Sommercamp Liebeversöhnt

Feiere deine Lebendigkeit, sie füttert dein Wachstum

Alle Lebendige befindet sich in einer ununterbrochenen Bewegung. Wir nennen diese Bewegung Wachstum. Es ist ein stetiges Werden und Vergehen.

Die faszinierendste Form des Wachstum ist aber nicht das materielle Wachstum sondern das innere Wachstum deiner Seele, deines Geistes, das Wachstum deines Lebens….es ist der Ruf deiner Seele. Von dort aus setzt die Sehnsucht unseres Herzens unser Leben in Bewegung. Diese Sehnsuch in uns  ist zutiefst heilig.

Der innigste Wunsch unseres Herzens ist es, daß  die Bewegung unseres Lebens  nicht schroff unterbrochen wird, sondern sich zu einem gleichmäßigem Fluss entfaltet. Bis dahin, daß diese stetigen Bewegungen deiner Lebenstage sich zu einem   gleichmäßigen Fluss entfaltet und so zu deinem ganz eigenen Rhythmus deines Lebens wird.

Die heimliche Herzbotschaft der Zeit ist Veränderung und Wachstum. Jede neue Erfahrung, die in uns erwacht, bereichert unser Herz, bereichert unsere Seele .Gibt uns mehr Tiefe, mehr Raum, mehr Dimensionen im Leben.

So ist der Mensch seinem Wesen nach ja schon ein Nomade, ein Wanderer, wir wandern von Schwelle zu Schwelle immer neuen Erfahrungen entgegen. In jeder neuen Erfahrung entfaltet sich eine andere Dimension unserer Seele.

Es ist kein Wunder, dass wir uns von je her als Wanderer verstanden haben. Jahrtausendelang haben uns unsere Schritte durch unbekannte Gebiete und fremde Territorien geführt, doch die längste und erregendste Reise überhaupt, ist die Reise nach innen.

In uns, in unserer Seele, vollzieht sich ein wundervolles, ein schönes äußerst komplexes Wachstum. Jeden Tag können wir mit Freude aus einem anderen Seelenbereich von uns herausschauen, wie aus einem bunten Fenster. Jeden Tag können wir mit unserem Geist neue, andere Aspekte, Ideen  von uns in unser Leben hinausschicken, sie zu Entfaltung bringen. Wir können jeden Tag völlig neue Lebensbewegungen zu unserem Leben hinzufügen. Das Heute muss nicht ein aufgewärmtes Gestern sein. Das Heute darf auch neu, aufregend, noch unbekannt und abenteuerlich erregend sein…

Leider bleiben viele Menschen ihrem Bild, das sie einmal von sich erschaffen haben treu. Träge fließt ein Tag nach dem anderen trostlos gewohnt lang hin, ähnliche Gedanken erschaffen ähnliche Szenen, rufen Ähnliche Erfahrungen hervor und reiht sich dann nahtlos in das bereits gewohnt Bekannte ein..

Schade, da geht ihnen viel vom lebendigen Erfahrungs-Abenteuer verloren. Wenn es uns gelingt, einen Schritt beiseite zu treten, der alten Konditionierung nicht automatisch zu folgen sondern einen Moment innezuhalten, können wir den Raum der freien Wahl in uns betreten. Hier können wir neue Ausblicke auf Möglichkeiten, auf Gegenwärtiges und auf unsere Kreativität gewinnen. Statt Gewohnheit können wir neues Abenteuer wählen, statt Blindheit entscheiden wir uns für neue Sichtweise, statt Selbstzufriedenheit geben wir uns der prickelnden Lebenslust hin…..so können wir unser Leben spüren, es ist lebendig, vielseitig, aufregend…es ist ein immerwährendes Werden.

Besonders geeignet alte Pfade zu verlassen sind das liebevolle emphatische gemeinschaftliches Zusammenkommen. Hier können  wir gemeinsam erforschen, wieviel Möglichkeiten und Potential für wundervolle Veränderungen in uns stecken.

In unserem „Liebe-versöhnt-Camp“ wollen wir genau dies gemeinsam erforschen. Nächsten Freitag geht’s los, wir treffen uns am Lagerfeuer nah am Nordseeufer. Wir erzählen von unsere Lebensschätzen ebenso, wie von unserer Sehnsucht, um dann zu erforschen, wie unser Leben mehr Tiefe, mehr Freude, mehr Abenteuer gewinnen kann, so dass uns lebendigkeit neue Bewegungimpulse für unsere Leben gewinnen kann. Genieße ein Wochenende für dich und für uns alle…..

Ruf einfach an ( Tel.: 06645 b790 45 70), wenn du dich gerufen fühlst  oder schick uns eine mail, wir melden uns dann bei dir:  info @liebeversöhnt.de

Von Herzen für dich geschrieben von

Angela

Dein Leben ruft nach Dir, beschenke es mit deinem spontanen Sein

Bisweilen geschieht es, daß uns unsere spirituelle Programmierung immer weiter von unserer inneren Heimat fort bringt. Und dabei ist unser aufrichtige spiritueller Sehnsucht doch genau gegenteilig, nämlich zu unserer inneren Heimat zu gelangen. Den Flow unseres Lebens zu finden.

Wir sind süchtig nach den Methoden und Programmen der Psychologie, der Esoterik und auch der Religion. Wir sind so darauf versessen zu lernen, wie wir sein sollten, daß wir unser Leben verstreichen lassen, ohne überhaupt zu sein. Eine der schönsten Aspekte unseres menschlichen Denkens ist die Spontanität.

Spontanität ist eine der größten spirituellen Gaben. Spontan zu sein bedeutet, dem Gefängnis des Ichs zu entkommen, indem man dem vertraut, was jenseits des Selbst liegt. Das Ego übrigens ist einer der größten Feinde der spirituellen Zugehörigkeit. Das Ich, das EGO,  hat sehr wenig mit der wahren Beschaffenheit unserer Individualität zu tun. Das Ich-EGO oder EGO-Ich ist das falsche Selbst, es ist hervorgegangen aus unserer Angst und unserer eigenen Abwehrhaltung. Das Ich, das wir uns zugelegt haben, ist eine schützende Kruste, die wir um unsere Leidenschaft aufbauen. Sie entsteht aus Schüchternheit, aus dem Unvermögen, dem anderen zu vertrauen, und unsere eigene Andersartigkeit anzunehmen. Eine der größten Konflikte unseres Lebens ist der Kampf zwischen dem Ich und der Seele. Das Ich ist gefährdet, ehrgeizig, getrieben und ständig unter Druck, während die Seele eher zum Überraschenden, zur Spontanität und zu allem Frischen und Neuen neigt. Unsere Seele meidet alles Müde, Abgenutzte und Abgedroschene. Die  Quelle die in der Natur aus dem harten verkrusteten Boden hervorbricht,ist eine wunderschöne Metapher für die Frische, die plötzlich im Herzen aufsprudeln kann, wenn das Herz für Erfahrungen offenbleibt. Dann sind wir mit unserer inneren Heimat verbunden.

Im Nordsee-Camp vom 20 bis 22. Juli widmen wir uns unserer Spontanität, um unsere eigene Spiritualität neu zu erforschen. Wie bereit sind wir für neue Erfahrungen…???

Die Anmeldung zum Camp haben wir leicht gestaltet. Ebenso haben wir den Preis leicht gestaltet. Mit 100 Euro ist deine Teilnahme für das Campwochenende schon abgesichert. Du hast damit alle Annehmlichkeiten des Camps, wie Gesprächsrunden , Aufstellungen, Übungen, Meditation und sogar die Verpflegung für das Wochenende schon sicher. Einzig und allein deine Übernachtung kommt noch dazu. Und auch diese ist sehr  erschwinglich. Ob du Bett, Womo-Bett, Zelt oder Gartenhaus oder ob du alles mitbringst, das klären wir dann direkt am Telefon. Wenn du dabei sein möchtest, schick gleich direkt mir oder Nuemi  einfach eine mail oder ruf an:

Angela: angela.paschold@gmx.de,  Tel: 06645 780 45 70

Nuemi: nuemi1holtwick@gmail.com, Tel: 04734 2829891

oder melde dich über unser Kontaktformular, das findest du auf der Impressums-Seite

Wir freuen uns auf dich.

Von Herzen,

Angela

Meine Sehnsucht nach Liebe erweckt mich

Eine der tiefsten sehnsüchte meines Herzens ist der Wunsch, einzig und allein um meiner selbst willen geliebt zu werden. Wenn diese Liebe mich anrührt, reicht sie hinunter in die tiefsten fasern meines Wesens. Und wie mir am Wochenende auf dem wundervollen Workshop auf dem ich war, bewusst wurde, ging es den anderen menschen im Raum zumindest ähnlich, wenn nicht gar genauso.

Es ist schwer, sich wirklich bewußt zu machen, wie verzweifelt wir der Liebe bedürfen. Ja, wir bewohnen unser Leben, es scheint, als hätten wir die Zügel fest in der Hand. Wir leben in einem selbständigen physischen Körper. So von außen gesehen scheinen wir ganz ausgezeichnet zurechtzukommen. Wir sind sehr geschickt darin, ein Bild, eine Fassade,  von uns zu errichten und der Welt genau das zu zeigen, was sie sehen soll. Da wir der Welt diese Fassade vorführen, ahnt niemand davon, dass wir auch noch einen anderen, einen „inneren Körper“ besitzen, den wir das Herz nennen und der sich, wenn er nicht geliebt wird, in keiner Weise zu helfen weiß.

Wäre unser Herz unsere äußere Erscheinung, würden wir wohl allem Anschein nach immer wieder verkrüppelte Körper sehen, die sich unter dem Blick und der Umarmung der Liebe urplötzlich in wundervolle schöne leuchtende grazile  Tänzerinnen und Tänzer verwandeln würden.

Es ist schwer, sich selbst zu lieben, ohne zuvor geliebt zu werden. Wenn wir geliebt werden, stürzt sich unser Herz in den anmutigen seligen ekstatischen Tanz des Lebens. Wie jemand, der lange Zeit an einem dunklen Ort vergessen worden ist, freuen wir uns, gefunden zu werden. Erst werden wir entdeckt, dann entdecken wir uns selbst. Das erfüllt unser ganzes Leben mit pulsierender Kraft und leuchtender Helligkeit.

Die Menschen um uns herum nehmen eine Veränderung an uns wahr, man ist gern in unserer Nähe. Die Liebe verklärt auf eine gewisse Weise den Ernst des Lebens. Alle Düsterkeit verfliegt, und mit einemmal ist unsere Seele jung und frei. Die Liebe erweckt die Jugendlichkeit unseres Herzens. Wir entdecken unsere schöpferischen Kräfte. Am Wochenende konnte ich es deutlich erkennen, daß es ein anrührendes Erlebnis ist, zu sehen, wie die Liebe jemanden so geschwind heim zu sich führt.

Doch selbst ohne die äußere geliebte, den äußeren Geliebten können wir zum Geliebten oder  zur Geliebten werden. Wenn wir es vermögen, unser Selbst wertzuschätzen und das, was wir sind, zu lieben, erwacht der Frühling in unserem Herzen. Ich bin davon überzeugt, dass uns unsere Seele in die Liebe zu unserem Selbst regelrecht hineinzieht.

Wenn wir in die Zärtlichkeit unserer Seele eintauchen endet jede Qual in unserem Leben. Der heilige Bonaventura sagt in seinem“ Pilgerbuch der Seele zu Gott“: „Tritt also in dich selbst ein und erkenne, dass deine Seele sich auf´s innigste liebt“

Schließen wir Frieden mit unserer Sehnsucht, denn dann wird sie uns helfen, uns zu erinnern, warum wir hier auf Erden sind.

Mögest du den Mut haben, mit deiner ewigen Sehnsucht Freundschaft zu schließen….und gesegnet sei die Sehnsucht, die dich einst hierher brachte

 

Von Herzen,

Angela

Der österliche Frieden gelingt, wenn wir mit den Augen der Liebe schauen

Ostern. Das Osterfest ist ein interessantes symbolstarkes Datum, denn es überlagern sich hier doch zwei mächtige Mythen der Menschheit.

Lange vor den Christen feierten naturverbundene Stämme in diesen Tagen die Fruchtbarkeit des Lebens. Das deutsche Wort Ostern leitet sich vom altgermanischen Austrō für „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete. Der Wortstamm ist auch mit dem altgriechischen ēōs (Göttin der Morgenröte) verwandt. So spüren viele Menschen um diese Zeit herum eine Aufbruchsstimmung, eine neue Lust, hinauszugehen, zu wachsen, zu erschaffen – sich von den fruchtbaren Kräften des Lebens mitreißen zu lassen.

Doch in diesen Tagen wird noch ein weiterer Mythos geehrt und gefeiert – Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi – das älteste Fest der Christen. Wobei die Religionsvertreter heutzutage doch wohl mehr auf die Kreuzigungen des Menschensohnes Jesus schauen und seinen Kreuz-Tod beweinen. Im „Kurs in Wundern“ dagegen wird der Menschheit dringend ans Herz gelegt, eben nicht auf die Kreuzigung, sondern auf die Auferstehung zu schauen und diese zu leben und zu feiern. Auf den Christus zu schauen und zu ihm zu erwachen… (Mehr dazu findest du im vorjährigen Blogbeitrag: http://liebeversöhnt.de/ostern-meine-entscheidung-fuer-den-frieden-und-die-auferstehung/

Bleiben wir noch ein wenig bei der Auferstehung.

Jesus sagte. „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“. Die Tatsache, dass Jesus auferstanden ist, bedeutet, dass auch wir diesen Prozess der Auferstehung durchlaufen werden. Sogar in beschleunigter Form. Für die gesamte Menschheit wird sich dieser Prozess vollziehen. Offensichtlich stecken wir gegenwärtig mittendrin in diesem Prozess, denn die Zeichen, die auf die Entscheidung Tod oder Auferstehung des Menschen hinweisen, mehren sich. Und viele erkennen es bereits, wir müssen an unseren Gedanken, Gefühlen und Taten arbeiten und sie verbessern.

In den Einweihungstempeln wurde die Auferstehung schon immer gelehrt und viele sind auch schon auferstanden. Denn man braucht nicht körperlich zu sterben und beerdigt zu werden, um auferstehen zu können. Auferstehen heißt, die alten Schwächen, Laster, niedrige Gedanken oder Krankheiten abzulegen. Damit ein Wesen auferstehen kann, müssen seine Zellen vollkommen rein sein und hohe Schwingungen haben. Wer ein intensives geistiges Leben führt, bereitet sich auf diese Auferstehung vor.

Ein gutes Symbol, das das Lebensthema  Auferstehung gut verständlich macht, ist das Saatkorn oder das Samenkorn. Die wärmende Lebenskraft des Frühlings streichelt das Samenkorn sanft. Es wird aus seinem Schlaf wachgerüttelt. Das Leben erwacht und  beginnt sich in der Erde, im Samen  zu rühren und ein winziges Stielchen teilt das Samenkorn in zwei Hälften, sprießt aus dem Boden, bildet einen kleinen Trieb, aus dem dann eines Tages ein ganzer Strauch oder gar ein Baum wird. Das ist die Auferstehung.

Dieses Phänomen können wir überall in der Natur beobachten. Nicht umsonst genießen wir das Osterfest mit den buntesten und schönsten Ostereiern. Steht doch das Ei symbolisch für die Geburt des neuen Lebens. In der Natur zeigt sich, dass die Wärme und das Wasser, den Samen erwecken. Bei uns Menschen nennen wir es die Liebe, die wärmende, nährende und stärkende Form der Liebe, die in uns das Licht hereinlässt, so dass all unsere Zellen durchflutet und wir lichtvoll und erneuert werden.

Die Auferstehung ist nichts anderes, als die Qualität des Lebens als Sohn Gottes, als Christus. Christus ist die Auferstehung des  Lebens. Indem wir der Liebe folgen, den Christus in uns zum Leben erwecken, von der die Verurteilung ablassen  und die Qualitäten der Liebe nach außen leben, dann sind wir die Auferstehung. Wir steigen aus unseren symbolischen Gräbern des Schlafeswandelns in der Dunkelheit und der Lieblosigkeit und erwecken das Leben, geben uns der die Kraft Gottes in uns hin. Der Geist Gottes in uns erwacht und dehnt sich aus….das Licht kommtdie Welt wandelt sich und die Liebe breitet sich aus.

In dem Sinne wünsch ich euch ein schönes Osterfest und liebende Wärme für eure spirituelle Auferstehung

Mit Liebe für euch geschrieben von

Angela

 

 

 

 

Weitergabe gern und bitte im Originalformat mit Quellenangabe

http://liebeversöhnt.de/der-oesterliche-frieden-gelingt-wenn-wir-mit-den-augen-der-liebe-schauen/

 

 

Erforsche deinen Lebenssinn, dann lebst du mit Glanz in den Augen

Es gibt keine bessere Zeit als die Tage zwischen den Jahren, um sich zu entspannt zurückzulehnen, den Blick nach innen zu richten und tief in sich dem Lebenssinn nachzuspüren: „Lebe ich eigentlich so, wie ich es mir im tiefsten Inneren immer gewünscht habe?“

Wenn du dich in der Stille dieser Frage nach dem Sinn deines Lebens stellst und dabei tief abtauchst in die innere oder äußere Natur, kannst du daraus gestärkt wieder in den Strom des Lebens zurückkehren. In dir wird dadurch ein frisches Gefühl für die Lebendigkeit und die Vielfalt des eigenen Lebensweges entstehen.

Jeder von uns brauch etwas anderes, um zu sich selbst zu finden – für den einen erfüllen sich seine Sehnsucht durch den Rückzug in herrliche Winterlandschaften oder in ein Kloster, für den anderen ist es die höchste Freude, endlich mit der ganzen Familie nach Herzenslust herumzutollen und einfach mal gar kein Programm zu haben.

Im Grunde gibt es nichts weiter zu tun, als sich vom Leben selbst tragen zu lassen und sein ureigenes immerwährendes Lied zu singen. Die Frage dabei ist immer nur, lebst du nach deiner eigenen Melodie oder tanzt du nach der Pfeife eines anderen. Lebst du selbst oder wirst du belebt. Doch wenn du deinen Lebenssinn gefunden hast und du in das Verfolgen deiner eigenen Lebensspur investierst, dann hast du gute Karten, dein eigenes Lebenslied zu trällern. Der Glanz in deinen Augen und die Freude in deinem Gesicht zeugen davon.

Jedes Ende bedeutet gleichzeitig einen Anfang. Wir bekommen jedes Jahr auf´s neue die Chance, neu anzufangen. Wer seine Lebensziele klar formulieren kann, dem bietet sich stets eine einzigartige Möglichkeit: selbst zu leben, statt gelebt zu werden.

Das Ende des Jahres ist eine gute Gelegenheit, in diesem Leben den Himmel auf Erden zu erschaffen, und mit einer gewissen Portion Leichtigkeit, Freude oder Begeisterung  morgens aufzuwachen und zu sagen. „Danke! Danke für diesen neuen Tag“ Wir wachen morgens auf und bekommen einen ganzen Tag geschenkt. Die Frage, die deinen Lebensfaden webt ist immer: was machst du daraus???

Der Beginn eines Jahres ist, wie der Beginn eines jeden Morgens, ein wichtiger Moment. Die Rauhnächte jetzt sind ein guter Beginn, dir mal richtig Zeit für dich zu nehmen. Ambesten mehrerer Abende, um rückblickend aufzuschreiben, wie war mein Jahr 2017. Ebenso ist es gut auch vorwärts zu blicken und dich zu fragen: „Was wünsche ich mir?“

Wenn ich Zeit investiere, das heißt meine Aufmerksamkeit in den Beginn eines neuen Jahres, in die Schöpfung eines neuen Jahres lenke, werde ich mich im Laufe eines Jahres viel häufiger daran erinnern, wie ich denn dieses Jahr eigentlich leben wollte.

Nimm dir also jetzt die Tage zwischen den Jahren, um zu erforschen, welchen Sinn oder welche Richtung du deinem Leben geben möchtest. Nimm dir am besten ein oder zwei Blatt Papier und schreib alles auf, was dir dazu einfällt. Beschäftige dich mit deinen Aufzeichnungen hier nicht nur einen Tag, sondern ruhig mehrere Tage, jeweils eine Stunde lang und dabei tiefer und tiefer gehend. Dann können die Gedanken reifen. Am Ende bleiben nur wenige Sätze übrig, die zentriert, die Essenz deines Lebenswunsches, den Sinn deines Lebens formulieren.

Wenn dir dein Sinn und dein Wunsch für das Jahr 2018 so klar geworden ist, dass du diesen spontan benennen kannst, dann bist du bestens gerüstet, deinen eigenen Lebenssinn zu leben und musst ihn dir nicht von anderen geben lassen.

Ich wünsche dir Mut, dir in diesen heiligen Tagen selbst zu begegnen und ich wünsch dir viel Liebe zu dir, um das Beste aus deinem Leben zu machen.

Ich wünsche dir ein erkenntnisreiches Abschließen des Alten und ein mutiges, großherziges Ersehnen für das Neue in deinem Leben.

Das Team von „Liebe versöhnt“ wünschst dir und deinen Liebsten einen guten Rutsch und einen wunder-gefüllten Neustart.

Mit Liebe für dich geschrieben von

Angela

 

Statt enge Ansichten Zeit für eine Umarmung und Zeit, um miteinander zu sprechen

„Das Paradox unserer Zeit ist:

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten.

Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude.

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus, wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft. Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.

Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren. Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.

Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhauses.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: Sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: Das Leben zu ändern – oder den Text zu löschen.

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit EUCH sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die EUCH jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei EUCH sein werden.

Schenkt dem Menschen neben EUCH eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von EUREM Herzen kommt und EUCH nichts kostet.

Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich” und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen.

Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben EUCH sein.

Findet Zeit EUCH zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen.

Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.”

Verfasser: Dr. Bob Moorehead

Vom geistigem Frieden und der Suche auch nach etwas Wilderem

Bei meinen unterschiedlichen Zusammenkünften mit Menschen begegnen mir hin und wieder auch welche, deren ureigene Echtheit und Lebendigkeit auf mich wirklich ansteckend wirkt. Sie wirken präsent, nah, eigen, sehr lebendig und leuchten mit einem Feuer, das ihre Augen nur so funkeln lässt. Für mich hab ich dafür die Bezeichnung „Wilde weibliche Seelenkraft“ genommen.  Das was uns auch von der“ Wilden Weiblichen Seelenkraft“, die wir in uns wiederfinden können. Was ich damit meinte ist, daß es bei aller spirituellen Reife in mir auch noch etwas anderes gibt, etwas Wilderes…dieses Wildere in mir, das bezeichne ich hier mit “ Wilder Weiblicher Seelenkraft“.  Warum ich in dem Zusammenhang das Wörtchen „auch“ in die Überschrift reingesetzt habe? , weil es für mich kein entweder Geistiger Frieden oder das Wilde gibt, sondern, daß beides zusammengehört, um in meine ganz eigene lebendige individuelle Ganzheit zu kommen.
Und nein, es geht mir nicht um ein neues spirituelles Konzept, um ein neues Entweder/Oder, nein, ich philosophiere hier nicht, über eine neue fragmentarische Religion…mein fühlendes Denken hier bewegt sich in die Richtung Sowohl-als-Auch.
Intensiv folgte ich in den letzten Jahren dem spirituellen Weg, von dem ich mir erhoffte, dass er mich in den Geistigen Frieden bringt. Buddhismus, Taoismus, Gnostizismus…Kurs in Wundern, Christentum, Quantenphysik u.s.w.. Obwohl diese geistigen Wege mein Bewußtsein für Frieden und die Freude der Ewigen Gegenwart und auch von Gottes Liebe öffneten und mich auch lehrten, mich vereint  mit allem zu betrachten, scheinen sie mir zu trocken oder auch einseitig, von der Ganzheit menschlicher Erfahrung noch weit entfernt zu sein. Als Ergänzung zum Geistigen Frieden suchte ich nach etwas Wilderem, nach etwas, was meiner Sehnsucht nach Bedeutung ,meines einzigartigen Lebens und den heiligen Mysterien gerecht geworden wäre oder das mir geholfen hätte, die Natur des menschlichen Bewusstseins tiefer zu verstehen.
Ich stolperte über das untenstehende Gedicht von David Whyte. Seine Botschaft erschütterte mein spirituelles Weg-Konzept und das beeindruckte mich…ich forschte und ich suchte weiter..
Heute weiß ich, dass spirituelle Entwicklung sich nicht über einen, sondern zwei Bereiche definiert. Beide unterscheiden sich voneinander und dennoch ergänzen sie einander. Gemeinsam bilden sie ein Ganzes, einzeln sind die spirituellen Wege jedoch unvollständig.
Einer dieser spirituellen Wege wendet sich aufwärts dem Licht zu. Er hilft uns, aus den Interpretationen es weltlichen Egos auszusteigen und die innere Ruhe mit dem Einssein der Schöpfung erfahren. Er führt uns zu unserem Eins-Sein mit allem. Es ist der geistige Pfad, der dich in die geistigen hellen Höhen bringt.
Der Pfad, der Wilden weiblichen Seelenkraft, widmet sich der Erforschung des anderen spirituellen Weges. Dieser Weg führt uns hinab in das dunkle Zentrum unseres individuellen Selbstes und zu den fruchtbaren Mysterien der Natur, hinab zu dem weichen warmen atmenden  Tier in uns, dem tieferen Sinn des Menschseins. Diese Abstiegsreise bereitet uns darauf vor, in der Welt zu leben, die so sehr unseres Wandels bedarf, wie Whyte es in seinem Gedicht ausdrückt.Diese Reise zeigt uns, wo unser Standpunkt ist und wie wir diesen auf unsere ganz eigene einzigartige Weise einnehmen können. Wir erheben uns auf dieser Reise nicht hinauf zum Himmel, sondern fallen nach innen, in das Zentrum unserer Sehnsucht.
Die ganzheitliche Spiritualität bedeutet, dem Ruf zu folgen,den Aufstieg und den Abstieg miteinander zu verweben, um auf dieser Weise das Gleichgewicht zwischen oben und unten herzustellen. Aufzusteigen in die grenzenlose Leere des Raumes, dorthin in die obere Welt zu reisen, um dich mit den lichtvollen Ebenen zu vereinen. Ebenso steigst du, dem Rufe deiner Seele lauschend  in deine eigene Tiefe, in deine Wildnis hinab, du begibst dich auf deinen Seelenpfad, der dich zu deinen Schatten und zur Dunkelheit führt.
Die wahre Natur des Seins, deine wilde weibliche Seelenkraft,die Göttin in dir, will viel, vielleicht sogar alles:Sowohl die Dunkelheit des unendlichen Falles als auch dieses Steigen des lichtzitternden Spiels. Sie weiß, dass sie nicht gut sein muss, dass sie nicht um der Buße willen, meilenweit auf Knien durch die Wüste gehen muss. Sie weiss um ihre eigene Gottheit, ist darin eingewoben und verbunden und sie  läßt das weiche Tier ihres Körpers lieben, was es lieben will.
Von Herzen für dich
von, Angela
David Whyte, aus Self-Portrait“ in Fire in the Earth
„Es ist mir gleich, ob es nur einen Gott gibt, oder viele.
Ich möchte wissen, ob du dazu gehörst oder dich verlassen fühlst.
Ob du Verzweiflung kennst, oder sie in anderen erkennen kannst.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist, in dieser Welt zu leben, die so sehr deines Wandels bedarf.
Ob du mit festem Blick zurückschauenund sagen kannst: hier stehe ich.
Ich möchte wissen, ob du weisst, wie du mit dieser heftigen Lebenshitze verschmelzen kannst, um zur Mitte deiner Sehnsucht zu fallen.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist,Tag für Tag mit den Folgen der Liebe und mit der bitteren unerwünschten Leidenschaft deiner sicheren Niederlage zu leben.
 
Ich habe gehört, daß in dieser heftigen Umarmung sogar Gott von Gott spricht“
 
Es ist mir gleich, ob es nur einen Gott gibt, oder viele.
Ich möchte wissen, ob du dazu gehörst oder dich verlassen fühlst.
Ob du Verzweiflung kennst, oder sie in anderen erkennen kannst.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist, in dieser Welt zu leben, die so sehr deines Wandels bedarf.
Ob du mit festem Blick zurückschauenund sagen kannst: hier stehe ich.
Ich möchte wissen, ob du weisst, wie du mit dieser heftigen Lebenshitze verschmelzen kannst, um zur Mitte deiner Sehnsucht zu fallen.
Ich möchte wissen, ob du bereit bist,Tag für Tag mit den Folgen der Liebe und mit der bitteren unerwünschten Leidenschaft deiner sicheren Niederlage zu leben.
Ich habe gehört, daß in dieser heftigen Umarmung sogar Gott von Gott spricht
( David Whyte)

Mitgefühl ist eine schöne und wichtige Herzensqualität, die uns wieder miteinander verbindet…

Ich gestehe, wo immer ich kann, gebe ich mich wirklich gern der Faszination hin, die Bücher in  mir auslösen. Ja, ich bin eine von denjenigen, die stundenlang zwischen Bücherregalen und Buchstapeln einsinken kann, die in vielen Buchseiten magische Momente oder spannende Wortabenteuer findet und die auf den Strassen von wundervollen Satzgebilden in ferne Welten reist…. Und so gesehen, ist es für mich einerseits naheliegend und andererseits auch  ein wahrhaftes Highlight in den schier fast unendlichen Bücheralleen  der Frankfurter Buchmesse herumzuspazieren oder im Besucherstrom etagenweise mitzuschwimmen.

An diesem Samstag blieb ich verweilend in einer sehr gut besuchten Besucherecke stehen und lauschte den Frauenworten irakischer Schriftstellerinnen. Sie erzählten von ihrem Buch  „Mit den Augen von Inana“, einer Sammung irakischer Gedichte und Kurzgeschichten, sie berichteten  vom Leben der Frauen im Irak , erzählten von ihrer  Liebe in Zeiten des Terrors, von ihrer Auseinandersetzung mit Gewalt, Ängsten und Träumen, von ihrer Auflehnung gegen die patriarchalische Gesellschaft…

Stumm lauschte ich ihren ruhigen erzählenden Worten. Meine Sinne machen sich weit auf, so dass die Worte der Frauen aus dem fernen unbekannten Land tiefer in mich hineindringen können. Ich hörte von den vielen vielen kleinen Siegen, die diese Frauen schon erreicht haben. Ich ahne, was es in dieser dortigen herrschenden Männerdominanz bedeutet, wenn die Irakerin erzählt, dass sich die Frauen getraut haben, zu schreiben und daß von ihnen erste Workshops gegeben wurden. Meine Augen sehen das sanfte Lächeln in ihren Augen, als sie uns erzählt, daß Kinder Stifte in die Hand nahmen, um sich auszudrücken, daß  Frauen miteinander begonnen haben zu reden, daß sie sich aufmachen, den Platz des isolierten Verstummtseins zu verlassen. Und ich ahne von einem beginnenden lauten Aufschrei der Unterdrückten, der Risse in die gewohnten Machtstrukturen reißt und der die  Veränderung im selbstgefälligen Machtgefüge einleiten wird…

In mit formen sich Bilder vom dortigen Leben, Eindrücke dieser bis dahin unbekannten Kultur  dringen in mein Bewußtsein, ich ahne von dieser aufkeimenden entschlossenen Kraft, wie diese Frauen und Schwestern sich aufrichten, Stück für Stück,  um den ihnen von den Männern zugewiesenen unterwürfigen Platz zu verlassen…

Ich lausche bewegt, wie an diesemFrankfurter  Messesamstag die Frauen vor mir von  ihrem Ausbrechen aus ihrer alten Rolle berichten, von ihrem Kampf  um ein menschenwürdigen ebenbürtigen gesellschaftlichen Platz, von ihrem schwesterlichen Zusammenschluss, um in dieser maskulinen religiösen Übermacht nicht unterzugehen. Die Worte der irakischen Frauen sind frei von Anklage, frei von Hass und Wut…. Und ich spüre, wie eine warme Wellle des Mitgefühls aus meinem Herzen aufsteigt und von mir zu ihnen hinfließt. Der Wunsch, zu helfen, formt sich in mir. Ein fließendes emotionales Feld zwischen den erzählenden irakischen Frauen und mir ist entstanden, eine energetische  Verbindungvon Herzensraum zu Herzenraum hat sich gebildet. Ich fühle mich ihnen verbunden. Und in dieser Verbindung bekomme ich Zugang zu der mir eigenen  inneren Weisheit, die intuitiv weiß, was zu tun ist, um Leid zu lindern…..und stattdessen Liebevolles zu erschaffen.

Mitgefühl ist eine von mehreren Qualitäten unseres Herzens. Mitgefühl kommt vom Herzen und verhilft uns, uns mit dem Anderen zu verbinden. Ich meine hier, mitzuempfinden, zu fühlen, was der andere erlebt hat und wie er es erlebt hat. Ehrliches Mitgefühl weckt in uns den Wunsch, mitzuhelfen, die momentan vielleicht schmerzliche oder kalte Welt  des Anderen wieder ein wenig wärmer und liebevoller zu machen. Es ist eine feine emotinale Energie, ein Ausdruck gelebter offenbarter Liebe, der uns mit den göttlichen Instinkten des Kosmos, des Himmels oder des  Quantenfeldes in Berührung bringt. Mitgefühl ist eine von den sechs Herztugenden, das uns hilft, unsere Emotionen und auch unsere Persönlichkeit so zu führen, dass wir wieder im göttlichen Feld mitschwingen. Ehrliches Mitgefühl will sich auf liebevolle unterstützende Weise mit dem anderen verbinden und bringt die  anderen göttliche Aspekte, die Herztugenden  in uns wie Anerkennung, Vergebung, Demut, Verstehen und Mut hervor.

So kann ein liebevolleres Miteinander in unserer momentanen schmerzgebeutelten Welt entstehen, in dem auch Fürsorglichkeit und umeinander Kümmern wieder viel mehr Wärme in unsere erkaltete Gesellschaft bringt.

Dichtere Emotionen wie Eifersucht, Gier und Wut schaffen die Bedingungen für Zwietracht und Instabilität auf allen Ebenen.

Durch unsere Herztugenden wie dem Mitgefühl nähern wir uns  wieder unserer eigenen Göttlichkeit, denn diese ist nur über das Herz erreichbar. Wir alle, wir Menschen sind von Natur aus  mitfühlende Wesen. Beginnen wir heute damit, das Mitgefühl wieder zum Leben zu erwecken, es zuzulassen, damit der aktive Wunsch in uns entsteht, anderen zu helfen. Überwinden wir die Phase der Trennung und Isolation und der gesellschaftlichen Kälte, in dem wir uns mitfühlend einander und allem gegenüber zuwenden. So gestalten wir auf intelligente wundervoller Weise unseren gemeinsamen Lebenstanz in eine neue Phase der Zusammenarbeit, der Regeneration und der Erneuerung.  Entscheiden wir uns bewußt, unserem mitfühlenden Herzen zu folgen..so wandeln wir unsere eigene Furcht und Dichtheit und die des Planeten um und lassen die Intelligenz des Herzens sich offenbaren….

 

Ich danke dir, dass du mit deinem Herzen ebenso dabei bist

Herzensgruss von mir zu dir

Angela Paschold

Angela Paschold

Angela

Was also wird demnächst wirklich wichtig, was ist der Ausgang aus der Überforderung ?

„Was wohl wird demnächst wirklich wichtig? Wenn wir einen Begriff nennen müßten, der in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle spielen wird: welchen würden wir wählen???“…  Diese Frage stammt nicht etwa von mir, nein ich las sie in einem Zukunftsreport, herausgegeben von einem Zukunftsinstitut.  Tja, was es so alles gibt. Und wißt ihr, was die  „Zukunftsforscher“ herausgefunden haben? , es ist die… Achtsamkeit.

Die Achtsamkeit ist auf dem besten Wege, den eher faden Begriff der Wellness abzulösen. Selbst auf die Titelseiten großer Magazine hat es die Achtsamkeit geschafft, begründete der Verfasser des Zukunftsreports den neuen Trend „Achtsamkeit“. Und wie die Zukunftsforscher ebenso vermuten, wird Achtsamkeit in den kommenden Jahren auch das derzeitige Lieblingsnebelwort Nachhaltigkeit ersetzen.

Voilá, die Achtsamkeit beginnt ihren Siegeszug in die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gemächer. Zunächst wirkt das ja geradezu paradox: Wir  leben in einer Welt, die derart mit Informationen, Meinungen, Erregung, Angst, Lärm, Gleichzeitigkeit, Krise und Katastrophe überfüllt ist, das die Vokabel  „Achtsamkeit“ für viele vielleicht wie ein zynischer Treppenwitz klingen mag. Denn wie es schein hysteriert sich die Gesellschaft täglich mehr.

Und gerade deswegen müssen wir lernen: Uns in einer überfüllten, überreizten, überkomplexen Welt auf uns selbst zu besinnen. Dahin führt uns nur der Weg der Achtsamkeit. Achtsamkeit bedeutet ganz gegenwärtig zu sein für das augenblickliche Geschehen. Wenn ich achtsam lebe, bin ich mir bewusst, was ich in mir erlebe, sei es Freude oder auch Ärger. Egal womit ich beschäftigt bin, ich betrachte mein Erleben mit einem wachen Geist, ich lasse mich weder ablenken noch stören. Achtsamkeit ist ein Gewahrsein, das jeden Augenblick mit einem offenen, freundlichen Geist beobachtet. Das Schöne daran, wenn du achtsam bist, werden dir viele Momente, Begegnungen und Dinge bewußt, die du vorher nicht beachtet hättest. Du wirst im Belanglosen im Unscheinbaren, im Beiläufigen wirklich einzigartige Begegnungen entdecken, die dich immer wieder und auf´s Neue glücklich und dankbar machen können. So jedenfalls hab ich es erlebt, es ist meine Erfahrung.

Solange wir unseren Vorstellungen vom Glück hinterher rennen, alles muss größer, besser, bunter schillernder, lauter, noch anregender, noch kitzelnder, noch spektakulärer sein…. suchen wir den Kick von Faszination und Außergewöhnlichem,  um ein Gefühl von Fülle und Zufriedenheit zu bekommen. Doch diese Scheinwelten lenken uns nur von uns selbst, von unseren eigenen Leben ab. Wir kommen nicht in Kontakt mit dem Glück und das Leben rauscht an uns vorbei, ohne das es uns tiefer berühren und erfreuen kann. In dieser anstrengenden Zeit ist es wichtig, daß du verstehst, daß es nur die Achtsamkeit ist – die wache achtsame Präsenz, ganz im gegenwärtigen Moment zu sein- die dich dein Leben, dein Glück, deine Freude oder deinen Reichtum erst bewußt und damit erlebbar macht.

Du kannst dir noch so viel Momente von Freude oder Fülle erschaffen, solange du dir dessen nicht gewahr bist, geht s dir wie jemand, der im Wasser schwimmend vor Durst schreit. Wir sind blind und taub für unser kostbares Leben. Achtsamkeit öffnet uns den Blick für das Wunder des Lebens und das Glück lebendig zu sein.

Im Sommercamp halten wir an, wir stoppen unsere Suche nach dem nächsten Kick. Hier kommen wir zu uns, wir stellen die laute Musik des Lebens für eine Zeit ab, um uns wieder selbst zu spüren…um den wunderbaren Augenblick jetzt zu spüren.

Achtsamkeit braucht einen Raum, in dem sie sich entfalten kann, im Liebe-versöhnt-Sommercamp schaffen wir diesen Raum. Noch haben wir einige Plätze frei für dich. Wenn du dabei sein möchtest, meld dich entweder über unser Kontaktformular oder buch dir deinen Platz gleich auf der Seite „Übernachtung“

 

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, daß du achtsam mit dir lebst.

Dein Leben und du, ihr seid kostbar

Von Herzen, Angela

 

 

Wozu schleppst du all das mit dir rum..?

Von Freiheit und vom Sinn des Loslassens
“Ein Mensch war schwer beladen unterwegs. Aus dem Rücken trug er einen gewaltigen Rucksack voller Sand. Auf dem Kopf balancierte er einen Korb mit einer Melone und an seinen Füssen klirrten massige Eisenketten. So schleppte er sich durchs Leben, als er jemandem begegnete, der ihn fragte:
‘Wozu schleppst du diesen schweren Rucksack voller Sand mit dir herum?’
Erst bei dieser Frage spürte er, wie schwer das Gewicht auf seinen Schultern lastete und wie unnötig der Sand für ihn war. Also nahm er den Rucksack ab, schüttete den Sand in ein Schlagloch und dehnte und reckte sich.
Während er weiterging, war er ganz erstaunt, wie viel leichter ihm das Gehen fiel. Dann begegnete ihm wieder jemand und der fragte ihn:
‘Warum trägst du diese halb verfaulte Melone auf dem Kopf? Sieh dich um, überall hängen Früchte an den Bäumen und es sind genug für alle da!’
Der Mensch sah sich um und erkannte, dass der andere die Wahrheit gesagt hatte. Also nahm er gern den Korb ab und liess die Melone für Vögel und Ameisen zurück. Als er weiterging, genoss er das neue Gefühl von Beweglichkeit. Noch einmal begegnete ihm jemand und der fragt ihn:
‘Wozu trägst du denn diese schweren Eisenketten an den Füssen?’
Erstaunt blickte der Mensch an sich hinunter, denn er hatte sich so an seine Ketten gewöhnt, dass er sie ganz vergessen hatte. Selbst das Klirren hatte er überhört.
Nachdem er sich entschieden hatte, auch diesen Ballast loszulassen, schritt er weit aus und genoss das Gefühl von Freiheit.
Auch wenn uns nicht ständig jemand begegnet, der uns daruf aufmerksam macht, wo wir noch Ordnung schaffen und Ballast loswerden können, sind wir unserem inneren Chaos doch nicht hilflos ausgeliefert. Mit der Schulung der Selbstbeobachtung schärfen wir unsere Wahrnehmung und so können wir uns dann auch die zentralen Fragen selbst beantworten: Gehe ich gut mit mir um? Liebe und aktzeptiere ich mich so, wie ich bin?”
Aus dem Buch: “Aufräumen im Kopf” von Micheline Rampe