vorurteile, keine Unterdrückung, keine Gewalt in jedwelcher Form. Es gäbe nur Frieden.

Viele von uns sind in einer Welt aufgewachsen, in der die Liebe nicht an erster Stelle steht. Oftmals war in unserer Welt kaum Liebe da und wo keine Liebe da ist, da macht Angst sich breit. Aus  Angst verletzen wir uns, aus Angst konsumieren wir Verlockungen, versuchen wir „Liebe zu kaufen“, aus Angst kämpfen wir um unser Überleben, um unseren Erfolg, um unseren Platz , wir bekämpfen egoistisch und hauen uns…..unsere Angst ist die Wurzel unseres Übels, sie ist das Grundproblem der Welt. Und dabei ist Angst in Wahrheit „nur“ die Abwesenheit von Liebe.

Brauchen wir heutzutage einfach nur mehr Liebe? Auf alle Fälle, sehen wir, dass ohne die Liebe diese Welt einfach kein sonderlich anziehender Aufenthaltsort ist.

Schauen wir uns um, so hat es den Anschein, dass wir allesamt ne zerstörerische Todesrichtung eingeschlagen haben, obwohl wir uns  nach dem lebendigen Leben, nach mehr Liebe sehnen. Es scheint also so ein Ding mit der Liebe zu sein ….wir wollen sie, wir brauchen sie und dennoch sind wir weit entfernt von ihr…

Soweit mal hier zum Thema Liebe, wir bleiben dran und forschen weiter, wie wir doch noch dahin kommen, wonach wir uns sehnen.

Mit Liebe für dich geschrieben von Angela

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39 wertvolle Dinge, die du für ein sinnvolles Leben wissen solltest

  1. Sage die Wahrheit.
  2. Mache keine Dinge, die du hasst.
  3. Handele so, dass du die Wahrheit darüber äussern kannst, wie du handelst.
  4. Verfolge Ziele, die sinngebend sind, statt jeder, die nur zweckdienlich sind.
  5. Wenn du dich entscheiden musst, sei derjenige, der die Dinge tut, statt derjenige, der gesehen wird, Dinge zu tun. Gib genau Acht!
  6. Setze voraus, dass derjenigen, denen du zuhörst, möglicherweise etwas wissen, was du wissen musst. Höre ihnen genau genug zu, als dass sie es mit dir teilen.
  7. Plane und arbeite sorgfältig, um die Romantik in deinen Beziehungen aufrechtzuerhalten.
  8. Sei vorsichtig darin, mit wem du gute Nachrichten teilst.
  9. Sei vorsichtig darin, mit wem du schlechte Nachrichten teilst.
  10. Mache mindestens eine Sache besser – an jedem einzelnen Ort, zu dem du gehst.
  11. Imaginiere, wer du sein könntest, und dann arbeite zielstrebig darauf hin.
  12. Erlaube dir nicht, arrogant oder missgünstig zu werden.
  13. Versuche, ein Zimmer in deinem Haus so schön wie möglich zu machen.
  14. Vergleiche dich mit dem, der du gestern warst, nicht damit, was irgendjemand anderes heute ist.
  15. Arbeite so hart wie nur möglich an mindestens einer Sache und schau, was dann passiert.
  16. Falls dich alte Erinnerungen noch zum Weinen bringen, schreibe sie sorgfältig und vollständig auf.
  17. Pflege deine Verbindungen mit deinen Mitmenschen.
  18. Verunglimpfe nicht leichtsinnig soziale Einrichtungen oder künstlerische Leistungen.
  19. Behandle dich so, als ob du jemand wärst, demgegenüber du verantwortlich bist, ihm zu helfen.
  20. Bitte jemanden, dir einen kleinen Gefallen zu tun, damit er oder sie dich in Zukunft bitten kann, dies zu tun.
  21. Schliesse dich mit Leuten zusammen, die das Beste für dich wollen.
  22. Versuche nicht, jemanden zu retten, der nicht gerettet werden möchte, und sei sehr vorsichtig darin, wenn du jemanden rettest, der es wünscht.
  23. Nichts gut Gemachtes ist bedeutungslos.
  24. Bringe dein Haus in einen Zustand perfekter Ordnung, bevor du die Welt kritisierst.
  25. Kleide dich wie derjenige, der du sein willst.
  26. Sei präzise in allem, was du aussprichst.
  27. Stehe gerade mit den Schultern nach hinten.
  28. Weiche dem Fruchterregenden nicht aus, wenn es dir im Weg steht – und unternehme nicht unnötig gefährliche Dinge.
  29. Lass deine Kinder nichts tun, was dich dann dazu bringen würde, sie nicht zu mögen.
  30. Verwandle deine Frau nicht in eine Magd.
  31. Verstecke unerwünschte Dinge nicht im Nebel.
  32. Beachte, dass Gelegenheiten lauern, wo Verantwortung abgelehnt wurde.
  33. Lies etwas Grossartiges, was von jemandem geschrieben wurde.
  34. Streichle eine Katze, wenn sie dir auf der Strasse begegnet.
  35. Störe Kinder nicht beim Skateboard fahren.
  36. Lass die Tyrannen mit ihren Handlungen nicht ungeschoren davonkommen.
  37. Schreibe einen Brief an die Regierung, wenn du etwas siehst, das eine Wiederherstellung benötigt – und schlage eine Lösung vor.
  38. Denke daran, dass das, was du noch nicht weisst, wichtiger als das ist, was dir bereits bekannt ist.
  39. Sei trotz deines Leidens dankbar.

Wissen, Fürsorge und Verantwortung sind die Basis für ein sinnvolles Leben, denn:

Das Mysterium der menschlichen Existenz liegt nicht darin, nur lebendig zu bleiben, sondern darin, etwas zu finden, für das es sich zu leben lohnt.“
~   Fyodor Dostoyevsky, Die Brüder Karamazov

 

gefunden auf StillnessintheStorm von Dr. Jordan B Peterson, übersetzt von Antares

 

Statt enge Ansichten Zeit für eine Umarmung und Zeit, um miteinander zu sprechen

„Das Paradox unserer Zeit ist:

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten.

Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude.

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus, wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft. Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.

Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren. Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.

Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhauses.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: Sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: Das Leben zu ändern – oder den Text zu löschen.

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit EUCH sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die EUCH jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei EUCH sein werden.

Schenkt dem Menschen neben EUCH eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von EUREM Herzen kommt und EUCH nichts kostet.

Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich” und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen.

Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben EUCH sein.

Findet Zeit EUCH zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen.

Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.”

Verfasser: Dr. Bob Moorehead

Life at Midlife, ich tanze meinen heiligen Kreis

Das Leben ist dazu da, dass wir es leben. Sonst gibts nichts zu erleben. Noch allzuoft verschieben wir vieles auf ein imaginäres Morgen, was uns in Wahrheit wichtig ist. Wir belasten uns mit Dingen und Handlungen, die wir glauben tun zu müssen. Wir schrauben uns Tag für Tag durch ein Pflichtprogramm, von dem wir glauben, es erfülllen zu müssen. Haben wir es eigentlich  je hinterfragt…?

Wenn wir unserem auferlegten Pflichtprogramm folgen, wenn wir das tun, von dem wir glauben, das wir es tun müssen, dann leben wir nach der Wahrheit von anderen Menschen, von anderen Glaubenssystemen. Ebenso, wenn wir gehorsam anderen Menschen nacheifern, unser Leben nach ihren Vorstellungen gestalten. Dann agieren wir wie aus einer Batterie heraus. Irgendwann ist sie leer…..!!!

Doch wenn du aus deinem Herzen lebst, dem folgst, was dich wahrhaft begeistert, dich inspiriert, dann lebst du aus deiner eigenen sprudelnden Quelle heraus, denn du bist zu einem Quell geworden.

Erlaube dir, deinem dir selbst auferlegtem Pflichtprogramm ab und an auch mal untreu zu werden. Warte nicht länger, sondern verwandle den Moment deines lebens in ein Wunder, indem du tust, wonach dein Herz sich sehnt 🙂 tanze deinen eigenen heiligen Tanz.

Life at Midlife

Ich warte nicht länger auf eine besondere Gelegenheit; ich verbrenne die besten Kerzen an normalen Tagen.

Ich warte nicht länger darauf, dass das Haus sauber ist; ich fülle es mit Menschen, die verstehen, dass selbst Staub heilig ist.

Ich warte nicht länger darauf, dass mich alle verstehen. Es ist nicht ihre Aufgabe. Ich warte nicht länger auf die perfekten Kinder, meine Kinder haben ihre eigenen Namen, die so hell brennen wie jeder Stern.

Ich warte nicht mehr auf den anderen Schuh zu fallen; es ist bereits geschehen und ich habe überlebt.

Ich warte nicht mehr auf die Zeit, um richtig zu sein; die Zeit ist immer. Jetzt.

Ich warte nicht länger auf den Freund, der mich vollenden wird. Ich bin dankbar, so herzlich, zärtlich gehalten zu sein.

Ich warte nicht länger auf einen ruhigen Moment; mein Herz kann jederzeit beruhigt werden.

Ich warte nicht länger darauf, dass die Welt in Frieden ist. Ich entspanne mein Verständnis und atme Frieden ein und aus. Ich warte nicht mehr darauf, etwas Großartiges zu tun wenn ich erwacht bin. Mein Getreide tragen reicht.

Ich warte nicht mehr darauf, anerkannt zu werden. Ich weiß, dass ich in einem heiligen Kreis tanze. Ich warte nicht länger auf Vergebung. Ich glaube, ich glaube.

Text: Mary Anne Perrone

Wie du dein verlorenes Lächeln zurück erobern kannst

Die  letzten Wochen waren für mich sehr arbeitsintensiv und irgendwann so zwischen all den Arbeitsbergen im Büro, to-do-Listen abarbeiten, Telefonterminen, Seminarvorbereitungen etc…  merkte ich, irgendwas fühlt sich in mir grad verdammt unrund an. Ich ließ Arbeit Arbeit sein und plazierte mich spontan auf den Marktplatz, um einen leckeren Kaffe zu genießen. Und während ich meinen Blick über voll besetzte Tische schweifen ließ, ich den vielen Menschen auf dem Marktplatz zusah, suchte ich vergebens ein Lächeln bei meinen Mitmenschen, ich sah einfach keine Freude in ihrem Herzen.

Und auf einmal wurde es mir  bewußt: ich hatte mein Lächeln verloren. Die Freude in meinem Herzen, war die letzten Tage einer gefühlten Leblosigkeit in mir gewichen. Ich war durch die Tage gehetzt, der heutige Tag schien eine Wiederholung gestrigen, das akribische Abarbeiten meiner Aufgaben, hatte die Freude verdrängt…Pflichtgefühl contra Feuer der Begeisterung….Um es gleich vorweg zu nehmen: ja, ich holte mir mein Feuer  der Begeisterung und damit auch meine Fröhlichkeit zurück.

Ne Menge Leute,  denen ich begegnet bin, erzählen mir davon, dass sie sich leblos, gefangen im Alltagstrott fühlen und dass sie ihre Lebendigkeit und  Fröhlichkeit verloren haben. In vielen Fällen ist es wahrscheinlich der Preis der Anpassung, den wir Erwachsene  bezahlen, wir schauen, wie andere ihr Leben Leben und versuchen es zu kopieren -wir machen dasselbe, wie all die anderen. Mitgerissen von den unzähligen Anforderungen des täglichen Lebens, hören wir auf, unsere eigene Wahl zu treffen bzw wir realisieren gar nicht mehr, daß wir immer noch die Wahl haben. Wir verlieren auf diesem Wege nicht nur unsere wundervoll verschrobenen 🙂 Ecken und Kanten, unsere Individualität sondern auch die Sehnsuchtsstimme unseres eigenen Herzens. Das, was uns einmalig macht und wofür wir wirklich brennen, das verdecken wir mit unserer Anpassung, mit unserem Folgen von den Vorstellungen anderer, von Traditionen, Trends…etc. Wenn du dich zu etwas verpflichtet fühlst, dann laugt dich das aus, du brennst aus und gibst deine Energie an andere Menschen ab, statt sie  zu für dein Leben geschickt zu verwenden. Und es dauert nicht lange, so geht dir auch das Lächeln des Herzens verloren.

Bist du dagegen begeistert, folgst du deiner eigenen Sehnsucht, der Stimme deines eigenen Herzens oder deiner eignen Vision, dann fließt es leicht aus deinem Herzen heraus. Du bist inspiriert. Inspiration ist das Feuer aus unserem Herzen, das unsere eigenen Visionen, Wünschen oder Zielen Leben und Gestalt einhaucht und sie zu Leben erweckt. Das Feuer der Begeisterung bringt dich dazu, über dich hinauszuwachsen…

Doch wie kommst du nun dazu, in dir einen regelrechten Begeisterungssturm zu entfachen?? Zuallererst brauchst du dabei eine gehörige Portion Klarheit darüber, was du selber wirklich willst. Wofür brennst du und wofür du jeden Morgen bereit wieder aufzustehen…

In wenigen Wochen beginnt unser diesjähriges Sommercamp. Diese Zeit des Camps wird dir helfen, um heraus zu finden, wo du in deinem Leben hinmöchtest, was möchtest du selber, wie dein Leben aussehen soll…nächste Woche, nächsten Monat oder Ende dieses Jahres.

Mehr zum Thema „Feuer, Vision und Begeisterung“ findest du hier:

http://blitzlichtfeuerundVision.liebeversöhnt.de

Ich freu mich, auf unser Wiedersehen und unser kreatives Miteinander

von Herzen für dich geschrieben

von Angela

Mit oder ohne dich, die Eintrittkarte für Himmel oder Hölle buchst du selber

Himmel und Hölle ist  kein Ort, wo wir  irgendwann mal landen, wenn das irdische Leben vorbei ist. Nein, die Tore zum Himmel oder zur Hölle stehen uns täglich offen. Und niemand bugsiert uns dort hinein. Nein, das machen wir schon selber. Mit unseren Gedanken kaufen wir das Eintrittsticket in eine von ihnen. Gute Gedanken von Liebe, Freude, Dankbarkeit führen uns in himmlische Zustände…niedere  und aggressive, gierige oder egoistische  Gedanken bescheren uns höllische Zustände.

Schön, wär s, wenn wir bewusst entscheiden könnten, ob´s in den Himmel oder in die Hölle gehen soll….immerhin tragen wir ja auch die Konsequenzen in der Form, dass wir uns gut oder schlecht fühlen. Doch oftmals sind wir uns unserer Gedanken gar nicht bewusst, wir sind gar nicht anwesend in uns, sondern im wahrsten Sinne des  Wortes in Gedanken und unterwegs …Und damit, wer weiss, wo in welchen Gefilden wir da  rum galoppieren. Unser Körper spaziert hier durch den Tag und währenddessen tragen uns unsere Gedanken von Pontius zu Pilatus oder auch von hierhin nach dahin –  bis hin zu-  von gestern nach morgen. Bloß hier, jetzt, wo wir grad sind, wo das Leben im moment stattfindet, da sind wir meistens nicht…

Rund 70.000 Gedanken denken wir im Laufe eines Tages…..Vergleichbar sind die Gedanken mit  Pferden einer Kutsche wo dein Geist auf dem Kutschbock sitzt oder vielmehr sitzen sollte. Weise und meisterhaft sind wir, wenn unser  eigener  Geist wach und anwesend auf dem Kutschbock sitzt und die Gedanken zügelt oder lenkt. Doch weit gefehlt, die meisten von uns lassen ihre Gedankenpferde dahin laufen, wohin  sie wollen und  kümmern sich nicht  um das Ziel.  Und dann wundern wir uns, dass wir nicht vorankommen, dass wir da, wo wir hinwollten, gar nicht landen.

Feinsinnig veranlagte Menschen spüren den Lärm, den  Menschen heutzutage machen, wenn sie  in ihren Gedankenwelten rumreisen. Oftmals passiert dies: wir sind  hier, jetzt auf der Straße mit der Freundin im Gespräch, währenddessen dabei nachdenken über die gewesene Auseinandersetzung im Büro, der Ärger über die Kassiererin im Supermarkt , die nicht schnell genug war, von dort aus in ein Warten-müssen.Schmerz aus der Vergangenheit, dann ein Zukunftsausflug , was am Wochenende sein wird, das rumfahrende Postauto erinnert uns an den Brief  für Onkel Karl der noch geschrieben werden muss..apropos Brief , das Schreiben vom Amt, …… und und und.

Bloss da, wo das Leben gerade stattfindet, hier im Jetzt,  in unserem Beispiel im Freundin-Gespräch, das sind wir nur teilweise oder kaum anwesend. Wir sind auf unsere Gedankenpferde aufgesprungen und haben uns in alle Richtungen mitziehen lassen…..es bleibt wenig Gewahrsein für den Moment jetzt.

Jedesmal, wenn wir ohne es zu merken, auf die Gedanken, egal woher sie kommen,  aufspringen, uns dem Gedanken hingeben, entfernen wir uns stückweise von uns selber. Und unser Bewusstsein im Jetzt schwindet. Unsere Gedanken übernehmen die Vorgesetztenrolle und „zwingen“ uns oftmals eine Tagesgestaltung auf, die wir selber gar nicht gewählt haben. Erschöpfung, Freudlosigkeit, Unzufriedenheit macht sich in uns breit. Ausserdem verlieren wir unsere eigenen Ziele dabei leicht aus den Augen. Das ist umso schlimmer, da viele Gedanken gar nicht unsere eigenen sind. Wir machen sie zu unseren, indem wir ihnen Beachtung schenken. Und schon  sind wir lärmend mit dem Verstand beschäftigt und erlauben anderen unser Leben zu dirigieren.

Ein sinnvoller Ausweg aus diesem Dilemma ist, die Stille. Doch mit all deinem Gedankenlärm im Kopf wird es dir schlecht gelingen,zu deinem stillen ruhigen Geist zu kommen. Deshalb ist es wichtig, deinen Geist leer zu machen, still zu werden und nach innen zu lauschen, welches eigene Ziel du für dich im Moment  verfolgen möchtest. Die regelmässig praktiziert, gibt dir das Gefühl zurück, selbst der Gestalter und Entscheider in deinem Leben zu sein. Leere deinen Geist,  denn nur wenn es still in dir wird, kannst du dich hören und dich sehen…

Im Sommercamp werden wir Wege und Methoden vorstellen und gemeinsam praktizieren, wie wir für Leere  sorgen können, um Stille zu erfahren. Gleich den ersten Camp-Tag widmen wir diesem immens wichtigen Thema, denn wie willst du dein Leben machtvoll selber gestalten, wenn du dir selber gar nicht folgen kannst ? Das Wissen um die Leere und die Stille und sie im Alltag anzuwenden,  sind wie ein Fundament, auf dem du zielsicher  agieren kannst….um ein Schöpfer und Creator zu sein. Am 23. Juli geht es damit los…. 🙂

Von ganzem Herzen für dich geschrieben

von Angela