Die Liebe fließt in Hamburg weiter

Erneut starten die engagierten Hamburger  von „Liebe versöhnt“  eine “ Free Hugs“ -Initiative.  Wie Stephanie  Aguilar  berichtet, wird es diesmal am Hamburger Hafen bei den Landungsbrücken sein. Am 1.Juni, ab 15 Uhr wird  dort eine weitere und  dennoch  auch eine neue Welle der Liebe in die Welt hineingegeben. Egal ob Ankommende im Hafen oder Abreisende, Besucher, Diensthabender, Arbeitender, groß oder klein… jeder hat die wunderschöne Möglchkeit sich nächsten Samstagnachmittag einen liebevollen Willkommensgruss an der Landungsbrücke abzuholen, eine liebevolle Umarmung zu genießen, eine Herzensbotschaft zu empfangen oder sich auf eine liebevolle Herzensbegegnung einzulassen.

Und  vielleicht spürt ja der eine oder andere von euch, die kleine Sehnsucht im Herzen, einfach mal mitzumachen, zu erfahren, wie es ist, ganz uneigennützig Liebe weiterzugeben. Wie es ist, auf einen Fremden zuzugehen und zu spüren, wie der eben noch Fremde im selben Moment zu deinem Bruder werden kann. Wie es ist, ein offenes Herz anzubieten, den Moment zu füllen mit deiner Liebe, die Sekunden zu verwandeln in einen heilsamen und heiligenden Moment. Wie es ist, die Botschaften des Kurses zu praktizieren und wie es sich anfühlt, wenn Geben und Empfangen eins sind….komm einfach und sei dabei, wenn die Liebe sich von Herz zu Herz ergießen will.

Liebe ausdehnen: „Es war einfacher als ich dachte, und es kam tausendfach zu mir zurück…“

„Mein Wunsch ist es, Liebe ausdehnen und den Moment erfahren“ – so umschrieb Mitinitiatorin Heike Prigge vor wenigen Wochen hier an selbiger Stelle ihre Motivation für die  gemeinsame  „Free Hugs“-Aktion um den Hamburger Bahnhofspatz herum.  Wie fühlt es sich an, auf Menschen zu-zugehen, die dir im Moment noch fremd sind, werde ich mit meiner Gabe angenommen, kann ich erwartungsfrei bleiben…?? So die damaligen Gedanken des  kleinen Organisationsteams, das diese „Free hugs und mehr…“- Idee in Hamburg ins Leben brachte. Jeder, der mitmachen wollte,  konnte dabei seine ganz spezielle Art, seine Liebe in die Welt zu bringen, umsetzen.

Und dann war es soweit. Am Hamburger Bahnhofsplatz standen Rita, Andreas, Stephanie, Dagmar, Andrè, Heike, Anita und Dorothee, mit Plakaten, oder mit Blumen, mit Kärtchen oder Abreißzettelchen zum Mitnehmen, in selbst gebastelten „Free Hugs“-Shirts, mit offenen Armen und gingen auf Menschen zu, um etwas aus ihrem Herzen anzubieten. Es gab junge Menschen, die liefen schnurstracks auf die Umarmungs-Schenker zu.  Sie hatten es schon mal erlebt und  freuten sich hier über die schöne Einladung …und noch während sie freudig riefen: „Oh, free hugs, wie schön!“  lösten sie auch gleich Bewegungswellen im Bahnhof aus, so dass sich andere Reisende oder Ankommende angezogen fühlten.  Frauen, Männer, Kinder – viele nahmen eine Umarmung an. Väter schickten hier und da ihre Kinder vor , andere beobachteten erst mal, schlichen noch ein wenig drum herum und kamen dann doch, manche zögerlich, manche freudig. Der eine oder andere wollte erst mal lieber nur schauen, einige hasteten auch einfach vorbei,

ein diensthabender Mitarbeiter  im Bahnhof brachte  fürsorglich seinen Kollegen… es gab leuchtende Augen und lachende Gesichter. Es war ein Geben und ein Nehmen und eine schöne Stimmung. Von irgendwoher war auf einmal auch noch eine Gruppe Musiker dabei… ein lebendiger Nachmittag, an dem sich die Liebe am Hamburger Bahnhof ausdehnte.

Doch lassen wir die „Liebe-Verschenker“ selber zu Wort kommen:

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Dagmar: Mich hat der Nachmittag sehr glücklich gemacht hat. Ich fragte mich, warum ich mich so fühle dabei? Mich in liebevoller Herzöffnung mit anderen Menschen – egal wem – in einer Umarmung zu verbinden, lässt mich ganz im Moment sein. Und ich fühle in diesem Moment, dass alles da ist, wonach ich oder wir uns sehnen: Wertschätzung, Akzeptanz, Anerkennung, Sicherheit, Frieden, mit anderen Worten: es macht glücklich, die Liebe auszudehnen. Genauso konnte ich mich in den vielen Menschen erkennen, die Angst vor dieser „bedingungslosen Liebe“ haben. Einige verrieten ihre unsichere Zwiegespaltenheit im Vorübergehen, mit einem winzig kleinen Lächeln. Diese Menschen ermutigte ich humorvoll, sich auf die wundervolle Erfahrung einzulassen. Es kamen Fragen wie: „Warum machst du das hier?“ Oder: „Was willst du?“ „Was hast du vor?“ Zum Glück hatte ich meine „Selbstliebe zum abreißen“  Zeilen mit, die ein kleines Gespräch erleichterten und noch mehr Nähe aufbauten. Alle stimmten mit mir darin überein, das die Selbstliebe doch nicht so einfach gelingt. Die Begegnung mit einem Volltrunkenen und zwei Prostituierten berührten mich besonders. Da fühlte ich zunehmende Wehrlosigkeit in mir selbst. Anders ausgedrückt: Ich habe einen Rest von Zurückhaltung während der Free Hugs losgelassen. Alles darf sein. Jeder darf so sein, wie er gerade ist – ich natürlich eingeschlossen.

Heike: Eigene Begrenzungen loslassen, urteilsfrei meine Brüder annehmen und sie als Kind Gottes sehen, das war meine Erfahrung. Es war einfacher als ich dachte. Schön war, dass es tausendfach zu mir zurück kam. Ich fühlte mich völlig beglückt, in tiefstem Frieden und voller Liebe. So stell ich mir den Himmel vor!

Andreas: Ich habe Spaß, Freude und ganz viel Liebe geteilt. Es war einfach schön…

Anita: Für mich war es locker, lustig, leicht galaktisch … ein Polizist in Kampfausrüstung ließ sich von mir umarmen und ein freudiges Jubeln ging durch den HauptbahnhofI. Noch mehr galt meine Freude den Hunden und sie von Herzen knuddeln zu dürfen….Ich bin zutiefst dankbar für mein mit-da-sein dürfen.  Ich freue mich schon auf`s nächste mal…

Stephanie: Was war das für eine ideale Gelegenheit meine Herzakkus voll aufzuladen. Für mich gibt es kaum etwas Wunderbareres, als mich mit jedem noch so unterschiedlichen Menschen – egal ob Opa, Punker, Straßenkehrer, Polizist, Student, Kind, Tourist oderMusiker, Afrikaner,Inder oder Deutscher, ob Hund oder Kind – -verbunden zu fühlen. Es war schön, die Freude zu fühlen, die durch diese spontanen Umarmungen auftrat. Das Denken setzte irgendwann aus und ein „Dauergrinsen“ blieb in meinem Gesicht. Auch einige Tage später noch, fühlte ich mich meinen Mitmenschen überall viel herzlicher verbunden… Und ich verspürte  oft den Wunsch, dem durch Lächeln, freundliche Worte oder auch einer Umarmung Ausdruck zu verleihen…

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Tja,dem gibt es wohl Nichts hinzuzufügen. Wohl jeder hier wird wohl zur  ähnlichen Schlussfolgerung kommen: Liebe ausdehnen macht wirklich glücklich. Geben macht glücklich, Geben und Nehmen wahrhaft sind eins und die Liebe, die will sich immer nur verschenken. Oder wie es im Kurs in Wundern“ so schön benannt wird. Um zu haben, gib allen alles… Und das ist die Wahrheit.

Angela

Spendenaufruf: Vergebungsgarten Suderwich

In diesem Jahr wollen wir eine ganz kompakte Version eines Vergebungsgartens in Umlauf bringen. Sechs Stahlstelen – 1,80 m hoch – dürfen im Rathaus von Suderwich und an anderen Plätzen um Recklinghausen herum aufgestellt werden. Wir haben professionelle Unterstützung sowohl von diversen Künstlern aus auch von örtlichen Politikern bekommen und freuen uns über den positiven Anklang, den dieses Projekt hat.

Mehr Informationen dazu und auch alle Spendeninfos findet ihr hier:

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Hier ein Zeitungsartikel, der am 11.04.2013 in Recklinghausen erschienen ist.

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Liebe ist ein Erfahrungsweg und „Freie Umarmungen“ sind eine Einladung

Die frohe Botschaft gleich vorweg: Am 13. April wollen drei Vereinsmitglieder von unserer Liebe-versöhnt-Gemeinschaft am Hamburger Hauptbahnhof die Menschen dort mit einer Umarmung, mit einer „Free Hugs“ beschenken. Gemeinsam wollen Heike, Stephanie und Dagmar an diesem April-Samstag mit ihrer Aktion die Liebe ausdehnen und Menschen ihre Liebe schenken. Wie Heike erzählt, ist aber noch ein anderer Aspekt dabei, der sie zu dieser gemeinschaftlichen Aktion bewog.  Ja, auf Menschen einfach zu zu gehen und ihnen eine Umarmung anzubieten, sei die eine Seite des Vorhabens dieser Hamburger Frauen. Gleichzeitig wollen sie aber auch in sich einen Raum des momentanen Gewahrseins aufmachen, um genau jetzt, diesen Moment wirklich zu erfahren und authentisch zu handeln.
Wie fühlt es sich für uns an, auf Menschen zu zugehen, auf Menschen, die mir eben noch unbekannt sind? Werde ich mit meiner Gabe angenommen?…Wie erwartungslos und urteilsfrei kann ich dabei bleiben, wenn ich etwas von mir verschenken will?..? All das sind Gedanken, die den drei Frauen durch den Kopf gegangen sind und noch gehen, Gedanken, die etwas mit ihnen machen und die sie bewog, sich auf diese Aktion einzulassen.
Um es ehrlich zu sagen, ja ich bewundere den Mut der drei Frauen. Ich freu mich, dass sie aktiv, bewusst und engagiert etwas tun wollen, damit der Gedanke einer Liebe, die sich in einer liebevollen Mitmenschlichkeit ausdrückt, verschenken möchten. Ja, diese Aktion „Free Hugs“ wirklich im Sinne von frei und kostenlos, unverbindlich und gratis an einem öffentlichen größeren Platz anzubieten, finde ich wirklich toll.
Dass Heike, Stephanie und Dagmar sich dabei aber auch auf den anderen Aspekt – den Moment bewusst erfahren zu wollen – einlassen, das berührt mich tief. Sich bewusst auf diesen Moment der Jetzt-Beziehung einzulassen, um einen wahrhaften heiligen Moment mit den unterschiedlichsten Menschen , im „Kurs in Wundern“ wird es so schön als Heiliger Moment bezeichnet,daraus zu machen, das finde ich mutig und ebenso wertvoll, wie die „Free Hugs“, die freien Umarmungen….
Natürlich spreche ich hier auch die Einladung an alle aus, wer sich inspiriert fühlt, da mitzumachen, ist herzlich eingeladen, wie uns Heike Prigge versichert. Die Gruppe aus Hamburg freut sich über jeden, der mitmachen und dabei sein möchte. Am 13. April gibts am Hamburger Bahnhof liebevolle Erfahrungen und gelebtes Miteinander, sowohl mit sicherlich vielen Umarmungen aber auch mit vielen schönen Erlebnissen….es ist die Liebe, die uns miteinander verbindet.

Himmelszeit – ein Gedicht von John Holway

Heaven is not just some place you are going to, but heaven can be here and happens through you!

You can bring a smile to this place. You can bring heaven to a stranger’s face.
Heaven is not just a place, but an energy – this is a truth over time revealed to me.
Heaven is not just a place, but a state of Grace.  A moment to perceive our savior’s face.

You don’t have to work to get to heaven you see, just open your heart and let your love flow free. Open your mind, let God stir your soul, the power of His grace can make us again whole.

When you learn to relax, to give up and let go. Heaven appears – enjoy the show!  The clouds may part, the sun may shine. An angel may come to tell you – you’re fine!

Heaven is just a raised state of consciousness. A moment of love and the absence of stress.
Nothing more than a chance to be, a sense of belonging or mystery. A sense of wonder, a sense of awe. For God is in heaven and He gives us all…
The sun sparkles on the river, as the ships glide by. It is so beautiful I am moved to cry.

I am at rest. My worries have ceased. Heaven is here and love is released. Heaven can be a hot warm chocolate on cold winter’s day. A moment of silence to muse and to pray.
Allow yourself off the hook for a while, let go and let God –   enjoy your smile.

Just open your heart and let love flow through, for God can use each one of you..
He can use you to bless another, together in heaven is a joy to discover…
There is nothing to do, there is nowhere to go. Sit back, breathe deep and enjoy the show.

May you feel God’s love and share what you feel.
This is the only thing in life that is forever REAL…..

 John W Holway, Hamburg
Saturday 13 March 2010

2013: Sei die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst und wirst

Was hat Deiner Ansicht nach die Welt am Nötigsten? Was fehlt?
Wir müssen und dürfen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen. An diese tiefe Wahrheit und gleichzeitig Ermunterung hat uns Mahatma Gandhi erinnert. Was für eine wunderbare Macht, die meine Gedanken und Taten haben.

Im Kurs in Wundern drehen sich die ersten Lektionen genau auch darum, dass unsere Gedanken nicht neutral sind, dass wir die Schöpfer und GestalterInnen unserer Welt sind. Eine bedeutungslose und achtungslose Welt macht freilich Angst, das wenn wir unsere Gedanken und Kraft nicht bedacht und liebevoll einsetzen. „Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein“ heißt es in Lektion 18. Gedanken sind Taten. Und mein Teil ist wesentlich für die Ausdehnung der Liebe, wie auch Deiner, so ist unsere Gewissheit in LIEBE VERSÖHNT.

Mir gefällt die Ermunterung, dass ich beitrage – dass ich mit der Entscheidung Liebe und Mitgefühl zu denken, zu entdecken und zu sehen eine Welt gestalten helfe.

Ein Traum und auch eine Entscheidung: Wir schaffen eine neue Währung. Wir dehnen die Liebe aus.

Wesentliche Orte und Erfahrungsräume: Begegnungen, Stille, Sprechen und Atmen, Liebe spüren und Mitgefühl ausdehnen, Gott nahe sein.

Insofern darf die Überschrift heißen: Du bist bereits die Veränderung.

Matthias

Film zum Friedensmosaik

Die kleinen Symbole unserer Friedensversprechungen, die wir auf unseren Treffen gemeinsam erstellt haben, sind nach Amerika ausgewandert! Im Rahmen der internationalen Friedenswoche waren sie Teil eines großen Friedensmosaik, welches öffentlich ausgestellt wurde!

Dank an alle, die mitgemacht haben, ihre Versprechen umgesetzt haben und auch an die Brüder, die die Leinwände im Koffer nach Wisconsin transportiert haben!

Hier ein kleiner You Tube LINK dazu.

Feedbacks aus den Vergebungsgärten

Unbekannte Besucher hinterließen unter anderem folgende schöne Texte in unseren Gästebüchern:

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An diesem wunderbaren Ort fühle ich mich geborgen und getragen. Ich konnte heute mit meiner Vergangenheit Frieden schließen und gehe mit geöffnetem Herzen in mein neues Leben voller Zuversicht und neu entdeckter Schöpfermacht.
Danke!

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Ich fühlte mich an diesem Ort zutiefst berührt. Hier konnte ich meine große Liebe nochmal anschauen und verzeihen für den inneren Frieden.

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Das ist wirklich eine Wiese. Seit langem habe ich keine Heuschrecken mehr gesehen. Und fast wäre ich dran vorbeigelaufen.
Der Versöhnungsweg ist nicht leicht. Aber ohne ist`s wohl noch schwieriger.

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Immer wieder gerne kommen wir hier vorbei- eine Insel inmitten einer ruhelosen Welt. Es hilft uns an das gute im Menschen zu glauben. Herzlichen Dank für euren selbstlosen Einsatz. Herzliche Grüsse

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Ein wunderschöner Ort! Vögelgezwitscher, ein Bussard dreht seine Kreise… schwebt über allem… Wie schön, dass ich diesen Ort kennen lernen durfte!
Die Gedanken zur Versöhnung mit der Erinnerung an diesen wunderbaren Flecken Natur nehme ich mir nach Hause.

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Ein schöner Ort und eine tolle Idee mit dem Parcours. Bin ihn gegangen und konnte spontan einen kleinen Groll auf meine liebe Tochter loswerden. Auch im fortgeschrittenen Alter kann man sich leicht zurückgesetzt fühlen. Alles Liebe und Danke

Geborgenheit und Güte

LIEBE Freunde,

 Geborgenheit und Güte suchen wir in der Stille der Natur,  weit ab vom
Alltagsstress, von urteilen, leisten und checken müssen.

Geborgenheit und Güte brauchen wir ,wenn es kalt wird, wir mit Wintervorbereitungen beschäftigt sind ,vereinzelt in unseren Wohnungen sitzen, uns getrennt oder einsam fühlen.

Geborgenheit und Güte erfahren wir durch Zusammenkommen, von Herzen zuhören, uns üben in Urteilslosigkeit und einfach mit dem sind, was uns grade bewegt.

Geborgenheit und Güte empfangen wir,weil  wir uns miteinander erinnern, dass wir Geschöpfe Gottes , Geschöpfe der allumfassenden Liebe sind, heilen und in unser wahres Selbst zurück kommen.

 Mit Affinity-Runden, Übungen, Aufstellungen, Stille und der Weisheit von“ Ein
Kurs In Wundern“, treffen wir uns montags ab dem 01.10.2012 19h30, 14 tägig
bei Ursa und Dietrich Block,Senner Hellweg 497+1,33689 Bielefeld,Tel :
 05202-928647. Bitte Anmelden und regelmässig teilnehmen ,damit unsere
Welt Frieden,Wunder und Himmel auf Erden erfahren kann,

Geherzt von Ursa und Dietrich

 

 

Sommercamp im Licht der Liebe… eine kleine Nachlese

 

 

 

 

 

Es gibt Erfahrungen, die  berühren dich so tief im Herzen, daß danach nichts mehr so ist wie vorher… meine Erfahrung in unserm diesjährigen Sommercamp war so eine. 14 Tage Camping im Bielefelder Schopketal war angesagt und das große Motto war: Liebe versöhnt.

Bunte Zelte belebten die Camp-Wiese. Manche standen länger, manche nur in paar Tage. Es gab Freunde, die blieben von Anfang bis Ende, es gab welche, die blieben einige Tage oder eine kleine Weile im Camp, und es gab welche, die kamen fast täglich nach der Arbeit und  gingen  spät abends wieder heim, um am nächsten Tag wieder zu kommen. Und uns alle einte  die gemeinsame Sehnsucht vom Miteinander-Sein, von Heilung in unserem Herzen zu erfahren und eine wahrhaft verbindende, vereinende Liebe zu leben und zu erleben. Und ehrlich gesagt, dazu hatten wir reichlich Gelegenheit, jeden Tag, jeden Moment auf`s Neue… wieder und wieder

Allmorgendlich begannen wir  den Tag in Stille  und in Verbindung mit Gott. Unsere Kurs-in-Wundern-Lektionen halfen uns, die Ausrichtung für den jeweils heutigen Tag festzulegen… In den Vormittagstunden und denen des  Nachmitages widmeten wir uns der Heilung unserer seelischen Wunden, wir übten uns in Vergebungsübungen, mal in stiller Gegenüberstellung, mal in versunkenem Durchlaufen des Vergbungspfades, mal in radikaler entladender Art. Wir übten uns in Geduld mit uns selber, wir schenkten unseren Schatten einen Strauß aus Akzeptanz und Mitgefühl, wir räumten unsere Vorurteile aus und fanden darunter  unglaublich viel Liebe, wir bestärkten uns in unserem Glauben, vertieften uns in die Kursweisheiten und fanden neue  tiefere und intensivere Wege zu Gott. Gruppenübungen und Einzelarbeiten ergänzten sich auf eine wundervolle Weise, und manch Neuausrichtung widerspiegelte sich im  stillen Malausdruck für unser Friedensmosaik.

Ein buntgefächertes Angebot bereicherte das „Liebe versöhnt-Camp“ jeden Tag auf`s Neue. Viele waren angereist, um für ein besseres Miteinander und für heilende Momente ihren ganz speziellen Beitrag zu geben oder auch um dabei zu sein. Und waren die vielseitigen Angebote unterschiedlicher Menschen – rein oberflächlich betrachtet  – zwar unterschiedlich, so verfolgten sie doch alle ein und denselben Zweck: Heilung in uns zu erfahren, unsere Wunden in Perlen zu verwandeln und den Weg für Gottes allumfassende Liebe frei zu machen, um die Liebe dann als Geschenk in die Welt zu reichen.

Nebenher lief der weltliche Tagesablauf  für die ca 30 köpfige Kerncampgemeinde: Frühstück richten, Abwasch organisieren, Einkauf… Essen kochen, Holz für Lagerfeuer zusammentragen usw. Die vielen Regengüsse waren gute Lehrmeister, sie lehrten uns Geduld und wundervolle Hilfsbereitschaft, wenn wieder einmal Lösungen für trockene Zeltwände nötig waren. Wir wurden Meister der Improvisation und begriffen schnell, daß es leichter wird, wenn wir flexibel bleiben. Die kühlen Tage  lehrten uns zusammnzurücken, so daß jeder einen Platz am warmen Feuer fand. Im alltäglichen Miteinander lernten wir, wie sich Gemeinschaft entwickelt, dass es vor allem Bereitschaft braucht, sich einzubringen. In uns wuchs  sanft und doch stark die Liebesbereitschaft, über die helfende Hand hinauszugehen und auch unser Herz zu teilen. Wir tauchten tief ein und fanden so viel Heilsames.

Es gab täglich heilige Momente, die unser Innerstes berührten, hier ein liebevolles Wort, dort eine tröstende Umarmung, da eine helfende Hand, dort eine Antwort: Ja, ich mache das… so sammlten wir viele Momente, die uns einander näher brachten, die uns auf neue Art verbanden. Nähe entstand, Achtung, Akzeptanz und Mitgfühl machte unsere Herzen weicher. Eine einzige heilige Familie war entstanden, wir waren EINS geworden.

Die bewegten Worte, die wir in der  abschließenden letzten Camprunde teilten, zeugten von unserer Verwandlung. Worte des Dankes  fanden  die offenen Herzenstüren, segnende Worte berührten unsere Seelen, auch die Kinder zeigten ihre innere Bewegung… Ja, wir waren zusammengewachsen, wir fühlten die neue Herzensgenmeinschaft.  Es war viel Heilung geschehen, manch alter  einschränkender Gedanke landete in der Tonne, etliche Vorurteile wurden entsorgt,  wir lachten und weinten gemeinsam,  manch spannungsgelandene Beziehung erlebte einen geheiligten Glanz  und  mach Sorgengedanke  wich einem neuen Gottvertrauen, so dass mehr und mehr Raum für den Frieden Gottes entstand… Welch eine wundervolle Erfahrung, kein Wunder, daß die Dankbarkeit unsere Herzen zum Überfliessen brachte…

Halleluja…. dank an die beiden wundervollen Organisatoren Ursa und Dietrich, die Raum und Zeit zur Verfügung stellen, die so viel von sich bereits im Aufbau und der Vorbereitung hineingegeben haben, damit all diese vielen versöhnenden Liebesaspekte geschehen konnten… und nun ist meine Welt  jedenfalls eine andere!

Danke, liebe Campbewohner und Mitmacher, Segen für euch, wo immer ihr seid, wir sind vereint… wir sind auf immer verbunden, wir sind Boten für ein neues Miteinander.

In Liebe und  unermesslicher  Dankbarkeit, Angela