Wunderschöne Feiertage für Dich und Deine Liebsten

Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen. Nichts im Leben ist selbstverständlich.

Das Leben ist viel zu schön, um es in ewiger Hektik zu verbringen. Darum lebe lieber den Moment und warte nie mehr auf Morgen.

Dein Leben, unser Leben ist genau jetzt in diesem Augenblick. Ob es noch einen Morgen geben wird, das wissen wir in diesem Moment noch nicht.

Ich wünsche Dir die Kraft und Power, stets Dein Leben zu leben und dies in großer und tiefer Dankbarkeit.

Von Herzen  heute einfach nur Danke. Danke für Deine Treue, Danke für deine Zeit, Danke für ein weiteres gemeinsames Jahr 2017.

FROHE WEIHNACHTEN 🙂

Viele Grüße

lothar schmeller

Mitgefühl ist eine schöne und wichtige Herzensqualität, die uns wieder miteinander verbindet…

Ich gestehe, wo immer ich kann, gebe ich mich wirklich gern der Faszination hin, die Bücher in  mir auslösen. Ja, ich bin eine von denjenigen, die stundenlang zwischen Bücherregalen und Buchstapeln einsinken kann, die in vielen Buchseiten magische Momente oder spannende Wortabenteuer findet und die auf den Strassen von wundervollen Satzgebilden in ferne Welten reist…. Und so gesehen, ist es für mich einerseits naheliegend und andererseits auch  ein wahrhaftes Highlight in den schier fast unendlichen Bücheralleen  der Frankfurter Buchmesse herumzuspazieren oder im Besucherstrom etagenweise mitzuschwimmen.

An diesem Samstag blieb ich verweilend in einer sehr gut besuchten Besucherecke stehen und lauschte den Frauenworten irakischer Schriftstellerinnen. Sie erzählten von ihrem Buch  „Mit den Augen von Inana“, einer Sammung irakischer Gedichte und Kurzgeschichten, sie berichteten  vom Leben der Frauen im Irak , erzählten von ihrer  Liebe in Zeiten des Terrors, von ihrer Auseinandersetzung mit Gewalt, Ängsten und Träumen, von ihrer Auflehnung gegen die patriarchalische Gesellschaft…

Stumm lauschte ich ihren ruhigen erzählenden Worten. Meine Sinne machen sich weit auf, so dass die Worte der Frauen aus dem fernen unbekannten Land tiefer in mich hineindringen können. Ich hörte von den vielen vielen kleinen Siegen, die diese Frauen schon erreicht haben. Ich ahne, was es in dieser dortigen herrschenden Männerdominanz bedeutet, wenn die Irakerin erzählt, dass sich die Frauen getraut haben, zu schreiben und daß von ihnen erste Workshops gegeben wurden. Meine Augen sehen das sanfte Lächeln in ihren Augen, als sie uns erzählt, daß Kinder Stifte in die Hand nahmen, um sich auszudrücken, daß  Frauen miteinander begonnen haben zu reden, daß sie sich aufmachen, den Platz des isolierten Verstummtseins zu verlassen. Und ich ahne von einem beginnenden lauten Aufschrei der Unterdrückten, der Risse in die gewohnten Machtstrukturen reißt und der die  Veränderung im selbstgefälligen Machtgefüge einleiten wird…

In mit formen sich Bilder vom dortigen Leben, Eindrücke dieser bis dahin unbekannten Kultur  dringen in mein Bewußtsein, ich ahne von dieser aufkeimenden entschlossenen Kraft, wie diese Frauen und Schwestern sich aufrichten, Stück für Stück,  um den ihnen von den Männern zugewiesenen unterwürfigen Platz zu verlassen…

Ich lausche bewegt, wie an diesemFrankfurter  Messesamstag die Frauen vor mir von  ihrem Ausbrechen aus ihrer alten Rolle berichten, von ihrem Kampf  um ein menschenwürdigen ebenbürtigen gesellschaftlichen Platz, von ihrem schwesterlichen Zusammenschluss, um in dieser maskulinen religiösen Übermacht nicht unterzugehen. Die Worte der irakischen Frauen sind frei von Anklage, frei von Hass und Wut…. Und ich spüre, wie eine warme Wellle des Mitgefühls aus meinem Herzen aufsteigt und von mir zu ihnen hinfließt. Der Wunsch, zu helfen, formt sich in mir. Ein fließendes emotionales Feld zwischen den erzählenden irakischen Frauen und mir ist entstanden, eine energetische  Verbindungvon Herzensraum zu Herzenraum hat sich gebildet. Ich fühle mich ihnen verbunden. Und in dieser Verbindung bekomme ich Zugang zu der mir eigenen  inneren Weisheit, die intuitiv weiß, was zu tun ist, um Leid zu lindern…..und stattdessen Liebevolles zu erschaffen.

Mitgefühl ist eine von mehreren Qualitäten unseres Herzens. Mitgefühl kommt vom Herzen und verhilft uns, uns mit dem Anderen zu verbinden. Ich meine hier, mitzuempfinden, zu fühlen, was der andere erlebt hat und wie er es erlebt hat. Ehrliches Mitgefühl weckt in uns den Wunsch, mitzuhelfen, die momentan vielleicht schmerzliche oder kalte Welt  des Anderen wieder ein wenig wärmer und liebevoller zu machen. Es ist eine feine emotinale Energie, ein Ausdruck gelebter offenbarter Liebe, der uns mit den göttlichen Instinkten des Kosmos, des Himmels oder des  Quantenfeldes in Berührung bringt. Mitgefühl ist eine von den sechs Herztugenden, das uns hilft, unsere Emotionen und auch unsere Persönlichkeit so zu führen, dass wir wieder im göttlichen Feld mitschwingen. Ehrliches Mitgefühl will sich auf liebevolle unterstützende Weise mit dem anderen verbinden und bringt die  anderen göttliche Aspekte, die Herztugenden  in uns wie Anerkennung, Vergebung, Demut, Verstehen und Mut hervor.

So kann ein liebevolleres Miteinander in unserer momentanen schmerzgebeutelten Welt entstehen, in dem auch Fürsorglichkeit und umeinander Kümmern wieder viel mehr Wärme in unsere erkaltete Gesellschaft bringt.

Dichtere Emotionen wie Eifersucht, Gier und Wut schaffen die Bedingungen für Zwietracht und Instabilität auf allen Ebenen.

Durch unsere Herztugenden wie dem Mitgefühl nähern wir uns  wieder unserer eigenen Göttlichkeit, denn diese ist nur über das Herz erreichbar. Wir alle, wir Menschen sind von Natur aus  mitfühlende Wesen. Beginnen wir heute damit, das Mitgefühl wieder zum Leben zu erwecken, es zuzulassen, damit der aktive Wunsch in uns entsteht, anderen zu helfen. Überwinden wir die Phase der Trennung und Isolation und der gesellschaftlichen Kälte, in dem wir uns mitfühlend einander und allem gegenüber zuwenden. So gestalten wir auf intelligente wundervoller Weise unseren gemeinsamen Lebenstanz in eine neue Phase der Zusammenarbeit, der Regeneration und der Erneuerung.  Entscheiden wir uns bewußt, unserem mitfühlenden Herzen zu folgen..so wandeln wir unsere eigene Furcht und Dichtheit und die des Planeten um und lassen die Intelligenz des Herzens sich offenbaren….

 

Ich danke dir, dass du mit deinem Herzen ebenso dabei bist

Herzensgruss von mir zu dir

Angela Paschold

Angela Paschold

Angela

Was also wird demnächst wirklich wichtig, was ist der Ausgang aus der Überforderung ?

„Was wohl wird demnächst wirklich wichtig? Wenn wir einen Begriff nennen müßten, der in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle spielen wird: welchen würden wir wählen???“…  Diese Frage stammt nicht etwa von mir, nein ich las sie in einem Zukunftsreport, herausgegeben von einem Zukunftsinstitut.  Tja, was es so alles gibt. Und wißt ihr, was die  „Zukunftsforscher“ herausgefunden haben? , es ist die… Achtsamkeit.

Die Achtsamkeit ist auf dem besten Wege, den eher faden Begriff der Wellness abzulösen. Selbst auf die Titelseiten großer Magazine hat es die Achtsamkeit geschafft, begründete der Verfasser des Zukunftsreports den neuen Trend „Achtsamkeit“. Und wie die Zukunftsforscher ebenso vermuten, wird Achtsamkeit in den kommenden Jahren auch das derzeitige Lieblingsnebelwort Nachhaltigkeit ersetzen.

Voilá, die Achtsamkeit beginnt ihren Siegeszug in die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gemächer. Zunächst wirkt das ja geradezu paradox: Wir  leben in einer Welt, die derart mit Informationen, Meinungen, Erregung, Angst, Lärm, Gleichzeitigkeit, Krise und Katastrophe überfüllt ist, das die Vokabel  „Achtsamkeit“ für viele vielleicht wie ein zynischer Treppenwitz klingen mag. Denn wie es schein hysteriert sich die Gesellschaft täglich mehr.

Und gerade deswegen müssen wir lernen: Uns in einer überfüllten, überreizten, überkomplexen Welt auf uns selbst zu besinnen. Dahin führt uns nur der Weg der Achtsamkeit. Achtsamkeit bedeutet ganz gegenwärtig zu sein für das augenblickliche Geschehen. Wenn ich achtsam lebe, bin ich mir bewusst, was ich in mir erlebe, sei es Freude oder auch Ärger. Egal womit ich beschäftigt bin, ich betrachte mein Erleben mit einem wachen Geist, ich lasse mich weder ablenken noch stören. Achtsamkeit ist ein Gewahrsein, das jeden Augenblick mit einem offenen, freundlichen Geist beobachtet. Das Schöne daran, wenn du achtsam bist, werden dir viele Momente, Begegnungen und Dinge bewußt, die du vorher nicht beachtet hättest. Du wirst im Belanglosen im Unscheinbaren, im Beiläufigen wirklich einzigartige Begegnungen entdecken, die dich immer wieder und auf´s Neue glücklich und dankbar machen können. So jedenfalls hab ich es erlebt, es ist meine Erfahrung.

Solange wir unseren Vorstellungen vom Glück hinterher rennen, alles muss größer, besser, bunter schillernder, lauter, noch anregender, noch kitzelnder, noch spektakulärer sein…. suchen wir den Kick von Faszination und Außergewöhnlichem,  um ein Gefühl von Fülle und Zufriedenheit zu bekommen. Doch diese Scheinwelten lenken uns nur von uns selbst, von unseren eigenen Leben ab. Wir kommen nicht in Kontakt mit dem Glück und das Leben rauscht an uns vorbei, ohne das es uns tiefer berühren und erfreuen kann. In dieser anstrengenden Zeit ist es wichtig, daß du verstehst, daß es nur die Achtsamkeit ist – die wache achtsame Präsenz, ganz im gegenwärtigen Moment zu sein- die dich dein Leben, dein Glück, deine Freude oder deinen Reichtum erst bewußt und damit erlebbar macht.

Du kannst dir noch so viel Momente von Freude oder Fülle erschaffen, solange du dir dessen nicht gewahr bist, geht s dir wie jemand, der im Wasser schwimmend vor Durst schreit. Wir sind blind und taub für unser kostbares Leben. Achtsamkeit öffnet uns den Blick für das Wunder des Lebens und das Glück lebendig zu sein.

Im Sommercamp halten wir an, wir stoppen unsere Suche nach dem nächsten Kick. Hier kommen wir zu uns, wir stellen die laute Musik des Lebens für eine Zeit ab, um uns wieder selbst zu spüren…um den wunderbaren Augenblick jetzt zu spüren.

Achtsamkeit braucht einen Raum, in dem sie sich entfalten kann, im Liebe-versöhnt-Sommercamp schaffen wir diesen Raum. Noch haben wir einige Plätze frei für dich. Wenn du dabei sein möchtest, meld dich entweder über unser Kontaktformular oder buch dir deinen Platz gleich auf der Seite „Übernachtung“

 

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, daß du achtsam mit dir lebst.

Dein Leben und du, ihr seid kostbar

Von Herzen, Angela

 

 

Das Liebe-versöhnt-Sommercamp-Gewinnspiel – ein wundervoller Beginn

„Es gibt Erfahrungen, die berühren dich so tief im Herzen , dass danach nichts mehr so ist  wie vorher.“ Mit diesen Worten beschrieb ich  vor einiger Zeit meine Erfahrung im Liebe-versöhnt-Sommercamp. Genauso war es damals , genauso war es auch im Jahr drauf und genauso war es auch im vorigen Jahr. Ich bin gewiss oftmals ein kreativer Wortkünstler,  doch wenn ich mich hinsetzen wollte, um es perfekt zu  beschreiben, was genau diese Erfahrungen waren, dann spürte ich sehr schnell: all die Worte reichen nicht, sie sind nicht farbig genug, nicht umfassend genug, nicht tief oder hoch genug. Das, was das Sommercamp von Liebe versöhnt ausmacht, lässt sich nicht bunten kreativen Worten  beschreiben, du musst es einfach erfahren, um zu wissen was ich mein….

Da ist das fröhliche Zusammensitzen beim ersten Kaffee in der Morgensonne…

Und das Lächeln eines noch halb verschlafenen Gesichtes, das Richtung Dusche unterwegs ist.

Das ist die morgendliche Camprunde, wo wir lauschen, wo wir uns zeigen, wo wir annehmen lernen, wo wir mitfühlen, trösten oder auch mitjubilieren und Beifall zollen. Wo wir so sehr beschenkt werden und andere beschenken. Wo das Göttliche in uns durchscheinen darf…

Das sind die leuchtenden Augen, wenn die Angst mit ihrem Vergangenheitsschmerz der Liebe weicht und das Gesicht entspannt  zu strahlen beginnt.

Da ist das urplötzliche Innehalten, weil dir genau jetzt Mensch sagt, wie wirklich wunderbar du bist. Während du eben noch mit deiner gefühlten Wertlosigkeit gen Boden schautest. In einem winzigen Augenblick dreht sich deine Welt, du schaust mit lachenden Augen in ein frröhliches Gesicht…

Das ist die Erleichterung, wenn die Tränen eines frühreren Schmerzen geweint werden können und ein tiefe Ruhe in dich einzieht…

Das ist der schöne, so wunderbar heilige  Moment, wenn die Sehnsucht deines Herzens gestillt ist, weil du die ehrliche  Verbindung mit einem oder auch mehreren Menschen fühlst und du jetzt weißt, dass Liebe wahr ist….

Das Liebe versöhnt-Sommercamp..das sind die vielen heiligen kleinen und großen Momente, die dich im innersten berühren, hier ein liebevolles Wort, dort eine tröstende Umarmung, da eine helfende Hand, dort ein Ja auf deine Bitte. Das ist die Nähe, die entsteht, das ist die Achtung und Akzeptanz, die unsere Herzen weicher machen. Das ist das reiche, werthaltige Miteinander, das entsteht, das ist die nährende Kraft der Gemeinschaft und ein starkes Feld in dem wir  miteinader heilen.

Juhuu, du kannst gewinnen….

Nächsten Samstag beginnt unser diesjähriges Camp.  Noch stecken wir inmitten der Vorbereitungen und es gibt viel zu tun. Doch wir, vom Liebe-versöhnt-Team sind mit Freude und echtem Feuereifer bei der Sache, denn wir laden uns ein, um gemeinsam mit dir eine Erfahrung von Liebe zu machen…

Unsere Freude und Dankbarkeit über unser „3 Sommer-Camp“ wollen wir gern mit dir teilen.

Deswegen starten wir hier  heute hier unser „Liebe-versöhnt-Sommercamp-Gewinnspiel“.Wir  verlosen  30 mal ein Tagesticket für unseren wundervollen Event.

Mit einem einfachen Klick kannst du hier dabei sein

http://bit.ly/2ahRg5A

 

Wozu schleppst du all das mit dir rum..?

Von Freiheit und vom Sinn des Loslassens
“Ein Mensch war schwer beladen unterwegs. Aus dem Rücken trug er einen gewaltigen Rucksack voller Sand. Auf dem Kopf balancierte er einen Korb mit einer Melone und an seinen Füssen klirrten massige Eisenketten. So schleppte er sich durchs Leben, als er jemandem begegnete, der ihn fragte:
‘Wozu schleppst du diesen schweren Rucksack voller Sand mit dir herum?’
Erst bei dieser Frage spürte er, wie schwer das Gewicht auf seinen Schultern lastete und wie unnötig der Sand für ihn war. Also nahm er den Rucksack ab, schüttete den Sand in ein Schlagloch und dehnte und reckte sich.
Während er weiterging, war er ganz erstaunt, wie viel leichter ihm das Gehen fiel. Dann begegnete ihm wieder jemand und der fragte ihn:
‘Warum trägst du diese halb verfaulte Melone auf dem Kopf? Sieh dich um, überall hängen Früchte an den Bäumen und es sind genug für alle da!’
Der Mensch sah sich um und erkannte, dass der andere die Wahrheit gesagt hatte. Also nahm er gern den Korb ab und liess die Melone für Vögel und Ameisen zurück. Als er weiterging, genoss er das neue Gefühl von Beweglichkeit. Noch einmal begegnete ihm jemand und der fragt ihn:
‘Wozu trägst du denn diese schweren Eisenketten an den Füssen?’
Erstaunt blickte der Mensch an sich hinunter, denn er hatte sich so an seine Ketten gewöhnt, dass er sie ganz vergessen hatte. Selbst das Klirren hatte er überhört.
Nachdem er sich entschieden hatte, auch diesen Ballast loszulassen, schritt er weit aus und genoss das Gefühl von Freiheit.
Auch wenn uns nicht ständig jemand begegnet, der uns daruf aufmerksam macht, wo wir noch Ordnung schaffen und Ballast loswerden können, sind wir unserem inneren Chaos doch nicht hilflos ausgeliefert. Mit der Schulung der Selbstbeobachtung schärfen wir unsere Wahrnehmung und so können wir uns dann auch die zentralen Fragen selbst beantworten: Gehe ich gut mit mir um? Liebe und aktzeptiere ich mich so, wie ich bin?”
Aus dem Buch: “Aufräumen im Kopf” von Micheline Rampe

 

Hör nicht auf, hör niemals auf dich zu verschwenden

“Mit Vollen Händen”
Bist Du auch immer der letzte
Der das Licht ausmacht
Und bist Du auch immer die eine
Die am lautesten lacht
Bei Regen denkst Du an ertrinken und Deine Welt versinkt in grau
Und bricht die Sonne durch die Wolken
Wird Dir der Himmel viel zu blau

Doch hör nicht auf
Hör nicht auf
Hör nicht auf
Vertrau darauf
Ich fang Dich auf
Hör nicht auf

Dich zu verschwenden
Mit vollen Händen
Denn genau so wie Du bist
Bist Du gemeint
Auch wenn es wehtut
So richtig wehtut
Lass es passiert’n,
zieh Dir das Leben richtig rein
Mit vollen Händen

Hast Du auch manchmal Gedanken, die Du keinem sagst
Und obwohl alles okay ist,
Dich trotzdem manchmal fragst
Wie wär es wohl gewesen,
hätt’ ich die and’re Tür genommen
Doch mit jeder kleinen Narbe,
Bin ich hier heute angekommen

Und ich hör nicht auf
Hör nicht auf
Hör niemals auf
Ich vertrau darauf
Du fängst mich auf
Hör nicht auf

Mich zu verschwenden
Mit vollen Händen
Denn genau so wie ich bin
Bin ich gemeint
Ja, auch wenn es weh tut
So richtig weh tut
Lass es passiert’n,
zieh mir das Leben richtig rein

Nein, wir hör’n niemals auf
Hör’n nicht auf
Hör’n niemals auf

Uns zu verschwenden
Mit vollen Händen
Denn genau so wie wir sind
Sind wir gemeint
Ja, auch wenn es weh tut
So richtig weh tut
Lassen’s passier’n,
Zieh’n uns das Leben richtig rein
Mit vollen Händen

 

Wie echt erlaubst du dir zu sein, oder „glänzt“ du lieber durch Zurückhaltung…???

Du hast Angst davor, deine Empfindung zu offenbaren?, ja welch Alernative hättest du denn?  Du willst deinen Wunsch nach Nähe einfach weiterhin für dich behalten, weil du niemandem zur Last fallen willst? Meinst du, es sei eine gute Idee, dein Bedürfnis nach Verbindlichkeit in die letzte Ecke zu verbannen, weil du niemanden einengen willst? Macht es dich wirklich glücklich, deine Zuneigung einfach ‘ runter zu drücken, weil du niemandem sein Verständnis von Freiheit madig machen möchtest?…Bringt es dich an dein Ziel aller deiner Wünsche, dich „bedeckt“, deine Gedanken, deine Visionen, deine Sichtweise, deine Sehnsüchte, aber auch deine tiefsten Schmerzpunkte in dir weiterhin gefangen zu halten, um unauffällig, unerkannt,  im Strom der Masse mizuschwimmen…????

Ich wünsche dir, dass du deine eigene ganz eigene individuelle  Besonderheit siehst. Nicht im Sinne von Erhebung den anderen gegenüber, sondern im Sinne von deiner ganz eigenen  Individualität, mit all-das-was-dich-ausmacht . Frei von Arroganz, doch mit gesundem Stolz. Ich wünsche dir, dass du dich zeigst, wie du bist. Ob verletzlich, verwirrt, großkotzig, langweilig, überschäumend, ängstlich oder zaghaft. Ganz egal. Unsere Zeit hier auf dem Planeten ist begrenzt, wozu also mit Zurückhaltung „glänzen“?

Es geht nicht um den Jubel oder den Beifall der anderen. Es geht nicht um den tosenden und anerkennenden Applaus oder Beifallsbekundungen. Es geht darum, dass du deine eigenes Echt magst. Und das wünsche ich dir. Dass du genau das magst, dass du mit deinem Echt tanzen magst – und dass du das auch tust. Ob du jetzt hinausstürmst, um da draußen herumzuwirbeln und zu tanzen, ob du einfach auf deinem Sofa abhängst, den garten mit deiner Lebenslust bevölkerst, ob du traurig und versonnen am Wegesrand hockst, ob du dein Glück in den Häuserzeilen der Großstadt suchst,  oder die Stille in einer Berghöhle…Das ist egal. Ganz egal. Scheißegal. Denn darum geht es nicht, es geht erst einmal darum, dass du dich selber magst. Das hat nix mit egomaner Nabelschau zu tun, das ist eher so etwas wie deine menschliche Verpflichtung.

Ich wünsch dir von ganzem Herzen, daß du in deinem Inneren, deinganz eigenes Wesen, deinen besonderen Kern, das, was genau dich ausmacht,  findest.

Ich wünsche dir, daß du mit dir vertraut wirst, du eine annähernde Ahnung bekommst, wer du hier in deinem Leben bist.

Ich wünsche dir, daß du magst, was du in dir entdeckst, daß du dir selbst ein ehrliches „Ja“ zuraunen kannst und daß du jeden Tag ein wenig mehr eins wirst mit dir.

Ich wünsche dir, daß du dich voll Freude mit deiner Echtheit dem Tanz deines Lebens hingibst

 Ich wünsche dir, dass du magst, was du mit und in dir entdecken wirst.

Hier für dich den wunderbare Text „Die Einladung“ von Oriah Mountain Dreamer:

„Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.

Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen, auf deiner Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu deinem Mond bilden. Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben, oder du dich klein machst und verschließt, um dich vor neuen Verletzungen zu schützen. Ich will wissen, ob du Schmerz – meinen oder deinen eigenen – ertragen kannst, ohne ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern.

Ich will wissen, ob du Freude – meine oder deine eigene – aushalten, dich hemmunglos dem Tanz hingegeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

Es interessiert mich nicht, ob das, was du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um deine eigene Seele nicht zu verraten; ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.

Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst, selbst wenn sie nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.

Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst – meiner und deiner eigenen – und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmonds ein uneingeschränktes „Ja!“ zurufst.

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie reich du bist. Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst, um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

Es interessiert mich nicht, wen du kennst oder wie du hierher gekommen bist. Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast. Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht.

Ich will wissen, ob du mit dir selbst allein sein kannst und ob du dem, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet, wirklich magst.“

Nimm dir Zeit, Zeit für dein Echtsein.

Das Liebe-versöhnt-Sommercamp ist eine wundervolle Übungsmatte dafür.  Anmelden kannst du dich, wenn du auf die Seite „Übernachtung“ gehst. Hier  findest du auch alle wichtigen info´s dafür

Mit echtem Dank an dich, Angela

 

 

Wer seine eigene Mitte hat, kann über seine Grenze leichter hinauswachsen

Viele Menschen leiden heute an Überforderung. Das kann viele Gründe haben. Ein immer wieder anzutreffender Grund ist, überforderte und ausgebrannte Menschen haben ihre Grenze nicht beachtet. Sie leben über ihre Verhältnisse und merken irgendwann, daß sie das innere Maß verloren haben. Doch ohne das rechte Maß gelingt das Leben nicht.

Dann gibt es aber auch Menschen, für die etwas anderes zutrifft: Vor lauter Sich-Abgrenzen entdecken sie ihre eigeneKkraft gar nicht, sie wachsen nie über ihre eigene Grenzen hinaus. Ganz im Gegenteil, sie bleiben in ihrer eigenen inneren Enge stecken. Von solchen Menschen sagen wir, sie seien begrenzt oder starr…..sie sehen nicht über ihren eigenen Tellerrand hinaus. Sie sind wenig belastbar. Sie sind unfähig, ihre eigenen Grenzen, aber auch die ihrer  Gruppe, in der sie sich bewegen, auszuweiten, um neues Leben zuzulassen.

Wie aber gelingt menschliches Leben miteinander, das ja immer ein Leben in Beziehungen ist?

Ohne die Fähigkeit, sich abzugrenzen kann man seine menschliche Identität nicht wahrnehmen, seine eigene Persönlichkeit nicht entwickeln. Wenn ich mit jemanden in Kontakt trete, tönt meine Persönlichkeit, mein Menschsein durch meine Stimme und mein Sprechen zu dem anderen Menschen  hin, ich erreiche damit die andere Person. Auf diese Weise geschieht Begegnung. Damit aber Begegnung gelingt, braucht es einen guten Ausgleich von Grenze und Grenzüberschreitung, von Schutz und Sich-Öffnen, von Sich-Abgrenzen und Sich-Hingeben. Ich muss um meine Grenze wissen. Erst dann kann ich sie immer wieder überschreiten, um auf den anderen zuzugehen und ihm zu begegnen, ihn in der Begegnung zu berühren und darin möglicherweise einen Augenblick von Eins-Werden zu erfahren.

Begegnung geschieht also , so gesehen immer an der Grenze. Ich muss bis an meine Grenze, bis an mein Äußeres gehen, um beim Anderen anzukommen. Ich muss über mein Ich hinausgehen und mich dem Du zuwenden. Wenn wirkliche Begegnung gelingt, sind  Grenzen nicht mehr starr und trennend, sie werden fließend, es geschieht an der Grenze und über die Grenze hinweg Eins-Werden. Doch Begegnung ist nichts statisches, sondern immer etwas, was im lebendigen Vollzug geschieht. nach der Begegnung geht jeder wieder in seinen Bereich zurück, bereichert von den Erfahrungen an der Grenze.

Der richtige Umgang mit Grenzen ist also im Miteinander, in unseren Begegnungen, wichtig. Viele Menschen können heute nicht mehr „Nein“ sagen, sie stehen unter dem inneren Druck, alle Wünsche, die an sie herangetragen werden, zu erfüllen. Sie haben Angst, nein zu sagen, weil sie befürchten, Ablehnung zu erfahren. Sie leiden darunter keine Grenzen setzen zu können. Wiederum andere haben die Fähigkeit verloren, sich gegenüber Menschen in ihrer Umgebung abzugrenzen. Ihre Grenzen zerfließen. Sie nehmen sofort wahr, was andere fühlen. Doch das ist nicht nur angenehm, denn ihre eigenen Gefühle mischen sich ständig mit denen anderer. Dadurch sind sie den Stimmungen anderer ausgesetzt und lassen sich davon bestimmen. Oftmals haben sie den Eindruck, dass sie sich auflösen. So leben sie schutzlos. Doch wir brauchen auch unseren Schutzraum.

Unser Leben kann nur gelingen, wenn es innerhalb bestimmter Grenzen gelebt wird. Wohl dem, der seine Grenzen kennt, denn es geht nicht nur darum, sich abzugrenzen. Es geht auch darum, seine eigene Grenze selbst  zu kennen und sie auch zu lieben. Das heißt nichts weiter, als: Wir sollten einverstanden sein mit unserer Begrenztheit, dankbar sein für die Grenzen, die wir an uns und anderen erfahren. Der Schlüssel zum Gelingen von Beziehungen liegt auch darin, sich in seiner Begrenztheit, in seinem Menschsein  zu erfahren und auch die Menschen mit ihren Grenzen zu lieben.

Ja, auch ich erfahre, das geht nicht immer ganz leicht, da wir in uns auch gern Bilder vom Unbegrenzheit entwickeln. Doch sicher bin ich mir darin, wenn ich mich mit meinen Grenzen, meiner eigenen Belastbarkeit, meiner menschlichen Schutzbedürftigkeit, meinem eigenen Bedürfnis nach Näher oder Abgrenzung, nach Zugehörigkeit oder Freiheit…aussöhne und liebevoll damit umgehe, dann gelingt mein Leben, mein Miteinander, mein In-Beziehung-Sein  besser. Mit mir selber bin ich dann ausgesöhnt, ich hab mich, mein maß, meine eigene Mitte, gefunden  und kann dadurch leichter über Grenzen auch herauswachsen.

Am 30. Juli beginnt im Bielefelder Naturpark unser Sommercamp, hier werden wir uns mit diesem wichtigen Thema von Grenzerfahrungen  weiter beschäftigen, um gesund Grenzen zu ziehen und zu achten.  Die Grenzen des Menschseins zu wahren und zu achten in unseren Beziehungen, ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir gern weiter geben wollen. Auch um der angebotenen Maßlosigkeit der fordernden Gesellschaft gesund zu entkommen. Du kannst im Camp dabei sein und viel über dich und deine innere Grenze erfahren.

Anmelden kannst du dich für das wundervolle  Miteinander im „Liebe versöhnt-Sommercamp“  direkt und ganz einfach auf der Seite “ Übernachtungen“ .

Und wenn du über meine weiteren Blogthemen immer rechtzeitg informiert sein willst, dann kannst du rechts gern denBlog abbonieren.

 

In liebevoller Verbundenheit, Angela

Nimmst du dir Zeit, Zeit für Begegenungen?

Heute nehme ich mir Zeit, Zeit für Begegnungen.

Ich möchte allen begegnen, die meinen Weg kreuzen, die zu meinem Alltag gehören, mit denen ich lebe und arbeite.

Heute nehme ich mir Zeit zum Innehalten, nein ich geh nicht vorbei, als gäbe es nichts mehr zu sagen, als gehörtest du nicht zu mir.

Heute nehm ich mir Zeit, dir zu begegnen, dir die Hand zu geben, zu lächeln, dir Gutes zu wünschen. Ich nehm Kontakt zu dir auf, ich geh auf dich zu, verringere die Entfernung zwischen uns. Ich beginne ein Gespräch mit dir und baue Grenzen ab.

Ohne Spott und ohne Vorurteil will ich auf dich zugehen, stattdessen schau ich mit Wohlwollen und  mit Offenheit auf dich. Mit offenem Herzen halte ich heute inne, um dich zu sehen, dich anzusehen. Ich nehm mir Zeit, deinen Worten zu lauschen, deine Fragen ehrlich zu beantworten.

Heute nehme ich mir Zeit für Begegnungen,  weil der Mensch neben mir, immer mein Nächster ist, ein Mensch mit Sehnsüchten, mit Hoffnungen, ein Mensch von Gott geliebt, wie ich auch.

Heute nehm ich mir Zeit, liebevoll  und wirklich zu verweilen…..

Liebe hat viele Facetten. Wir nennne sie oftmals Mitgefühl, Anerkennung, Verstehen, Vergebung, Sanftmut, Güte,Weisheit, friedliches Verweilen oder auch Achtsamkeit. All dies sind Grundlagen aktiver Liebe: Mitgefühl hilft, Güte gibt, Sanftmut glättet die emotionalen Wogen, anerkennende Liebe nimmt alle Wesen liebevoll auf……  All diese Eigenschaften können wir als Übungsfelder unseres Geistes betrachten, wir entwickeln Wohlwollen, lassen unseren Geist sanftmütiger werden, wir üben uns darin, alle Handlungen mit diesem wohlwollenden Geist auszuführen.

Nimmst du dir Zeit für  Begegnungen, Zeit zum wirklichen Verweilen, so lehrst du deinen Geist offen, unbegrenzt liebevoll alles, alle Wesen, alle Ereignisse  in Liebe anzunehmen, egal ob angenehm oder unangenehm. Du kultivierst in dir, die Qualität des Geistes, dem Treiben des Lebens mit ruhigem Blick zuzuschauen, ohne vor Unangenehmem weglaufen zu wollen oder sich von Unangenehmem mitreißen zu lassen.

Viele vermeintliche Liebes-Taten sind sind in Wirklichkeit Handelsbeziehungen. „Weil du nett und symphatisch bist, mag ich auch dich.“, „Liebst du mich nicht mehr, liebe ich dich auch nicht mehr“..solchen „Liebe“ ist keine Liebe, denn ihr fehlt der offene Geist, eine Qualität der Liebe, die einfach gibt, ohne aufzurechnen, was es dafür zurückerhält. Der offeneliebevolle  Geist macht keinen Unterschied in der Liebe.

Wir lieben vielleicht unseren Partner, unsere Kinder, unsere Nächsten, doch fremden uns nicht nahestehenden Menschen begegnen wir distanziert und mit Vorbehalten. Lernen wir wir doch heute allen Wesen mit der gleichen Liebe entgegenzutreten. Lernen wir heute durch uneigennützige Gesten, vielleicht durch einen ganz unerwarteten spontanen Akt der Liebe an für einen bis dato noch fremden Menschen unbedingt, grenzenlos zu lieben, entwickeln wir die Qualität mit einem offenen grenzenlosen liebevollem Geist in die Welt hinein zu handeln.

Deine Absicht, dir dafür heute Zeit zu nehmen, kann der Beginn wundervoller Begegnungen sein.

In wenigen Wochen beginnt unser Sommercamp, hier werden wir uns Zeit nehmen, liebevoll beieinander zu verweilen, uns liebevoll zu begegnen….diese sieben Tage sind eine gute Übungsmatte, einen liebevollen Geist zu entwickeln, um in den Stürmen des Alltragsauch eine sichere  eine Zuflucht in der Liebe zu haben.

Ich wünsch dir wundervolle Begegnungen

In Liebe, Angela

 

 

Begegnest du jemandem, so lass es eine heilige Begegnung sein

Offensichtlich fällt es uns Menschen leicht, immer ganz schnell jemanden zu finden, mit dem wir ein Problem haben. Einerseits ist es genau dies, was uns eigene unangenehme emotionale Zustände beschert, was uns innerlich  quält , beschäftigt und manchmal sogar bis zu körperlichen Krankheitssymptomen führt. Andererseits zeigt uns jedes Problem, das wir mit einem anderen Menschen haben, nur einen Konflikt, den wir im Inneren haben. Wir haben ihn nur nach draußen projeziert. Was wir an anderen hassen, hassen wir an uns selbst, wo wir andere verurteilen, verurteilen wir uns selbst, was wir an anderen nicht mögen, mögen wir an uns nicht,was wir an anderen ablehnen, lehnen wir an uns ab….wir erschaffen damit innere Blockaden, innere Mauern in uns, in unserem Geist, wir fragmentieren uns selber und spalten Unangenehmes in uns ab. Das hält uns von der Liebe dem Voranschreiten und dem Erfolg in unserem Leben ab.

Der „Kurs in Wundern“, ich liebe dieses Buch, weil es so schonungslos einfach den Weg zurück in die Liebe, zu deiner Essenz, zu deinem Göttlichen Kern zeigt und weil es einen sehr praktischen Weg zeigt, den Frieden zu erlangen, besagt: „Wenn du jemandem begegnest, so erinnere dich daran, daß es eine heilige Begegenung ist. Wie du ihn siehst, so wirst du dich selber sehen. Wie du ihn behandelst, so wirst du dich selber behandeln. Wie du über ihn denkst, so wirst du über dich selber denken.“ (T-VIII. 4:1-4). Beziehungen – und es ist völlig egal, ob es sich um die Familienbeziehungen handelt, die Freundesbeziehung, die Partnerschaft, die Arbeitsbeziehungen –  existieren, damit wir auf dem Weg zu Gott, zur Quelle, zur Einheit oder zum Himmel schneller vorankommen. Und mit dem Himmel, Quelle, oder Gott ist kein Ort außerhalb von dir gemeint, sondern ein Zustand deines Bewußtsein, es ist der Zustand von  völligem Einssein.

So kann jeder Mensch, dem wir begegnen, zu unserem Retter oder zu unserem Kreuziger werden, je nachdem, was wir für ihn sein wollen. Konzentrieren wir uns auf seine Fehler, sein sich schuldig-gemacht-haben, lehnen wir Teile von ihm ab, so treiben wir die Nägel des Selbsthasses tiefer in unser eigenes Fleisch. Denn wir sehen in dem anderen nur, was wir selber über uns denken oder mit uns machen, egal ob es uns bewußt ist oder nicht. Konzentrieren wir uns dagegen auf seine Volkommenheit, sehen wir das Gesicht Gottes in ihm, schauen wir auf seine Unschuld, dann macht uns das frei. Da es keine neutralen Gedanken gibt, führt uns jede unserer Beziehungen tiefer in den Himmel oder tiefer in die Hölle.

In jeder Beziehung lehren wir einander in jedem Moment entweder Liebe oder Angst. Wobei „lehren“ hier im Sinne von aufzeigen gemeint ist. Wenn wir uns mit den Augen der Liebe anschauen, lernen wir, dass wir selber liebenswert sind und wir lernen ebenso aber auch tiefer, umfassender, integrierend zu lieben. Vermitteln wir in unseren Beziehungen, Angst oder Negativität, Ablehnung, Ausschluss oder Ausgrenzung lernen wir Selbstverdammung und wir lernen, uns noch mehr vom Leben zu fürchten. Wir übernehmen für uns, also lernen, immer genau das, wie wir den Anderen sehen. Entscheide ich mich dazu eine andere Person zu segnen, sie zu lieben, werde ich mich schließlich immer mehr gesegnet, geliebt fühlen. Projeziere ich Schuld, Anklage auf eine andere Person, werde ich mich selber immer schuldiger fühlen, mich selber immer mehr anklagen.

Unsere Wahrnehmungen von anderen Menschen geraten oft zum Schlachtfeld zwischen dem Wunsch des Ego nach kritischer Beurteilung und dem Wunsch der Liebe, der göttlichen Liebe, die Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Geht es  darum Fehler zu finden, dann  ist das Ego ganz groß. Es sucht nach Fehlern in uns und in anderen. Die wahrhafte  Liebe, der Heilige Geist, das Göttliche in uns sucht die Unschuld in uns. Die Liebe sieht auf all das, was wir wirklich sind, sie schaut auf die  vollkommene Schöpfung Gottes. Weichen wir von der Liebe ab, so  sind unsere eigenen Wunden der Grund dafür. Der andere hat nichts verkehrt gemacht und an ihm ist nichts „Falsches“. Es geht immer um meine eigene Heilung.

Dienigen Menschen, die wir nicht mögen, stellen eine Lektion dar, die wir aufgefordert sind, zu lernen. Das, was ich an den anderen ablehne, ist das, was ich in mir ablehne, wo ich mich selber anklage.Wir helfen niemandem, vor allem uns selbst nicht, wenn wir uns als Polizisten des Universums aufspielen. Wenn wir mit dem Finger drohen,  hilft das niemandem. Im Gegenteil, indem wir andere schuldig sprechen trägt das nur dazu bei, daß die Menschen, die wir so wahrnehmen, in der Schuld stecken bleiben. Auch wir selber bleiben darin stecken, daß wir uns selber anklagen. Wir tragen somit dazu bei, dass Unfrieden und  kriegerische Plätze beibehalten werden. Zuallererst einmal in uns, aber auch im Außen. Denn wie lautet doch eines der grundlegenden Hermetischen Gesetze: Wie innen, so außen.

Raus kommen wir aus diesem Irrtum, dieser irrigen Sichtweise durch Vergebung. Vergebung ist ein Erinnern, ein Erinnern daran, dass wir alle in Wahrheit ein Aspekt der Liebe, ein Kind Gottes, ein Teil der göttlichen Schöpfung sind.  In dem Sinne ist Vergebung ein bewußter Entschluß, sich auf die Liebe zu konzentrieren.  Der Entschluß vom Groll auf andere Personen abzulassen, ist ein Entschluß uns selbst so zu sehen, wie wir wirklich sind und uns mit all unsere Anteilen, auch den ungeliebten, anzunehmen.

Begegnen wir dem, was uns am anderen wütend macht oder verletzt mit Mitgefühl und Vergebung, so schenken wir selber uns  Mitgefühl und Vergebung auch für das, was wir an uns nicht lieben und wir senden heilsame Impulse in unsere Beziehungen. Wir lehren und lernen tiefer, umfassender zu lieben, wir lernen zu lieben, so wie Gott uns, alle seine Kinder liebt.

Im Sommercamp werden wir genau das lernen, unsere Sichtweise weg vom Ego, weg vom Groll, weg von Trennung hin zur Liebe, hin zum Miteinander, hin zum Verbinden zu ändern.

denn: Nur die Liebe eint und heilt uns

Mit Liebe, Angela