Wieso haben wir die Liebe einfach verloren?

Wir sehnen uns nach der Liebe und erfahren stattdessen Lieblosigkeit. Mit dem Widerspruch stehen wir heute also mittendrin in unserer gegenwärtigen Welt, die nun wahrhaftig kein sonderlich anziehender Aufenthaltsort ist.( Lies dazu auch meinen vorherigen Liebe-Blogbeitrag:  Das Ding mit der Liebe )
Wir kämpfen ums Überleben, um unseren Platz, um unsere Positionen, um die billigsten Schnäppchen, um jeden Cent, um ein bisschen intakte Natur, um die Wahrheit, ums. Recht, um die Vormachtstellung, die Figur, die beste Leistung, um Anerkennung, um Zuwendung und um vor allen die Liebe…

Bei deiner Geburt warst du, wie wir alle, perfekt ausgestattet. Deine natürliche Neigung war, dass du deine Aufmerksamkeit auf die Liebe richtetest. Deine Einbildungskraft blühte, du warst kreativ und wusstest sie einzusetzen. Wir alle waren mit einer viel reicheren Welt verbunden, als wir es jetzt sind, einer Welt voller Zauber. Wir hatten Sinn für das Wunderbare. Was war passiert? Wieso war jener Zauber ab einem bestimmten Alter einfach verflogen?

Es geschah, weil uns beigebracht worden ist, unsere Aufmerksamkeit auf andere, auf äußere Dinge zu richten. Uns wurde beigebracht, unnatürlich zu denken und Gedanken von Konkurrenz, begrenzte Ressourcen, Schuld, Begrenztheit, Tod, Knappheit, Verlust, Krankheit, Schlechtigkeit…zu produzieren. Bald begannen wir all diese Dinge zu denken und so erfuhren wir sie dann auch. Wir lernten, dass Titel, Geld, Diplome, Standesbewusstsein oder korrektes Gesellschaftsverhalten wichtiger sind als die Liebe. Und wir  erlernten, dass wir von anderen Menschen getrennt sind, dass wir in Konkurrenz mit anderen Menschen treten müssen, um voran zu kommen. Wir erlernten, so, wie wir sind, sind wie nicht gut genug sind. Das Ellbogen-Ego wurde in uns geboren. Es wurde uns gelehrt, die Welt so zu sehen, wie andere Menschen es gelernt hatten. Diese Erfahrung der Abgetrenntheit erregte die Angst in uns.

Abgetrennt sein, heißt, dass die Welt über mich herfallen kann, ohne dass ich in der Lage bin, darauf zu reagieren. Wir begannen uns von Gott verlassen und getrennt  zu fühlen. Daher ist dies eine Quelle intensiver Angst. Scham und Schuld kamen hinzu, die Religion brachte uns bei, dass wir sündig seien. Und so wurde Konditionierung für Konditionierung auf uns geworfen. Und wir nahmen sie alle an. Wir vergaßen, was wir in Wahrheit sind und übergaben stattdessen dem Ego allein den Regiestab für unser Leben…

Die Jahrhunderte gingen ins Land und das Denken der Welt, das nicht auf Liebe gegründet ist, begann in unseren Ohren zu schnattern, sobald wir auch nur einen Fuß in die Welt setzten.

Die Liebe ist das, womit wir geboren sind. Die Angst ist das, was wir hier gelernt haben. Die spirituelle Reise bedeutet, das Aufgeben und wieder Verlernen der Angst und das Wiederannehmen der Liebe in unserem Herzen. Liebe ist essentiell, sie ist eine existierende Tatsache. Sie ist unsere tiefste Wirklichkeit und unser Sinn auf Erden. Sich ihr bewußt gewahr zu sein, sie in uns selbst und in anderen zu erfahren, das ist die Bedeutung des Lebens.

Wenn du erfahren möchtest, wie wir wieder ein bedeutungsvolles Leben leben können dann lade ich dich ein, hier wieder reinzuschauen, denn auch im nächsten Block schauen wir die Liebe an.

Für heute wünsch ich dir Freude beim Erkennen und danke dir für dein Sein

In Liebe, Angela

Angela Paschold

Angela Paschold

 

 

 

 

 

 

 

Wenn du mehr über diese Zusammenhänge erfahren möchtest, dann besuch doch einfach unser Blitzlicht: http://blitzlichttodundleben.liebeversöhnt.de

Oder trag dich in unseren Liebe-versöhnt-Letter ein, http://news.liebeversöhnt.de dann bleibst du auf dem Laufenden, wie es mit der Liebe weiter geht

Hast du Lust, mir zu schreiben, so kannst du das hier tun: angela.paschold@liebeversöhnt.de

Frieden - Liebe Versöhnt.de

Liebe – Warum es so ein Ding mit der Liebe ist…

Liebe – Heute; wo innere Leere die Seelen verödet, Zerrissenheit und Ohnmachtsgefühle sie aus dem Gleichgewicht bringen und Trauer sie zerfrisst, wird uns ständig suggeriert, die Erlösung aus solch innerem Drangsaal liege im Äußeren – einem Shopping Trip, einem Wellnessausflug, einer Psychoanalyse, einer schnelle Diät, einem Erfolgskurs oder einem ausschweifendem schmerzbetäubendem Leben. Manch einer, der geblendet den Konsumverlockungen nachgab, fand sich damit mehr auf einem gefühlten  innerlichen Friedhof wieder. Statt die erhoffte Erlösung von seinem seelischen Leid  zu finden, brachte dem Menschen der Konsumrausch eher die seelische Tot-Zone

Du ahnst es wohl schon, im Außen werden wir die Erlösung von unserem seelischen Leid nicht finden, ganz im Gegenteil. Denn in uns gibt es etwas Höheres, etwas, was wie eine Kraft, wie eine höhere Wahrheit ist. Es ist dies die Liebe, die in uns wohnt. Und diese ist in uns, nie kommt sie von außen.

Wenn die Welt scheinbar aus den Fugen gerät, gibt es nur eine Zuflucht, die uns vor allem Unbill schützt. Die Liebe. Begeben wir uns in den inneren Raum der Liebe, wird Schmerz zur Freude, Angst zur Zuversicht und Unsicherheit zur Seelenruhe. Leider haben viele vergessen, daß das Lieben kein Konsumgut ist, sondern die erhabenste Tätigkeit des Geistes, die sich durch das Herz ergießt. Und tief in dir weißt du auch, daß die Liebe in dir immer da ist, sie verschwindet nicht einfach. In Wahrheit bist du ein Ausdruck der Liebe, du bist Liebe. Auch wenn dein Verstand sich oft entscheidet, es einfach zu vergessen. Oder dir dein weltliches Ich, dein Ego, ganz viel Gründe einsuggeriert, warum du dich nicht auf die Liebe einlassen solltest.

Liebe ist etwas, was wir vielleicht nicht mit unseren physischen Sinnen wahrzunehmen vermögen, doch wir können allgemein sagen, wann wir sie fühlen und wann nicht. Nur sehr wenige Menschen haben das Gefühl, dass es genügend Liebe in ihrem Leben gibt. Heutzutage ist die Welt um uns herum ein ziemlich liebloser Ort geworden. Wir sind kaum noch imstande uns eine Welt vorzustellen, in der wir Liebe für alle empfinden. Würden wir der Liebe folgen, gäbe es keine Kriege, denn wir würden nicht gegeneinander kämpfen. Es gäbe keinen Hunger, denn wir würden uns gegenseitig nähren. Es gäbe keine Umweltkatastrophen, weil wir uns selbst, unsere Kinder unseren Planeten und die Schöpfung zu sehr liebten, um sie zu zerstören. Es gäbe keine Vorurteile, keine Unterdrückung, keine Gewalt in jedwelcher Form. Es gäbe nur Frieden.

Viele von uns sind in einer Welt aufgewachsen, in der die Liebe nicht an erster Stelle steht. Oftmals war in unserer Welt kaum Liebe da und wo keine Liebe da ist, da macht Angst sich breit. Aus  Angst verletzen wir uns, aus Angst konsumieren wir Verlockungen, versuchen wir „Liebe zu kaufen“, aus Angst kämpfen wir um unser Überleben, um unseren Erfolg, um unseren Platz , wir bekämpfen egoistisch und hauen uns…..unsere Angst ist die Wurzel unseres Übels, sie ist das Grundproblem der Welt. Und dabei ist Angst in Wahrheit „nur“ die Abwesenheit von Liebe.

Brauchen wir heutzutage einfach nur mehr Liebe? Auf alle Fälle, sehen wir, dass ohne die Liebe diese Welt einfach kein sonderlich anziehender Aufenthaltsort ist.

Schauen wir uns um, so hat es den Anschein, dass wir allesamt ne zerstörerische Todesrichtung eingeschlagen haben, obwohl wir uns  nach dem lebendigen Leben, nach mehr Liebe sehnen. Es scheint also so ein Ding mit der Liebe zu sein ….wir wollen sie, wir brauchen sie und dennoch sind wir weit entfernt von ihr…

Soweit mal hier zum Thema Liebe, wir bleiben dran und forschen weiter, wie wir doch noch dahin kommen, wonach wir uns sehnen.

Mit Liebe für dich geschrieben von Angela

Wenn du mehr über diese Zusammenhänge erfahren möchtest, dann besuch doch einfach unser Blitzlicht: http://blitzlichttodundleben.liebeversöhnt.de

Oder trag dich in unseren Liebe-versöhnt-Letter ein, http://news.liebeversöhnt.de dann bleibst du auf dem Laufenden, wie es mit der Liebe weiter geht

Hast du Lust, mir zu schreiben, so kannst du das hier tun: angela.paschold@liebeversoehnt.de

39 wertvolle Dinge, die du für ein sinnvolles Leben wissen solltest

  1. Sage die Wahrheit.
  2. Mache keine Dinge, die du hasst.
  3. Handele so, dass du die Wahrheit darüber äussern kannst, wie du handelst.
  4. Verfolge Ziele, die sinngebend sind, statt jeder, die nur zweckdienlich sind.
  5. Wenn du dich entscheiden musst, sei derjenige, der die Dinge tut, statt derjenige, der gesehen wird, Dinge zu tun. Gib genau Acht!
  6. Setze voraus, dass derjenigen, denen du zuhörst, möglicherweise etwas wissen, was du wissen musst. Höre ihnen genau genug zu, als dass sie es mit dir teilen.
  7. Plane und arbeite sorgfältig, um die Romantik in deinen Beziehungen aufrechtzuerhalten.
  8. Sei vorsichtig darin, mit wem du gute Nachrichten teilst.
  9. Sei vorsichtig darin, mit wem du schlechte Nachrichten teilst.
  10. Mache mindestens eine Sache besser – an jedem einzelnen Ort, zu dem du gehst.
  11. Imaginiere, wer du sein könntest, und dann arbeite zielstrebig darauf hin.
  12. Erlaube dir nicht, arrogant oder missgünstig zu werden.
  13. Versuche, ein Zimmer in deinem Haus so schön wie möglich zu machen.
  14. Vergleiche dich mit dem, der du gestern warst, nicht damit, was irgendjemand anderes heute ist.
  15. Arbeite so hart wie nur möglich an mindestens einer Sache und schau, was dann passiert.
  16. Falls dich alte Erinnerungen noch zum Weinen bringen, schreibe sie sorgfältig und vollständig auf.
  17. Pflege deine Verbindungen mit deinen Mitmenschen.
  18. Verunglimpfe nicht leichtsinnig soziale Einrichtungen oder künstlerische Leistungen.
  19. Behandle dich so, als ob du jemand wärst, demgegenüber du verantwortlich bist, ihm zu helfen.
  20. Bitte jemanden, dir einen kleinen Gefallen zu tun, damit er oder sie dich in Zukunft bitten kann, dies zu tun.
  21. Schliesse dich mit Leuten zusammen, die das Beste für dich wollen.
  22. Versuche nicht, jemanden zu retten, der nicht gerettet werden möchte, und sei sehr vorsichtig darin, wenn du jemanden rettest, der es wünscht.
  23. Nichts gut Gemachtes ist bedeutungslos.
  24. Bringe dein Haus in einen Zustand perfekter Ordnung, bevor du die Welt kritisierst.
  25. Kleide dich wie derjenige, der du sein willst.
  26. Sei präzise in allem, was du aussprichst.
  27. Stehe gerade mit den Schultern nach hinten.
  28. Weiche dem Fruchterregenden nicht aus, wenn es dir im Weg steht – und unternehme nicht unnötig gefährliche Dinge.
  29. Lass deine Kinder nichts tun, was dich dann dazu bringen würde, sie nicht zu mögen.
  30. Verwandle deine Frau nicht in eine Magd.
  31. Verstecke unerwünschte Dinge nicht im Nebel.
  32. Beachte, dass Gelegenheiten lauern, wo Verantwortung abgelehnt wurde.
  33. Lies etwas Grossartiges, was von jemandem geschrieben wurde.
  34. Streichle eine Katze, wenn sie dir auf der Strasse begegnet.
  35. Störe Kinder nicht beim Skateboard fahren.
  36. Lass die Tyrannen mit ihren Handlungen nicht ungeschoren davonkommen.
  37. Schreibe einen Brief an die Regierung, wenn du etwas siehst, das eine Wiederherstellung benötigt – und schlage eine Lösung vor.
  38. Denke daran, dass das, was du noch nicht weisst, wichtiger als das ist, was dir bereits bekannt ist.
  39. Sei trotz deines Leidens dankbar.

Wissen, Fürsorge und Verantwortung sind die Basis für ein sinnvolles Leben, denn:

Das Mysterium der menschlichen Existenz liegt nicht darin, nur lebendig zu bleiben, sondern darin, etwas zu finden, für das es sich zu leben lohnt.“
~   Fyodor Dostoyevsky, Die Brüder Karamazov

 

gefunden auf StillnessintheStorm von Dr. Jordan B Peterson, übersetzt von Antares

 

Statt enge Ansichten Zeit für eine Umarmung und Zeit, um miteinander zu sprechen

„Das Paradox unserer Zeit ist:

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten.

Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude.

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus, wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft. Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.

Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren. Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.

Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhauses.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: Sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: Das Leben zu ändern – oder den Text zu löschen.

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit EUCH sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die EUCH jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei EUCH sein werden.

Schenkt dem Menschen neben EUCH eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von EUREM Herzen kommt und EUCH nichts kostet.

Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich” und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen.

Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben EUCH sein.

Findet Zeit EUCH zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen.

Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.”

Verfasser: Dr. Bob Moorehead

Life at Midlife, ich tanze meinen heiligen Kreis

Das Leben ist dazu da, dass wir es leben. Sonst gibts nichts zu erleben. Noch allzuoft verschieben wir vieles auf ein imaginäres Morgen, was uns in Wahrheit wichtig ist. Wir belasten uns mit Dingen und Handlungen, die wir glauben tun zu müssen. Wir schrauben uns Tag für Tag durch ein Pflichtprogramm, von dem wir glauben, es erfülllen zu müssen. Haben wir es eigentlich  je hinterfragt…?

Wenn wir unserem auferlegten Pflichtprogramm folgen, wenn wir das tun, von dem wir glauben, das wir es tun müssen, dann leben wir nach der Wahrheit von anderen Menschen, von anderen Glaubenssystemen. Ebenso, wenn wir gehorsam anderen Menschen nacheifern, unser Leben nach ihren Vorstellungen gestalten. Dann agieren wir wie aus einer Batterie heraus. Irgendwann ist sie leer…..!!!

Doch wenn du aus deinem Herzen lebst, dem folgst, was dich wahrhaft begeistert, dich inspiriert, dann lebst du aus deiner eigenen sprudelnden Quelle heraus, denn du bist zu einem Quell geworden.

Erlaube dir, deinem dir selbst auferlegtem Pflichtprogramm ab und an auch mal untreu zu werden. Warte nicht länger, sondern verwandle den Moment deines lebens in ein Wunder, indem du tust, wonach dein Herz sich sehnt 🙂 tanze deinen eigenen heiligen Tanz.

Life at Midlife

Ich warte nicht länger auf eine besondere Gelegenheit; ich verbrenne die besten Kerzen an normalen Tagen.

Ich warte nicht länger darauf, dass das Haus sauber ist; ich fülle es mit Menschen, die verstehen, dass selbst Staub heilig ist.

Ich warte nicht länger darauf, dass mich alle verstehen. Es ist nicht ihre Aufgabe. Ich warte nicht länger auf die perfekten Kinder, meine Kinder haben ihre eigenen Namen, die so hell brennen wie jeder Stern.

Ich warte nicht mehr auf den anderen Schuh zu fallen; es ist bereits geschehen und ich habe überlebt.

Ich warte nicht mehr auf die Zeit, um richtig zu sein; die Zeit ist immer. Jetzt.

Ich warte nicht länger auf den Freund, der mich vollenden wird. Ich bin dankbar, so herzlich, zärtlich gehalten zu sein.

Ich warte nicht länger auf einen ruhigen Moment; mein Herz kann jederzeit beruhigt werden.

Ich warte nicht länger darauf, dass die Welt in Frieden ist. Ich entspanne mein Verständnis und atme Frieden ein und aus. Ich warte nicht mehr darauf, etwas Großartiges zu tun wenn ich erwacht bin. Mein Getreide tragen reicht.

Ich warte nicht mehr darauf, anerkannt zu werden. Ich weiß, dass ich in einem heiligen Kreis tanze. Ich warte nicht länger auf Vergebung. Ich glaube, ich glaube.

Text: Mary Anne Perrone

Wie du dein verlorenes Lächeln zurück erobern kannst

Die  letzten Wochen waren für mich sehr arbeitsintensiv und irgendwann so zwischen all den Arbeitsbergen im Büro, to-do-Listen abarbeiten, Telefonterminen, Seminarvorbereitungen etc…  merkte ich, irgendwas fühlt sich in mir grad verdammt unrund an. Ich ließ Arbeit Arbeit sein und plazierte mich spontan auf den Marktplatz, um einen leckeren Kaffe zu genießen. Und während ich meinen Blick über voll besetzte Tische schweifen ließ, ich den vielen Menschen auf dem Marktplatz zusah, suchte ich vergebens ein Lächeln bei meinen Mitmenschen, ich sah einfach keine Freude in ihrem Herzen.

Und auf einmal wurde es mir  bewußt: ich hatte mein Lächeln verloren. Die Freude in meinem Herzen, war die letzten Tage einer gefühlten Leblosigkeit in mir gewichen. Ich war durch die Tage gehetzt, der heutige Tag schien eine Wiederholung gestrigen, das akribische Abarbeiten meiner Aufgaben, hatte die Freude verdrängt…Pflichtgefühl contra Feuer der Begeisterung….Um es gleich vorweg zu nehmen: ja, ich holte mir mein Feuer  der Begeisterung und damit auch meine Fröhlichkeit zurück.

Ne Menge Leute,  denen ich begegnet bin, erzählen mir davon, dass sie sich leblos, gefangen im Alltagstrott fühlen und dass sie ihre Lebendigkeit und  Fröhlichkeit verloren haben. In vielen Fällen ist es wahrscheinlich der Preis der Anpassung, den wir Erwachsene  bezahlen, wir schauen, wie andere ihr Leben Leben und versuchen es zu kopieren -wir machen dasselbe, wie all die anderen. Mitgerissen von den unzähligen Anforderungen des täglichen Lebens, hören wir auf, unsere eigene Wahl zu treffen bzw wir realisieren gar nicht mehr, daß wir immer noch die Wahl haben. Wir verlieren auf diesem Wege nicht nur unsere wundervoll verschrobenen 🙂 Ecken und Kanten, unsere Individualität sondern auch die Sehnsuchtsstimme unseres eigenen Herzens. Das, was uns einmalig macht und wofür wir wirklich brennen, das verdecken wir mit unserer Anpassung, mit unserem Folgen von den Vorstellungen anderer, von Traditionen, Trends…etc. Wenn du dich zu etwas verpflichtet fühlst, dann laugt dich das aus, du brennst aus und gibst deine Energie an andere Menschen ab, statt sie  zu für dein Leben geschickt zu verwenden. Und es dauert nicht lange, so geht dir auch das Lächeln des Herzens verloren.

Bist du dagegen begeistert, folgst du deiner eigenen Sehnsucht, der Stimme deines eigenen Herzens oder deiner eignen Vision, dann fließt es leicht aus deinem Herzen heraus. Du bist inspiriert. Inspiration ist das Feuer aus unserem Herzen, das unsere eigenen Visionen, Wünschen oder Zielen Leben und Gestalt einhaucht und sie zu Leben erweckt. Das Feuer der Begeisterung bringt dich dazu, über dich hinauszuwachsen…

Doch wie kommst du nun dazu, in dir einen regelrechten Begeisterungssturm zu entfachen?? Zuallererst brauchst du dabei eine gehörige Portion Klarheit darüber, was du selber wirklich willst. Wofür brennst du und wofür du jeden Morgen bereit wieder aufzustehen…

In wenigen Wochen beginnt unser diesjähriges Sommercamp. Diese Zeit des Camps wird dir helfen, um heraus zu finden, wo du in deinem Leben hinmöchtest, was möchtest du selber, wie dein Leben aussehen soll…nächste Woche, nächsten Monat oder Ende dieses Jahres.

Mehr zum Thema “Feuer, Vision und Begeisterung” findest du hier:

http://blitzlichtfeuerundVision.liebeversöhnt.de

Ich freu mich, auf unser Wiedersehen und unser kreatives Miteinander

von Herzen für dich geschrieben

von Angela

Mit oder ohne dich, die Eintrittkarte für Himmel oder Hölle buchst du selber

Himmel und Hölle ist  kein Ort, wo wir  irgendwann mal landen, wenn das irdische Leben vorbei ist. Nein, die Tore zum Himmel oder zur Hölle stehen uns täglich offen. Und niemand bugsiert uns dort hinein. Nein, das machen wir schon selber. Mit unseren Gedanken kaufen wir das Eintrittsticket in eine von ihnen. Gute Gedanken von Liebe, Freude, Dankbarkeit führen uns in himmlische Zustände…niedere  und aggressive, gierige oder egoistische  Gedanken bescheren uns höllische Zustände.

Schön, wär s, wenn wir bewusst entscheiden könnten, ob´s in den Himmel oder in die Hölle gehen soll….immerhin tragen wir ja auch die Konsequenzen in der Form, dass wir uns gut oder schlecht fühlen. Doch oftmals sind wir uns unserer Gedanken gar nicht bewusst, wir sind gar nicht anwesend in uns, sondern im wahrsten Sinne des  Wortes in Gedanken und unterwegs …Und damit, wer weiss, wo in welchen Gefilden wir da  rum galoppieren. Unser Körper spaziert hier durch den Tag und währenddessen tragen uns unsere Gedanken von Pontius zu Pilatus oder auch von hierhin nach dahin –  bis hin zu-  von gestern nach morgen. Bloß hier, jetzt, wo wir grad sind, wo das Leben im moment stattfindet, da sind wir meistens nicht…

Rund 70.000 Gedanken denken wir im Laufe eines Tages…..Vergleichbar sind die Gedanken mit  Pferden einer Kutsche wo dein Geist auf dem Kutschbock sitzt oder vielmehr sitzen sollte. Weise und meisterhaft sind wir, wenn unser  eigener  Geist wach und anwesend auf dem Kutschbock sitzt und die Gedanken zügelt oder lenkt. Doch weit gefehlt, die meisten von uns lassen ihre Gedankenpferde dahin laufen, wohin  sie wollen und  kümmern sich nicht  um das Ziel.  Und dann wundern wir uns, dass wir nicht vorankommen, dass wir da, wo wir hinwollten, gar nicht landen.

Feinsinnig veranlagte Menschen spüren den Lärm, den  Menschen heutzutage machen, wenn sie  in ihren Gedankenwelten rumreisen. Oftmals passiert dies: wir sind  hier, jetzt auf der Straße mit der Freundin im Gespräch, währenddessen dabei nachdenken über die gewesene Auseinandersetzung im Büro, der Ärger über die Kassiererin im Supermarkt , die nicht schnell genug war, von dort aus in ein Warten-müssen.Schmerz aus der Vergangenheit, dann ein Zukunftsausflug , was am Wochenende sein wird, das rumfahrende Postauto erinnert uns an den Brief  für Onkel Karl der noch geschrieben werden muss..apropos Brief , das Schreiben vom Amt, …… und und und.

Bloss da, wo das Leben gerade stattfindet, hier im Jetzt,  in unserem Beispiel im Freundin-Gespräch, das sind wir nur teilweise oder kaum anwesend. Wir sind auf unsere Gedankenpferde aufgesprungen und haben uns in alle Richtungen mitziehen lassen…..es bleibt wenig Gewahrsein für den Moment jetzt.

Jedesmal, wenn wir ohne es zu merken, auf die Gedanken, egal woher sie kommen,  aufspringen, uns dem Gedanken hingeben, entfernen wir uns stückweise von uns selber. Und unser Bewusstsein im Jetzt schwindet. Unsere Gedanken übernehmen die Vorgesetztenrolle und “zwingen” uns oftmals eine Tagesgestaltung auf, die wir selber gar nicht gewählt haben. Erschöpfung, Freudlosigkeit, Unzufriedenheit macht sich in uns breit. Ausserdem verlieren wir unsere eigenen Ziele dabei leicht aus den Augen. Das ist umso schlimmer, da viele Gedanken gar nicht unsere eigenen sind. Wir machen sie zu unseren, indem wir ihnen Beachtung schenken. Und schon  sind wir lärmend mit dem Verstand beschäftigt und erlauben anderen unser Leben zu dirigieren.

Ein sinnvoller Ausweg aus diesem Dilemma ist, die Stille. Doch mit all deinem Gedankenlärm im Kopf wird es dir schlecht gelingen,zu deinem stillen ruhigen Geist zu kommen. Deshalb ist es wichtig, deinen Geist leer zu machen, still zu werden und nach innen zu lauschen, welches eigene Ziel du für dich im Moment  verfolgen möchtest. Die regelmässig praktiziert, gibt dir das Gefühl zurück, selbst der Gestalter und Entscheider in deinem Leben zu sein. Leere deinen Geist,  denn nur wenn es still in dir wird, kannst du dich hören und dich sehen…

Im Sommercamp werden wir Wege und Methoden vorstellen und gemeinsam praktizieren, wie wir für Leere  sorgen können, um Stille zu erfahren. Gleich den ersten Camp-Tag widmen wir diesem immens wichtigen Thema, denn wie willst du dein Leben machtvoll selber gestalten, wenn du dir selber gar nicht folgen kannst ? Das Wissen um die Leere und die Stille und sie im Alltag anzuwenden,  sind wie ein Fundament, auf dem du zielsicher  agieren kannst….um ein Schöpfer und Creator zu sein. Am 23. Juli geht es damit los…. 🙂

Von ganzem Herzen für dich geschrieben

von Angela

Verbindungen aufnehmen, mich in mich versenken, Sonne fangen und Wichtiges finden…

Wenn die großen Kiefern von warmen Sonnestrahlen gehätschelt werden,

wenn die Brombeeren sich in der Hecke recken,

wenn im Blütenregen die Schmetterlinge lachen

und Menschenstimmen von Liebe erzählen,

wenn der warme Sandweg nach Leben duftet,

dann verweilt meine Seele in der Magie des ewigen Augenblicks und nichts hat ein Ende…..

Die Altäre unseres Sommercamps sind duftend, mal bunt mal schlicht und sinnig. Es ist der heilige Hain am Kiefersandweg, unsere Yogawiese im Sonnenerwachen, der Raum, wo wir die alten trockenen Leidenswege verlassen und das Luftschloss, wo wir neue Lebenskreationen weben, die Sitzgruppe im Freien, wo wir unser Menschsein leben lassen. Das Miteinander in der schönen Sommerwoche webte sich immer schnell, hier die gemeinsame Tat, da das interessierte Lauschen, hier die haltende Umarmung, das die geprustete ansteckende Lachsalve…..gemeinsam sammelten wir viele Augenblicke ein,die uns noch lange nähren.

Bereits zum 4. Mal ertönt unser Sommercamp-Ruf, bereits zum 4. Male fließt die kreative Energie vom lilanen Haus mit seinen umgebenden Baumgeschwistern von unserem vereinsinneren nach außen. Bereits zum 4. Male spielen wir im Vereinsteam mit den kreativen Impulsen, gestalten Campräume, um der eigenen Wahrheit zu begegnen. Kühn setzen wir Worte in eine Linie, suchen in der Kameralinse den Impuls, damit sich die Schöpfeungsenergie ihren eigenen Raum nimmt…das Wesen des Sommercamps von “Liebe versöhnt” ist aufgetaucht und hat seinen eigenen magischen Raum geöffnet. In diesem heiligen Ort dem magischen Raum des Werdens unseres Camps handeln wir im Verein bereits, wir drücken uns aus, wir wirken und verwandeln.

Es erwarten dich wieder sieben lebendige Tage gemeinsamen Miteinanders, sieben Tage bewusstes Einlassen, so dass die Kraft des eigenen Potentials in dir wachsen kann, sieben Tage wo wir unsere lebenwerten inneren Perlen auffädeln, wo wir Wünsche und Sehnsüchte mit Energier durchpulsen, wo wir uns mit unserer schöpferischen Wandlungskraft gegenseitig weitreichend wertscätzend verändern, um die kreative eigene Lebensgestaltung wieder zu beleben.

In diesem Jahr laden wir dich hier von Herzen ein. Komm wie du bist, egal ob zauberkundig, visionssuchend, hinterfragend, sinnsuchend, stillseiend..nichtwissend, ahnend, musisch, gestressst, leer…..im Netzt der 2017er Campgemeinschaft gibt es für jeden ein Plätzchen, das dir die Dazugehörigkeit schenkt. Wie immer gönnen wir uns die schönste Sommerzeit des Jahres, vom 23. Juli bis zum 30. Juli im grünen Naturgürtel am Rande von Bielefeld, dort wo der  Teuteburger Wald sich majestätisch gen Himmel reckt. Wir haben ein erfahrenes fröhliches Referenten- und Expertenteam, wir haben unser eigenen lilanes Seminarhaus,  wir genießen die leckeren Kochkreationen des Küchenteams vom Haus Neuland und wir gestalten unseren gemeinsamen Sommercampraum 2017 mit allem, was für uns dazu gehören soll…

Über die weiteren Inhalte erzählen wir dir in Kürze

 

Von Herzen für dich einladend geschrieben

von Angela

Ostern, meine Entscheidung für den Frieden und die Auferstehung…..

Ostern, für die einen ist es das Fest, wo der Frühling mit all seiner Fruchtbarkeit beginnt, wo die Tage wieder länger werden  oder das Leben erwacht und zurück kommt. Für die Christen ist es das Gedenken an die Kreuzigung und Auferstehung  Jesus…für die Schüler der Einweihungslehre ist diese Periode um die Frühjahrs-Tag-und Nachtgleiche ebenso eine sehr  wichtige Zeit, um sich seiner Läuterung, seine Erneuerung zu widmen. Der “Kurs in Wundern” lädt in der Ostersymbolik die Schüler dieser Geistesschulung zur Schau der Heiligkeit ein. Nicht bei der Kreuzigung, beim Schmerz, beim Leid  stehen zu bleiben, sondern auf die Befreiung, die Auferstehung des  Gottessohnes zu schauen. “Denn Ostern ist die Zeit des Friedens, nicht des Schmerzes”..(EKIW, S. 426)

Ein auferstandener Christus wird zum Symbol der Vergebung, zum Symbol dafür, dass der Gottessohn die Vergebung sich selbst gegenüber angenommen hat und sich nun als geheilt und ganz betrachtet.

Nur diese  Wahrheit wird uns in den Frieden führen. Ostern ist die Zeit der Wahrheit, Ostern feiern wir die Auferstehung des Gottessohnes. Du hast deine Wahrheit, deine Sündenlosigkeit, angenommen. Du hast dir selber vergeben und damit den Gottessohn befreit.

Diese Woche hat begonnen mit Palmen und hört mit Lilien auf, dem weißen und heiligen Zeichen dafür, dass der Sohn Gottes unschuldig ist, heisst es im Kurs. Mögen wir uns erinnern, dass der Palmsonntag ein Zustand ist, wo du deine eigene Sündenlosigkeit annimmst. In diesem Moment, der Annahme deiner Sündenlosigkeit entscheidest du dich für deine Heiligkeit. Du nimmst den in dir innewohnenden Christus, deine eigene Göttlichkeit  an. Du schenkst dir selber die symbolische Gabe der weißen Lilien, der Blume der Unschuld. Und nun sei bereit und schau auch bei deinen Brüdern und Schwestern auf deren Unschuld. Schenke deinem Bruder die weiße Liliengabe, denn mit jeder weißen Lilie, die du verschenkst, bekennst du dich zu dieser Wahrheit und gemeinsam mit dir ehrst du die vollkommene Schuldlosigkeit, die Reinheit des Gottessohnes, deines Bruders.

Schauen wir gegenseitig auf den Christus in uns, auf unsere Göttlichkeit, so erkennen wir, das, was uns eint. Beginnen wir jetzt damit, das Schwert der Verurteilung nieder zu legen, um dem Hass die Nahrung zu entziehen. Schauen wir mit den vergebenden Augen der Liebe aufeinander, so mehren wir den Frieden zwischen uns. Mehren wir den Frieden in unserem Herzen, mehren wir den Frieden zwischen uns. Wenn Angriffgedanken verschwinden, verschwinden Waffen ebenso.

Schau nicht auf die Kreuzigung, lass die Dornenkrone als Symbol der Verurteilung sinken, schenke stattdessen die Vergebung und gib deiner Schwester, deinem Bruder, wo immer er ist, die weiße Lilie, das Symbol der Unschuld und der Reinheit. Schau auf seine Heiligkeit, damit der Friede in dir sich ausbreitet, denn die Welt sehnt sich nach Frieden. Setze ein Zeichen der Vergebung und sei ein Friedensbringer. Es ist wichtiger denn je. In dem Sinne wünsche ich dir ein segenreiches und wundervolles Osterfest.

Feiere deine Auferstehung,

in Liebe, Angela

 

Wagen: Ich wage es aufzubrechen, so werde ich lebendiger und gesünder

Wie oft warten wir auf etwas, daß sich etwas ereignet, daß sich äußere Umstände verändern, daß sich mein Leben verbessert, daß wir wieder glücklicher sein werden, oder freudiger, besser verstanden werden, mehr geliebt werden, etc etc. Wir sind dabei aber passiv,wir warten, lassen das Leben an uns geschehen und sind dann zutiefst enttäuscht, daß doch alles im alten Trott weiter geht. Wir klagen Gott, die Umstände, die Politiker, den Chef, unsere Herkunft oder was auch immer an. Manchmal still getarnt und unausgesprochen,weisen wir  in unserem Inneren Anderen die Schuld für unsere Erfahrungen zu. Manchmal empören wir uns auch lautstark und zeigten deutlich mit dem Finger auf den ” Verursacher” unserer unangenehmen Erfahrungen. Dabei werden wir immer negativer, verbiesterter, doch die gewünschte Veränderung tritt nicht ein.

Doch alle wirkliche Veränderungen, so meine eigenen Erfahrungen, sind immer mit einem Wagnis verbunden. Ich muss etwas einsetzen, etwas wagen, etwas riskieren, um über meinen jetzigen Zustand hinauszukommen. Es kann sein, dass ich Ruhe und Sicherheit durch Bestehen auf meine langjährige Sichtweise aufgeben muss. Vielleicht muss ich das Risiko auf mich nehmen, Gewohnheiten zu verlassen, das gewünschte Verständnis meiner Liebsten nicht zu bekommen, mich vielleicht sogar zu blamieren… Wage ich in  Beziehungen einen neuen Schritt, ein offenes Wort, kann vielleicht erst einmal Spannung entstehen oder die Beziehung geht vielleicht sogar auseinander…vielleicht bedeutet es auch den Verlust des Anderen.

Aber ohne das Wagnis, geht kaum etwas voran. Wir bleiben Gefangene unserer Angst unserer Passivität, wir folgen alten bekannten Mustern oder leben nur das, was “man” von uns verlangt.

Wagen heißt glauben, daß es eine Entwicklung zum Besseren gibt, daß eine  Entwicklung zur Reife möglich ist und daß aus dem Verlust des Alten etwas Neues, ein Gewinn werden kann. Indem wir etwas wagen, ein Wagnis eingehen, Courage zeigen,aufbrechen erschaffen wir uns selbst die Erfahrung, dass wir etwas verändern können…wir setzen uns Veränderungen aus, stellen uns Herausforderungen..

 

Alles, was wir dazu benötigen ist schon in uns, es möchte nur noch geboren werden. Alles, was dabei hilfreich ist, ist ein bissle Unterstützung, um den Mut zu finden aufzubrechen.

Das Liebe-versöhnt-Camp” wird in diesem Jahr auch dem Abenteuer Leben gewidmet sein, wo wir gemeinsam schauen, wohin wollen wir aufbrechen, jeder für sich und auch alle miteinander. Welches gemeinschaftliche Feld erschaffen wir, damit der Wandel auch gelingen kann, weg vom Einzelgänger hin zum bewußten Mitgestalter….Wie finden wir in uns den ungezähmten wilden Aspekt, der uns wirklich tief und echt lebendig sein lässt, der  uns einlädt, in Etwas neues aufzubrechen, weil wir im Alten nicht mehr leben wollen….. Wenn du den Ruf in dir hörst, meld dich bei uns….Liebe-versöhnt-camp 2017  vom  23. Juli bis zum 30. Juli…

Mit Liebe für dich geschrieben

Angela