In Gemeinschaft studiert sich der Kurs leichter!

In vielen spirituellen Traditionen gibt es die „Zuflucht“ oder die Gemeinde, die einen unterstützt. Gemeinschaft soll nicht Gruppenzwang sein, sondern gegenseitige Unterstützung. Gemeinschaft soll Freude bereiten und alle Teilnehmer befördern und unterstützen. Gemeinschaft lässt Raum für Ausdruck und Fragen.

Der Kurs war nie dafür gedacht, dass man ihn alleine studiert. Sicherlich machen wir die täglichen Lektionen in unserem Geist und oft alleine. Aber die wirkliche Umsetzung und auch die „Prüfungen“ unseres Fortschrittes finden im Miteinander statt. Es sind die „anderen“, die mir meine Vergebungsübungen aufgeben, indem sie mich „ärgern“ ;-))

Frieden und Liebe wollen ausgedehnt werden, Freude und Lachen geteilt werden, Tränen gemeinsam geweint werden. Wenn du mehrere Menschen in deiner Umgebung hast, die mit dir den Kurs studieren wollen, kommen wir gerne vorbei, um dich/euch beim Aufbau einer regionalen Kursgruppe zu unterstützen. Nur Mut!

Segen, Manuela

 

 

Unterwegs als Kurslehrer

Wenn du eine Weile lang hingebungsvoll den Kurs studiert und die Übungen darin gemacht hast, kommt er dir einfach „aus allen Ohren“. Nicht dass du die richtigen Seiten und die richtigen Sätze kennst und Weltmeister im Zitieren bist – nein, du bist in einem gewissen Maße der Kurs GEWORDEN. Er lebt in dir. Du bist das Zeugnis der Transformation, die durch den Kurs erzielt werden kann. Anders: du bist ein Ausdruck der Liebe, der Wahrheit und des Weges.

Am letzten WE war ich unterwegs im Ruhrgebiet und ein paar Menschen hatten ein paar Menschen eingeladen. In kleinen Gruppen im Wohnzimmer oder im Fitness-Studio haben wir uns unterhalten bzw. uns unsere „Themen“ angeschaut. Sehr schön war für mich außerhalb dieser Treffen eine Begegnung mit einem jungen Mann, der offensichtlich und dann auch erklärtermaßen mit all dem „Zeug“, d.h. „Liebe Versöhnt“, Wunder, Kurs, usw. nichts anfangen kann und nichts davon hören wollte. Schön war nun, dass ich das nicht persönlich nahm und ihn einfach weiter wertschätzte. Ich ließ völlig davon ab, ihm „meine Ideen“ überzustülpen, sondern war einfach bereit, da zu sein und hilfreich zu sein.

Ein paar Sätze später sprudelten aus mir Gedanken heraus, in denen es um die Freiheit ging, die eigenen Gedanken wählen zu können, und dass die meisten Menschen ständig irgendwelche Gedanken nachbeten, die sie von anderen haben, aber selbst nie reflektiert haben. Für eine kurze Zeit war er ganz aufmerksam und ich merkte, wie ihn die Worte berührten. Sein Hören war genauso ein Geschenk, wie die Worte, die durch mich kamen und ich weiß, wir haben uns in dem Augenblick versöhnt – jenseits von Weltanschauungen.

Liebe ist wichtiger als Rechthaben. Wunder sind ein Ausdruck von Liebe. Wir sind nicht hier, um die Leute zu missionieren, sondern um sie zu lieben! Ahhh, wie großartig!